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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 09.04.2007, 15:03   #1
birdbird
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Registriert seit: 09.04.2007
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 birdbird wird positiv eingeschätzt
Standard Später Einstieg nach langem Studium?

Hallo,

ich überlege gerade, wie erfolgversprechend es in meinem Fall ist, den Einstieg in den Journalismus zu suchen. Ich habe sehr lange in verschiedenen Fächern studiert, lange als HiWi an der Uni gejobbt und wissenschaftlich publiziert, daneben auch mal ein Praktikum bei einer Zeitung gemacht und im Umweltbereich Pressearbeit gemacht. Jetzt bin ich endlich ganz sicher, daß ich nicht in die Wissenschaft und promovieren will, sondern daß ich mich im selbst im Journalismus sehe. Aber wenn ich meinen Lebenslauf mit denen von Bekannten vergleiche, die sich erfolgreich in Richtung Volontariat orientiert haben, stehe ich glaube ich eher schlecht da: mir fehlen einfach entscheidende Praktika und vorzeigbare Arbeitsproben. Jetzt arbeite ich an meiner Magisterarbeit und bin bereits 29.
- Könnt Ihr mir Hinweise geben, ob es da generell noch Sinn macht, jetzt mit ganz vielen unbezahlten Praktika loszulegen und auf ein spätes Volontariat zu spekulieren? Am liebsten möchte ich, wie so viele andere auch, in die Printmedien zu den Tageszeitungen.
- Wie viele Praktika würdet Ihr als Orientierungswert veranschlagen, bevor es ernsthaft lohnt, an Volontariatsbewerbungen zu denken?
- Wie einfach/schwer ist es überhaupt, in meinem Alter an Praktika heranzukommen?
- Und noch eine Frage: Wie groß schätzt Ihr die Gefahr ein, daß ich mich durch Praktika bei weniger renommierten Zeitungen mit meinem unter dem Strich recht seltsamen Lebenslauf weiter kompromittiere, sprich mir weitere Türen zustoße? Oder haltet Ihr es für wichtiger, einfach erstmal beliebige Erfahrungen zu sammeln, egal wo?

Über Antworten freue ich mich!
Herzlichen Dank.
birdbird ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 21:20   #2
Anialel
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Registriert seit: 18.04.2006
Beiträge: 199
Renommee-Modifikator: 15 Anialel wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

wenn du schon wissenschaftlich publiziert hast, wieso versuchst du es dann nicht bei einer fachzeitschrift?
Anialel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2007, 00:30   #3
Malina
Regelmässiger Benutzer
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Registriert seit: 20.02.2006
Beiträge: 113
Renommee-Modifikator: 15 Malina wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

Hallo,

erstmal vorweg: Nur Mut! Brust raus!

Du schreibst "bereits 29". Sooo alt, wie Du das darstellst, finde ich das gar nicht.
Und auch in Deinem Alter kommst Du an Praktika heran. Diejenigen, die aufgrund von umfangreichen Nebentätigkeiten oder überaus aufwendigen Studiengängen und Examina (oder gar beidem) länger studieren, sind nunmal so alt wie Du oder noch älter. Also ruhig Blut.

Das erstmal ganz global.
Um aber dezidiert auf Deine Frage eingehen zu können, wären folgende Angaben hilfreich:
Was hast Du alles studiert. Wo hast Du herausragende Leistungen oder Abschlüsse? Du sprachst von Promotion, also gehe ich davon aus, dass Du zu den Studenten mit gutem Abschluss gehört.
Und dann natürlich: Was genau willst Du im Journalismus machen? Schön wäre, wenn Du uns zumindest eine Mediengattung vorgibst.

Der Hinweis meines Vorschreibers ist auch nicht unwichtig. Allerdings ist es dazu nötig zu wissen, was Du studiert hast, bzw. wo Du gerade Deine Magisterarbeit schreibst.

Also, bis in Kürze.

Deine
Malina
(die die 29 schon längst überschritten hat)
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2007, 10:08   #4
Marbon
Benutzer
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Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 42
Renommee-Modifikator: 13 Marbon wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

Für ein Volo bei öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es oft eine Altersgrenze, meistens zwischen 28 und 30 Jahren. Wie das bei Zeitungen aussieht, weiß ich leider nicht. Generell würde ich mal in den Redaktionen, die Dich interessieren, anrufen und nachfragen, ob und inwieweit es eine Altersgrenze (auch für Praktika) gibt, wie die Chancen aussehen usw. Das sind die sichersten Antworten auf Deine Fragen.

