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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 20.02.2012, 22:35   #46
Il(l)u
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Zitat:
Zitat von Joe46 Beitrag anzeigen
... Weil die Obrigkeit ein Interesse daran haben MUSS, dass es in ihrer Demokratie gut ausgebildete Journalisten gibt. Wir werden nicht von den Trägern unterrichtet, sondern von gestandenen Journalisten. So gesehen ist der Wulff-Vergleich...naja. Aber so lange dir die Lehrinhalte nicht bekannt sind, wirst du vermutlich munter weiterspekulieren, ob wir nicht doch manipuliert werden.
Eigentlich war ich ja durch mit dem Thema. Aber egal:
103 Tage Gefängnis für Rudolf Augstein. Wo finden wir das heute noch?
Mag sein ich liege gründlich falsch, aber es gibt ein paar grundsätzlich Wahrheiten die ich glaube zu kennen.
1. Manipuliert wird prinzipiel an allen Enden und Ecken. Und nur eine Gefahr die ich kenne, die kann ich bekämpfen.
2. Je schöner die Ecke ist in der ich mich eingerichtet habe, je weniger bereit bin ich den Raum in dem die Ecke ist zu kritisieren.

Das alles ist weder gut noch böse. Für mich ist das einfach realität!

Nemen wir nur den guten Herrn Wulf. Irgend jemand wollte den Mann los werden und ist ihn auch los geworden! Das schließt jedoch nicht aus, das der Mann tatsächlich Dreck am stecken hatt. Was konkret jedoch noch ein (ich sage mal) begründeter Verdacht ist.

Wenn ich Presse von heute und die Presse der 70er und 80er vergleiche dann sehe ich im grunde zwei Dinge.
1. Die Leitung bei SZ und Spiegel wurde von Manager übernommen und es geht nur noch um Profit. 20% Eigenkapitalrendite als Mindesterwartung bei der SZ, das sind Renditeforderungen die gab es vor 20 Jahren nur bei der Maffia! Und der Spiegel, der gleicht auch immer mehr dem Focus, der Bildzeitung für intelektuelle!

2. Die macht der Medien verdichtet sich immer höher auf immer weniger Personen. Kleine Stadtzeitungen für Städte mit knapp über 100K Einwohner zuzüglich den Einzuggebieten haben heute Blogger Niveau und sind als Zeitung selbst regional meist so bedeutungslos wie auch wertlos. Der Bürgereporter auf der Titelseite, das sagt doch schon alles. Beim ersten Satz schon wird selbst mir als Legastheniker spei übel!

Kommen wir aber zu den Leitmedien. Dem Fehrnsehen!
Kein Rundfunkintendant kappt heute mehr einen Hildebrandt. Warum eigentlich nicht? Es gibt im wesentlichen halt nur noch Komödianten!
Und was ist besser als jedem deppen seine Meinung zu lassen? Alles was es im Überfluss gibt ist doch eh wertlos, selbst wenn mal ein wertiger Satz dabei ist, geht der sofort im restlichen Driss unter!

Ist das manipulation? ich weis es nicht!
Was ich aber weis, das wir Bildung benötigen. Aber nicht die Art des auswendiglernens wie beim bachelor. Unser ganzes Geselschaftssystem steht auf massivem Fundament. Um das zu wahren brauchen wir Menschen die Zusammenhänge verstehen und sich erarbeiten können. Ob die dabei das große einmaleins auswendig herunter rasseln können ist dabei sekundär! Die Schere im Kopf (die Political korrektness) wie das Fachidiotentum ist tatsächlich das Problem unserer Tage. Wir schicken Menschen auf die Uni die das intelektuell nicht vergraften und besser Bauarbeiter geworden wären. Leute die Bildung mit der verwendung von Fremdwörtern in der Sprache verwechseln. Leute die stuhr das große einmaleins lernen um intelektuell zu wirken. Aber bei einem Buch von meinetwegen Houellebecq (nihilistische Scheiße für 14 Jährige) nur die Kritiken nachplappern und Filme wie "Der seltsame Fall des Benjamin Button" zwar nicht verstehen (wie auch?) aber in Aplaus verfallen. Und selbst für einen Bertold Brecht sind die noch zu doof um zu verstehen! Die aufzucht einer solchen Elite, ja das könnte man dann tatsächlich als gesellschaftliche Manipulation empfinden.

