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Alt 03.09.2013, 10:47   #1
Punkt
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 03.03.2011
Beiträge: 26
Renommee-Modifikator: 9 Punkt wird positiv eingeschätzt
Standard Honorarerhöhung verlangen

Hallo zusammen!
Ich bin seit etwa fünf Jahren freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Die Höhe meines Zeilenhonorars ist noch immer die gleiche wie zu Beginn, als ich als Schülerin angefangen habe, neben der Schule zu schreiben. Nun habe ich ein abgeschlossenes Studium und nicht zu vergessen jahrelange Erfahrung. Die Bitte um eine Honorarerhöhung ist eigentlich längst überfällig.
Allerdings habe ich so etwas noch nie gemacht und bin etwas unsicher, wie ich das denn am besten angehen sollte. Viel Kontakt mit dem lokalen Chefredakteur habe ich nicht.
Einen Termin zum Gespräch ausmachen? Telefonisch vorwarnen? Bereits mit einer festen Vorstellung eines künftigen Honorars anklopfen?
Ich wäre dankbar, wenn ihr eure Vorgehensweise teilen würdet.
Punkt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2013, 22:39   #2
Gneupler
Neuer Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 03.09.2013
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 Gneupler wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Honorarerhöhung verlangen

Ich würde einen Termin zum Gespräch ausmachen und ihm mitteilen, dass du um eine Honorarerhöhung bittest. Die Wenigsten würden "nein" sagen - dass sind zumindestens meine Erfahrungen.
Gneupler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2013, 10:26   #3
punky
Bekannter Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 26.08.2005
Beiträge: 746
Renommee-Modifikator: 22 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Honorarerhöhung verlangen

Meine Erfahrung ist eher, dass es bei Tageszeitungen feste Zeilensätze gibt, die für alle gelten, egal ob Schüler oder erfahrener Journalist - und die gehen eher runter als rauf, weil den Redaktionen das Budget gekürzt wird.
Sag mal Bescheid, wie es gelaufen ist!
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2013, 11:30   #4
tooobii
Erfahrener Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 04.01.2009
Beiträge: 297
Renommee-Modifikator: 13 tooobii wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Honorarerhöhung verlangen

Hatte vor ein paar Monaten erst ein solches Gespräch mit dem Lokalchef der Tageszeitung in meiner Stadt. Hatte mir über die Redaktionsassistenz einen Termin geben lassen und von Anfang an gesagt, worum es geht.

Im Gespräch hat er die "Möglichkeiten des Verlages" dargelegt und ich meine Vorstellungen gesagt. Die habe ich natürlich am Anfang etwas höher angesetzt. Nach ein bisschen hin und her und dem üblichen Lamentieren über den Zustand der Branche haben wir uns dann geeinigt.

Und zwar nicht auf einen Zeilensatz, sondern eine Artikelpauschale: Bis 60 Zeilen XY Euro, bei mehr als 60 Zeilen ZX Euro. Angesichts der Durchschnittslänge meiner Artikel bei dieser Zeitung war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es gibt da aber auch unter den freien Mitarbeitern deutliche Unterscheide, was den Zeilensatz angeht...
tooobii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2013, 20:13   #5
Schweinswal
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 12.11.2007
Beiträge: 52
Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Honorarerhöhung verlangen

Fragen kostet ja nichts, also würde ich einfach mal nachfragen. Bei der Zeitung, für die ich etliche Jahre gearbeitet habe, war es üblich, beim Redaktionsleiter nachzufragen, der dann "weiter oben" nachfragt. Die Antwort lautete: Mehr geht nicht. Und ich schätze leider eher, dass die Antwort bei Dir ähnlich ausfallen wird, aber wie gesagt ...
Alternative, falls Du Dir keine Hoffnungen mehr auf ein Volontariat machst: Bezahlung entsprechend den allgemeinen Vergütungsregeln einfordern. Dann wirst Du sehr wahrscheinlich keine Aufträge mehr bekommen. Oder einfach gleich klagen - DJV- oder DJU-Mitgliedschaft oder Rechtsschutzversicherung ist aber ratsam.
Siehe z.B.: http://www.djv.de/startseite/service...nrw-siegt.html
Zur Höhe der Mindesthonorare siehe: http://www.djv-nrw.de/custom/bilder/...belle_2010.pdf
Bekanntlich hat der BDZV diese Vergütungsregeln mit DJV und DJU ausgehandelt und unterschrieben. In der Praxis hält sich aber fast keine Zeitung daran. Eine Klage ist also nicht nur ein Weg, im Nachhinein eine angemessene Vergütung zu erhalten, sondern auch ein Beitrag, um den Verlegern klar zu machen, dass sie nicht über dem Gesetz stehen.
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
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