Das einzige Problem in Bezug auf Praktika sehe ich darin, dass es zumindest in größeren Häusern Bedingung ist, dass der Bewerber noch studiert. Aber man weiß ja auch, dass die berühmte "Generation Praktikum" (also jene, die nach dem Studium Praktika machen) gerade in der Medienbranche nicht unüblich ist.
Deine Ausgangssituation ist sicherlich nicht die beste - aber nur wer es versucht, hat eine Chance Wenn Du nach einer gewissen Zeit feststellt, dass sich partout kein Türchen auftut, naja... Ich würde übrigens davon abraten, irgendwelche Medienerfahrungen zu sammeln, nur um überhaupt irgendetwas zu haben. Sei da lieber zielgerichteter...

Geändert von Marbon (10.04.2007 um 10:14 Uhr).
Marbon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2007, 10:53   #5
Hera
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Registriert seit: 27.02.2007
Beiträge: 16
Renommee-Modifikator: 0 Hera wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

Zitat:
Zitat von Marbon
Für ein Volo bei öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es oft eine Altersgrenze, meistens zwischen 28 und 30 Jahren.
bei journalistenschulen oder bei tageszeitungsvolos liegt die höchstgrenze auch oft bei 30 jahren.
Hera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2007, 23:59   #6
birdbird
Neuer Benutzer
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Registriert seit: 09.04.2007
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 birdbird wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

Hej,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten, Ihr habt mir ein bißchen Mut gemacht! Damit hätte ich nicht gerechnet.
Habe mich vergangene Woche gar nicht um diesen Threat kümmern können (Magisterarbeit/Bibliothek quasi rund um die Uhr...) und hoffe, Ihr seid noch da.

@ Anialel: Germanistik, Philosophie und Ethnologie sind meine Fächer. Das macht es etwas schwer und wenig erquicklich, meine Orientierung im Bereich der Fachzeitschriften zu suchen, zumal etablierte Postillen (Literaturen und Co.) nicht mit festen Redakteuren arbeiten und erst recht keine Volos vergeben. Die suchen sich oftmals ihre Rezensenten nach eigenem Gutdünken von Heft zu Heft aus und legen dabei Wert auf ein gewisses Renomee; am besten sollte man schonmal ein paar Bücher
geschrieben haben, an der Uni lehren, Sigrid Löffler heißen oder dergleichen mehr.
Im Bereich der Ethnologie ist das ähnlich, da gibt es nicht viele Fachzeitschriften mit breitem Publikum (sprich: mit einer stehenden, bezahlten Redaktion) und es läuft halt viel über Tagungsbände, Festschriften und akademische Jahresschriften. Das wäre dann eine Entscheidung für die wissenschaftliche Weiterbildung, die ich ja nicht will (das hört sich so wählerisch an - aber eine Promotion muß ja auch erstmal finanziert werden, und dann? Und acht Jahre Uni reichen mir einfach...).

@Malina: Studiengang siehe oben. Notendurchschnitt wird glaube ich schon ganz okay, mal sehen was kommt.
Ich möchte am liebsten bei einer Tageszeitung arbeiten. Vor allem, weil ich den Arbeitsrhythmus mag und gerne schnelle Texte unter Zeitdruck für den Alltagsgebrauch schreibe. Dabei ist es mir dann zweitrangig, worum es inhaltlich geht. Bevorzugt eben doch Kulturjournalismus, Feuilleton etc., geht aber auch Politik. Ungern Lokalredaktion. Womit ich mich aber wohl wiederum als typischer Klischee-Journalismus-Träumer oute, denn das wollen wahrscheinlich die wenigsten wirklich gerne, obwohl es doch einen Großteil der bezahlten Arbeitsplätze ausmacht. Nun ja, originell ist das alles nicht...
Ach so, weil Du fragtest, was ich "alles" studiert habe: als HiWi habe ich in einem ganz anderen Fach gearbeitet, eher ingenieurswissenschaftlich mit bißchen politologischem Einschlag, paßt also nicht wirklich zu meiner Idee, ins Feuilleton zu gehen.

Also habt Dank und viele Grüße!
birdbird ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2007, 11:23   #7
brina79
Benutzer
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Registriert seit: 06.03.2005
Beiträge: 23
Renommee-Modifikator: 15 brina79 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Später Einstieg nach langem Studium?

Nur mal so angemerkt: Ich glaube, es gibt genug Leute, die gerne im Lokalen arbeiten wollen. Ich kann mir beispielsweise nichts Besseres vorstellen.

Wenn du bei einer Tageszeitung volontieren willst, musst du aber schon - je nach Blatt - eine mehr oder weniger lange Zeit in das Lokalressort.

lg. brina
brina79 ist offline   Mit Zitat antworten
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