Aber gut das dies nicht klappt. Zumindest noch nicht!
Ich hasse es zwar weil es aus meiner Sicht zu 99% Driss ist, aber da steht derzeit noch das Internet im Weg. Und noch gibt es für seriöse Leute die Möglichkeit ohne rücksichten nehmen zu müssen gut dafon leben zu können. Allein dem David fehlt die Schleuder. Aber das wäre auch wiederum zu schön, wenn wir auch noch ne Schleuder hätten!

Nachtrag: das fällt mir gerade so auf. Logisch wurde ich von meinem alten Lehrer in der Schule manipuliert. Bis heute hallt das nach. Ich bin im dafür übriegends sehr dankbar. Ein Fliegerpilot aus dem zweiten Weltkrieg der mir trotz größter mühen kaum englisch beibringen konnte aber dafür ein gutes selbstbewustsein mit auf meinen Weg gab und mich mit seinen realen Geschichten gegen jeder art rechter Tendenzen gut impfte! Die Rosenkriege hat der dann dafür gerne und rotz frech auf 5 Minuten zusammengestutzt! Rosenkriege gab es um 14hundert in England, ging um den Tron, kuck nicht doof wenn einer was dafon erzählt, wennst weist das es es um die Tronfolge ging ist gut.

Wiso streuben wir uns als erwachsene eigentlich so gegen den Gedanken, wir werden manipuliert? In dem Augenblick wo wir das nicht sehen wollen, werden wir doch blind gegen die Manipulation. Und genau so wie wir nicht, nicht kommunizieren können können können wier nicht, nicht manipuliert werden bzw. manipulieren. Selbst diese Forendiskussion ist von jedem Beteiligten der Versuch einer Manipulation. Wenn auch nicht zwingend erfolgreich, aber jeder Satz manipuliert auf die eine oder andere Art das Gedankengut eines lesers! Ich könnte das sogar richtig Fett und ganz zielbewust. Es gibt heute billige NLP-Techniken die kann jeder Depp in Feierabendkurse erlernen. Sowas lehrnt heute jeder Manager. Nicht unbedingt zur Anwendung sondern mehr damit man sich verteidigen kann. Die Zeiten wo das nur eine elitäre Minderheit aus der Politkaste bei Samy Molcho in der Schweiz erlernen konnte, die sind doch schon lange vorbei!

Und je mehr einer meint er wer jemand, um so besser funktioniert das. Siehe http://www.youtube.com/watch?v=M8ajPKiUZoo
Alles von sich selbst überzeugte möchtegern Elite die vermutlich schon dutzende schlechter Manager-Kurse besucht haben. Schon wer Milgram Kennt und Autoritäten potenziell reflektiert wahrnimmt wird ausgesiebt!
Hohe einseitige Bildung bei mangelndem Intellekt. Da fruchtet so etwas am besten. Wobei es für jede Gruppe die passende Technik gibt. Rede nur oft genug von Ungeziefer wenn Du von Juden redest und Befölkerungschichten die diese Technik nicht kennen, werden einer Vergasung bald zustimmen. Ist ähnlich (nur anders herum) wie mit der Wirtschaftsethik. Positiv besetzt aber was dahinter steht ist Menschenverachtung in Reinkultur! Oder nehme das Wort Neiddiskussion. Ich glaube das Wort hat damals 50.000,- Mark gekostet. Ist auf jeden Fall die Kreation einer Kölner Werbeagentur und Konntest lange Zeit alles mit Tod schlagen!
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Alt 21.02.2012, 00:50   #47
DJS-Schüler
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Der Vollständigkeit halber: Presserecht ist Teil der DJS-Ausbildung.
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Alt 21.02.2012, 01:38   #48
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Zitat:
Zitat von DJS-Schüler Beitrag anzeigen
Der Vollständigkeit halber: Presserecht ist Teil der DJS-Ausbildung.
Wo ist das im Lehrplan zu finden?
Welcher Dozent ist dafür zuständig?
Was qualifiziert den Dozenten?
Seit wann?
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Alt 21.02.2012, 09:57   #49
Iris68
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Wo kann der Bürger Einblick in den Lehrplan dieser öffentlich mitfinanzierten Schule nehmen? Wo kann er erfahren, was an dieser Elite-Schule, die er mitfinanziert, eigentlich unterrichtet wird?

