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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 10.02.2011, 18:30   #1
katjar
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Renommee-Modifikator: 0 katjar wird positiv eingeschätzt
Standard Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Liebe Journalisten und potentielle zukünftige Kollegen

Voraussichtlich werde ich dieses Jahr mein Abitur machen und möchte danach Journalistin werden.
Mein Vater hat mir geraten, in den Bereich des Wissenschaftsjournalismus zu gehen, da ich dort seiner Meinung nach die besten Zukunftsperspektiven habe. An diese Möglichkeit hatte ich zuvor noch gar nicht gedacht, bin dann aber nach weiterer Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass der Wissenschaftsjournalismus tatsächlich das Richtige für mich sein könnte: Im Unterricht begreife ich wissenschaftliche Zusammenhänge immer schnell, meine Lehrer loben mich vor allem für meine verständlichen, logischen Formulierungen in den Aufgaben, in denen es darum geht, naturwissenschaftliche Phänomene zu erklären. Auch wenn ich meinen Mitschülern bspw. Chemie erkläre, verstehen diese meine Erklärungen oft besser als die vom Lehrer. Das entsprechende Interesse für diesen Beruf brächte ich natürlich auch mit.

Nun zu meinen Fragen:
Habe ich im Bereich des Wissenschaftsjournalismus wirklich gute Berufsaussichten?
Wie komme ich am besten in den Beruf rein, ist es besser wenn man z.B. Chemie studiert und dann ein Volontariat macht, oder kann man auch mit einem Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften in diesem Bereich arbeiten?
Meine Befürchtung ist auch, dass ich mich bei ersterer Variante zu sehr spezialisiere. Grundsätzlich bin ich ja sehr vielseitig interessiert und kann mir vorstellen, über alles Mögliche zu schreiben, falls das mit dem Wissenschaftsjournalismus nicht klappen sollte.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen

lg,
Katja
katjar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 19:22   #2
turtle 04
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Renommee-Modifikator: 11 turtle 04 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Wenn es dein Abischnitt erlaubt, würde ich mir mal Wissenschaftsjournalismus in Dortmund angucken. Den Studiengang gibt es noch nicht allzu lang, die paar Absolventen haben das integrierte Volo aber unter anderem bei ZEIT, SpiegelOnline und dem WDR gemacht und einige haben dort nun eine Redakteursstelle bekommen.
turtle 04 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 19:57   #3
Shalyn
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Registriert seit: 05.10.2010
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Renommee-Modifikator: 10 Shalyn wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Oft sieht man Ausschreibungen, bei denen Journalismus- und Naturwissenschaftliche Kenntnisse verlangt werden. In der heutigen Ausgabe der ZEIT wird z.B. jemand mit Physik-Abschluss und journalistischer Erfahrung gesucht. Das war eine Referenten-Stelle bei einem der Helmholtz-Forschungszentren.

Ich würde dir zu einem zwei-Fach-Bachelor Chemie + X raten, aber unbedingt ein "echtes" Fach, also Biologie, Physik, Wirtschaftswissenschaften... Da gibt es ja genügend Kombinationsfächer.

Das Schreiben kannst du in einer Lokalredaktion lernen, dafür brauchst du das Studium nicht. Anschließend ein gutes Volontariat, ein Master oder eine Journalisten-Schule.
Shalyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 21:29   #4
christine
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Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Zitat:
Zitat von Shalyn Beitrag anzeigen
Ich würde dir zu einem zwei-Fach-Bachelor Chemie + X raten, aber unbedingt ein "echtes" Fach, also Biologie, Physik, Wirtschaftswissenschaften... Da gibt es ja genügend Kombinationsfächer.
Es gibt schon jetzt viel zu viele Biologen, die in den Wissenschaftsjournalismus wollen.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 21:52   #5
osa
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Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

...ist aber wahrscheinlich immer noch besser, als mit Germanistik was werden zu wollen, oder?
Wenn jetzt auch der Wissenschaftsjournalismus überlaufen sein soll, können sich Berufseinsteiger ja fast gleich die Kugel geben!?
Ich dachte wirklich, dass es in diesem Feld noch ganz gut ausschaut. Oder ist Biologie der kleine gemeine Ausreißer? Chemie und Physik noch gefragt? Medizin?
osa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 22:34   #6
christine
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Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Wenn, dann lieber Chemie und/oder Physik oder Medizin - damit hat man auch außerhalb des Wissenschaftsjournalismus später bessere Job- und Verdienstchancen. Auf Festanstellung zum Redakteurstarif sollte man heutzutage auch als Wissenschaftsjournalist nicht allzu sehr hoffen.

@ katjar: Hier ein paar Links für Dich, weiß nicht, ob Du die schon kennst:

Teli - Vereinigung der Wissenschafts- und Technikjournalisten in Deutschland (älteste Verein dieser Art)

WPK - Verband der Wissenschaftsjournalisten (gibt es seit 25 Jahren)

Initiative Wissenschaftsjournalimus an der TU Dortmund (2008 gestartet)

Bremer Forum für Wissenschaftsjournlismus

Geändert von christine (10.02.2011 um 22:35 Uhr). Grund: darum
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2011, 22:41   #7
EinSchwabe
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Renommee-Modifikator: 12 EinSchwabe wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Also wenn ich Christine richtig verstanden habe, meint sie speziell Biologie. Vielleicht weil es dort weniger Stellen gibt als bei Physik und Chemie und viele bei Biologie nicht in die Forschung wollen - das sind jetzt aber Vermutungen von mir.

Aber man liest immer wieder bei vielen Medien, dass Naturwissenschaftler gesucht seien. Wenn das jemanden sowieso interessiert, dann am besten den Wissenschaftsjournalismusstudiengang wählen oder ein normales Studium absolvieren - nehm dann am besten eine Uni, in deren Nähe es auch einige Medien gibt, die teilweise auch über Wissenschaftsthemen berichten.
EinSchwabe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2011, 03:43   #8
cezbaz
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Standard AW: Wissenschaftsjournalismus - wie? Berufsaussichten?

Zitat:
Zitat von osa Beitrag anzeigen
...ist aber wahrscheinlich immer noch besser, als mit Germanistik was werden zu wollen, oder?
Ich habe Germanistik studiert und arbeite jetzt bei einem Wissenschaftsmagazin. Also spielt dein Abschluss nicht wirklich eine Rolle. Du musst handwerklich gut sein, etwas Talent und Intelligenz mitbringen, dann klappt das schon. Eine gute Allgemeinbildung ist hilfreich und die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebeite auch - aber die musst du keineswegs vom Studium mitbringen. "Meine" Themen sind jetzt z.B. Medizin und Geschichte.

Mit anderen Worten: Ein guter Journalist, der sich "hobbymäßig", aber ernsthaft für bestimmte Sachgebiete interessiert und dafür brennt, wird es auch ohne ein entsprechendes Fachstudium schaffen. Andersherum geht das nicht: Es nützt dir nichts, dass du Bio oder Physik oder sonstwas studiert hats, wenn du die Inhalte nicht verständlich und spannend rüberbringen kannst oder kein Gespür dafür hast, was davon die Leute draußen interessieren könnte, wenn man es ihnen etnsprechend schmackhaft macht, und was nicht. Denn es geht eben nicht nur darum, zu dozieren oder ein bestimmtes Wissen in vereinfachter Form zu vermitteln.
cezbaz ist offline   Mit Zitat antworten
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