Lernen die Elite-Schüler auch, wer zu so einer Auskunft verpflichtet ist? Die Schule? Der Staat? Die Parteien? Und wie detailliert? Und wie schnell?

Wie kann es sein, dass ausgerechnet angehende Elite-Journalisten solche in einer Demokratie selbstverständlichen Fragen als Affront betrachten?

Nach vielen Redakteursjahren würde mich diese Antwort hier nicht wundern:

„Schreiben Sie, die DJS ist die renommierteste Journalistenschule in Deutschland. Sie unterrichtet umfassend alle Bereiche des Qualitätsjournalismus. Wenn Sie mit meiner Antwort nicht zufrieden sind, können Sie ja gerne vor dem Verwaltungsgericht klagen.”
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Alt 21.02.2012, 10:55   #50
Il(l)u
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Gelöscht, ich bin müde!
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Alt 21.02.2012, 11:06   #51
Joe46
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Wenn du dem Schulleiter eine freundliche E-Mail-Adresse schreibst, wird er dir sicherlich Auskunft gewähren. Vielleicht solltest du ihm nicht unterstellen, dass seine Schule und Politik à la Wulff mauscheln. Das würde er vielleicht als Affront empfinden .

Wenn du dich so sehr an der staatlichen Unterstützung störst: Was ist mit den Schulen, den Universitäten, den Orchestern, den Opernhäusern, den Schwimmbädern, usw., die staatlich gefördert werden?! Hat der Staat hier auch irgendwelche verwerflichen Interessen?!

Wegen Presserecht: Hätte mich auch gewundert, wenn das überhaupt nicht behandelt wird. Hälfte der Diskussion also überflüssig.

I(l)lu, natürlich manipulieren wir, Journalisten manipulieren jede Nachricht, jeden Satz, dadurch ist jede Nachricht auch automatisch verfälscht. Eine gute Journalistenausbildung - und diese wird mMn an der DJS gewährleistet - wird aber versuchen, ihren Schülern das Handwerk zu vermitteln, diese Manipulation kleinzuhalten. Und wir reden hier immer noch von der Ausbildung. Nicht von den Redaktionen, in denen Journalisten großen Zwängen ihrer Vorgesetzten unterliegen und vielleicht gar nicht mehr das schreiben dürfen, was sie wollen.
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Alt 21.02.2012, 11:22   #52
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Zitat:
Zitat von Joe46 Beitrag anzeigen
I(l)lu, natürlich manipulieren wir, Journalisten manipulieren jede Nachricht, jeden Satz, dadurch ist jede Nachricht auch automatisch verfälscht. Eine gute Journalistenausbildung - und diese wird mMn an der DJS gewährleistet - wird aber versuchen, ihren Schülern das Handwerk zu vermitteln, diese Manipulation kleinzuhalten. Und wir reden hier immer noch von der Ausbildung. Nicht von den Redaktionen, in denen Journalisten großen Zwängen ihrer Vorgesetzten unterliegen und vielleicht gar nicht mehr das schreiben dürfen, was sie wollen.
Das kann ich 100% unterschreiben!

Zitat:
Zitat von Joe46 Beitrag anzeigen
in denen Journalisten großen Zwängen ihrer Vorgesetzten unterliegen und vielleicht gar nicht mehr das schreiben dürfen, was sie wollen.
Das war noch nie anders. Auch bei mir darf ein Journalist bei leibe nicht alles schreiben. Das sollte im Normalfall ja auch über die Vielfalt gelöst werden! Je weniger konkurrenz man aber hat, je mehr Verantwortung trägt man und je mehr sollte man dann für geistige Vielfalt im eigenem Hause sorgen. Das aber ist eine ganz andere Baustelle.
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Geändert von Il(l)u (21.02.2012 um 11:32 Uhr).
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Alt 22.02.2012, 21:17   #53
Il(l)u
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Sode, ich habe mich jetzt auch mal so ein bischen mit dem Auseinandergesetzt was die Schule so selber porträtiert und von sich preisgibt.

Fangen wir mal mit dem derzeitigen Film auf der Startseite an. Mal ganz provokant gefragt, ist Jauch ein Journalist? Oder eine Frau Maischberger? Für mich sind das Moderatoren. Jauch sogar ein richtig guter! Aber ein Journalist? Nun, urteilen mag da jeder selber! Für meine Begriffe zumindest ist ein Kopf wie der andere weichgespült und nicht einmal die hälfte der Leute im Video sind Journalisten!

Gehen wir weiter zum Podcast der Schüler. Portraits von Münchner Leute. Handwerklich erstklassig gemachte Arbeit. Aber leider völlig beliebig!

Dann nehmen wir uns mal den Herrn Sadrozinski mit seinem Artikel unter http://www.djs-online.de/blog/journalistenausbildung/ vor. Mag jeder anders lesen. Für mich ist das ein Konken in weichgespült. Nicht so agressiv aber genau so unwissend. In Kurzform lese ich das wie folgt. Pupertäre 14 jährige haben uns im Internet abgehangen. Im grunde eine blammage der Text!

Für meine Begriffe weis der Mann überhaupt nicht über was er da schreibt. Liest sich aber schön! Und „trimedial“ ist ein klingender Begriff aber aus meiner Perspektive vollkommener Schwachsinn. Auch stellt er keine Fragen, zumindest keine intelligenten und animiert auch nicht dazu. Er hat ja die Lösung der „trimedialen“ Ausbildung. Das die Kommentarfunktion auf der Seite ein witz ist, sei nur am Rande feste gehalten. Was will das Wort „trimedial“ mir sagen? Will der den Leuten das twittern beibringen?

Aber wie auch immer. Über das was ich unter Journalismus und einer journalistischen Ausbildung verstehe, finde ich auf der Seite herzlich wenig. Aber das ist sicherlich eine Frage des Anspruchs. Den auch leicht verdauliches muss es geben, wird gelesen, gehört und geschaut. Einen Markt für diese Talente wird es also immer geben!


Alles in allem ist das auch die Erfahrung die ich mit Absolventen dieser Schule gemacht habe. Einen Jauch zumindest, der ohne Frage ein könner seines Faches ist, könnte ich mir nicht einmals als Buch- oder Kinokritiker vorstellen. Da fehlt einfach der Biss!

Auch im Gespräch mit Merkel, hat er ja sein Talent, eines wunderbaren Smalltalk-Künstler gezeigt und kurzweilig auch den größten Driss herübergebracht. Aber Fleisch liefern ist wohl eher nicht sein Ding! Und eine Maischberger? Auch ein besonderes Talent, ganz sicher sogar, urteile aber jeder selber für was.

Fairerweise, so sehe ich das, sollte sich auch nach der Selbstdarstellung die Schule in „Deutsche Moderatoren- & Portraitschule“ umbenennen. Zumindest für mich wäre das weniger verwirrend. Und da gebiert die Schule ganz offensichtlich auch Talente unterschiedlichster Couleur.


Pulitzerpreisverdächtig zumindest erscheint mir keiner der vorgestellten Absolventen. Ganz im Gegenteil sogar. Da gibt es eher die „Goldene Kamera“ (Jauch 88/01/11 und Maischberger 02) , da steht man dann auch ganz offiziell in einer Reihe mit Kerkeling, Elstner, Gottschalk und Engelke. Was jetzt bitte nicht abwerten verstanden werden soll. Alles große Künstler aber keine Journalisten!
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Geändert von Il(l)u (23.02.2012 um 12:17 Uhr).
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Alt 23.02.2012, 13:56   #54
Joe46
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Du schließt (mal wieder) von zwei Leuten auf den Rest.

http://www.djs-online.de/personen/absolventen/

Danach können wir weiterreden
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Alt 23.02.2012, 14:31   #55
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Zitat:
Zitat von Joe46 Beitrag anzeigen
Du schließt (mal wieder) von zwei Leuten auf den Rest.

http://www.djs-online.de/personen/absolventen/

Danach können wir weiterreden
so, das wichtige vor weg. damits wieder stimmt.
ich finde keinen der leute die ich kenne auf dieser liste.
ich will ja keinem was unterstellen aber irgend etwas stimmt da gerade nicht. sind die mal an der schule vorbei gelaufen? kann es sein das die noch andere kurse anbieten und ich da einfach was durcheinander werfe oder das geschönt verkauft wurde. direktes lügen nicht, aber wortgewanntes beschönigen und verdrehen der fakten würde zu den typen passen! aber die fakten müssen halt stimmen, sonst ist die diskussion hier für den popo!

zum nächsten. unter einem journalisten stelle ich mir mal mindestens einen ulrich kienzle vor. ich habe jetzt keine 2000 nahmen gelesen aber ich finde keinen nahmen der auch nur entfernt da drann kommt. im detail ist das natürlich von vielen faktoren abhängig und vermutlich etwas sehr persönliches wie man das wertet. aber ein kienzle ist für meine begriffe das minimum was so eine schule bei 2000 absolventen hervorgebracht haben müsste. besser wäre ein wickert meinetwegen auch ein claus kleber. obwohl zweiter zumindest für mich und nach "amerikas kreuzzüge" mit skepsis betrachtet wird. es bleibt aber ein großer und anerkannter nahme.

ich hoffe ich muss nicht noch heute zurückrudern. wenn ja, muss man aber auch dazu den arsch in der hose haben!
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Geändert von Il(l)u (23.02.2012 um 14:53 Uhr).
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Alt 23.02.2012, 21:12   #56
Joe46
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Vielleicht reichen dir für den Anfang ja auch SZ-Chefredakteure, Studioleiter, Rundfunk-Intendanten und ein paar halbwegs verdiente Redakteure wie diese hier...

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch...28Auswahl .29
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Alt 24.02.2012, 11:27   #57
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Zitat:
Zitat von Joe46 Beitrag anzeigen
Vielleicht reichen dir für den Anfang ja auch SZ-Chefredakteure, Studioleiter, Rundfunk-Intendanten und ein paar halbwegs verdiente Redakteure wie diese hier...

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch...28Auswahl .29
na ja, was ich von der SZ halte kann man hier überall nachlesen.
Spätestens seit dem Artikel zum Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad auf der ersten Seite (Blogerniveau) lasse ich mir dieses Blatt nicht einmals mehr schenken!

Aber egal, meine Kritik begann unter falschen vorraussetzungen. Sorry! Mag sein ich habe den einen oder anderen Glückstreffer gelandet, aber im grunde kann man damit die Diskussion (zumindest meinen Teil dafon) beenden. Da die vorraussetzungen schlicht falsch waren, hat jeder die selben Informationen und kann sich selber ein Bild von der Schule machen.

Und wie heist es so schön. Meinungen sind wie Arschlöcher. Nur Fakten zählen!

Ich hoffe mir ist keiner böse, ich weiß auch noch nicht auf was ich da genau hereingefallen bin. Böser wille, Missverständnis oder selektive Wahrnehmung? Ist aber mein Problem!
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Geändert von Il(l)u (24.02.2012 um 11:45 Uhr).
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Alt 25.02.2012, 23:02   #58
Dennis
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Standard AW: Gute Journalistenschule?

Viel Feind, viel Ehr: Unter diesem Motto muss man hier ganz schön gequirlten Quark lesen. Eines muss ich mal klarstellen. Die DJS ist keine Eliteschule, die Leute fördert oder aufnimmt, die aus besseren Kreisen kommen, sie ist eine Talentschule für die besten deutschen Journalisten. Meine Eltern sind keine Akademiker und keine Journalisten, ich habe es aus eigenem Antrieb auf diese Schule geschafft und wollte immer dorthin. Die Schule hat mir sogar geholfen, Stipendien zu bekommen, weil ich als Arbeiterkind mir die Zeit in München sonst nicht hätte leisten können. Dafür bin ich der DJS unendlich dankbar. Man kann nicht beides kritisieren bei einer privaten Schule: eine angeblich soziale Schieflage und dass die Schule sich fördern lässt. Dabei ist es auch ein Fingerzeig von Unabhängigkeit, wenn man 50 Förderer hat. Volontäre sind ansonsten auf ihren Verlag angewiesen und nur auf diesen.
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Alt 26.02.2012, 16:24   #59
Joe46
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Zitat:
Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
Viel Feind, viel Ehr: Unter diesem Motto muss man hier ganz schön gequirlten Quark lesen. Eines muss ich mal klarstellen. Die DJS ist keine Eliteschule, die Leute fördert oder aufnimmt, die aus besseren Kreisen kommen, sie ist eine Talentschule für die besten deutschen Journalisten. Meine Eltern sind keine Akademiker und keine Journalisten, ich habe es aus eigenem Antrieb auf diese Schule geschafft und wollte immer dorthin. Die Schule hat mir sogar geholfen, Stipendien zu bekommen, weil ich als Arbeiterkind mir die Zeit in München sonst nicht hätte leisten können. Dafür bin ich der DJS unendlich dankbar. Man kann nicht beides kritisieren bei einer privaten Schule: eine angeblich soziale Schieflage und dass die Schule sich fördern lässt. Dabei ist es auch ein Fingerzeig von Unabhängigkeit, wenn man 50 Förderer hat. Volontäre sind ansonsten auf ihren Verlag angewiesen und nur auf diesen.
Genau so siehts es aus.
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Alt 26.02.2012, 19:04   #60
Iris68
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Na, dann sonnt euch mal ruhig im wohligen Gefühl, dass ihr in 9 Monaten zur deutschen Journalisten-Elite ausgebildet werdet oder wurdet.

Als Werner Friedmann 4 Jahre nach Kriegsende sein Institut gründete, hatte er sicher die Nase gestrichen voll von jeglicher Elite. Er wollte einfach nur Journalisten ausbilden.

Und nach über einem Jahrzehnt Totalitarismus war er sicher in Bezug auf Gewaltenteilung sehr sensibel. Er wollte nicht, dass Journalisten wieder vom Staat mit ausgebildet werden.

Und er wollte sicher, dass Journalisten den Unterschied zwischen staatlichem Einfluss auf ein Schwimmbad und auf Journalistenausbildung kennen.

In jeder guten Journalistenschule wird gelehrt, dass es noch längst keine Unterstellung ist, wenn Journalisten enge Verbindungen der „Gewalten” hinterfragen.

Auch am Anfang der Wulff-Affäre unterstellte keiner, dass sich der Bundespräsident von Kredit und Urlaub beeinflussen lässt. Die Journalisten hinterfragten lediglich die Verbindung zwischen Wirtschaft und Politik.

Das hat alles nichts mit „Viel Feind, viel Ehr” zu tun. Es geht hier schlicht um Demokratie und der damit zusammenhängenden Gewaltenteilung. Und nicht um Krieg und Elite.

Wer sich selbst als Elite darstellt, provoziert Fragen. Vorbild der DJS ist die Columbia School of Journalism in New York. Auf deren Website kann jeder die Liste mit dem Lehrinhalt sehen. Da wird kein Geheimnis gemacht.

Auch finde ich es lächerlich, Journalismus als elitäre Geheimwissenschaft darzustellen. Ich habe jedenfalls meinen Beruf nie als so etwas verstanden.

Manche (ich sage ausdrücklich nicht alle!) DJS-Absolventen stellen sich als DSV-Absolventen dar...

1. Wurde zur Elite ausgebildet

2. Elite-Ausbildung dauerte 9 Monate

3. Verteidigt sein Herrchen
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