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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 17.11.2009, 18:05   #1
Lailah
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Registriert seit: 10.11.2009
Beiträge: 3
Renommee-Modifikator: 0 Lailah wird positiv eingeschätzt
Standard Arbeitsproben und so weiter

So, ich werde es - trotz des Altersproblems (29, siehe anderer Thread) - dennoch mit einer Bewerbung (Volo) probieren.

Habe zum Thema "Arbeitsproben" etwas hier im Forum recherchiert; auf manches fand ich entweder nicht (die auf meine Situaiton) passende Antwort oder aber nur einzelne Antworten, obwohl mich mehr Meinungen interessieren würden:
  • Zum Alter der Arbeitsproben: Ich habe von 1997 - 2003 als Freie für eine Lokalzeitung gearbeitet, d.h. von 10. Klasse bis Ende des Grundstudiums. Dann habe ich erst wieder nach der Uni (vor knapp über einem Jahr) als Freie bei einer größeren, regionalen Tageszeitung angefangen. Dass ich natürlich (auch) aktuelle Arbeitsproben mitschicken sollte, das weiß ich & ist ja auch kein Problem. Als ich damals (bis 03) für die Lokalzeitung gearbeitet habe, habe ich aber auch für die dortige Jugendseite geschrieben & dafür sehr freie Texte geschrieben. Da ich die Texte zum Teil sehr gut finde und sie eben über den Terminsjournalismus hinausgehen, würde ich sie gerne mitsenden. Einen dieser Texte hatte ich auch für meine Bewerbung als Freie im letzten Jahr mitgeschickt und dieser Text ist im Vorstellungsgespräch positiv hervorgehoben worden. Wiegesagt, ich würde natürlich nicht lauter alte Texte mitsenden; aber, gingen ein paar von den Älteren nicht?
  • Auch wenn ich diese älteren Artikel sehr gut finde, natürlich gibts immer diese eine Formulierung im Text, die einem im Nachhinein doch nicht gefällt; von der ich nun denke, naja, zehn Jahre älter, würdest Du das so nicht mehr schreiben. Aber, für damals wars gut. Trotzdem mitsenden?
  • Ich möchte eine Reportage schreiben; eine solche - jedenfalls nicht im klassischen Sinne - habe ich unter meinen Arbeitsproben aber nicht. Ich werde also eine unveröffentlichte Reportage mitsenden. Wie sieht es da aus mit Quellenangaben oder sonstigen Belegen dafür, dass man sich die Reportage nicht im stillen Kämmerlein erdacht hat, sondern wirklich dafür raus gegangen ist? Müssen solche Belege überhaupt sein?
  • Und dann noch zum Anschreiben: Grundsätzlich soll man ja in seinem Bewerbungsanschreiben deutlich machen, wieso man sich nun ausgerechnet bei diesem Arbeitgeber bewirbt. Bei Volo-Bewerbungen dürfte den Personalern und Redakteuren klar sein, dass man sich nicht "die eine" Zeitung heraussucht, sondern sich rundum bewirbt, dafür ist die Konkurrenz zu hoch. Und irgendeine Begründung dafür, warum man nun ausgerechnet zur FAZ (als Platzhalter für all die Großen) will, klingt doch fast ein wenig redundant?
  • Nachtrag: Von den älteren Artikeln weiß ich zum Teil nicht mehr den genauen Erscheinungstag, sondern nur das Jahr und ggf. den Monat. Kann ich die dennoch einsenden? (Nama / Kürzel ist dabei).
  • Muss man zwingend Bestätigungen der freien Mitarbeit mitsenden oder sprechen die Artikel nicht für sich? Wenn man unzuverlässig, schlampig oder dergleichen wäre, wäre man ja sicher nicht so lange als Freie für eine Zeitung unterwegs gewesen. Oder denke ich da falsch?
Danke fürs Lesen & freue mich auf Antworten,

Lailah

Geändert von Lailah (17.11.2009 um 18:12 Uhr).
Lailah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2009, 13:30   #2
nastinka
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Registriert seit: 18.11.2009
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 nastinka wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Arbeitsproben und so weiter

Zu den Anschreiben: eine Besonderheit hat jede Zeitung, und auch (oder gerade) solche wie die FAZ heben sich ab. Bei der Bewerbung kannst du gleich Interesse an einem bestimmten Ressort zeigen, auch wenn das Volo verschiedene Bereiche durchläuft. Fiktives Beispiel: Wenn dir bei der FAZ der Wirtschaftsteil besonders gut gefällt, weil die gute Berichte über Weltwirtschaft haben, schreib das, und dass du ähnliche Berichte schreiben willst/schon geschrieben hast.
Schick Arbeitsproben, die zum Medium passen, wenn da eine Absicht zu erkennen ist, ist das Alter vom Artikel zu vernachlässigen. Such die Artikel aus, die die meiste Arbeit gekostet haben, wo du am meisten telefoniert hast, am Ort des Geschehens warst, O-Töne im Artikel hast. Das ist noch einen Tick wichtiger, als eine schöne Schreibe - ohne Inhalt kein Artikel.

Viel Erfolg bei den Bewerbungen!
nastinka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2009, 15:00   #3
julia
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Registriert seit: 03.03.2005
Beiträge: 491
Renommee-Modifikator: 19 julia wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Arbeitsproben und so weiter

...das Problem mit den alten Arbeitsproben kenn ich aus der zeit vor meinem zweiten Studium auch, denn damals war ich bei nem Medium, das nicht allzu vorzeigbar war, weder layouttechnisch noch inhaltlich. Würde auch ältere Texte beilegen, wenn du mit ihnen zufrieden bist (und auch wenn du das genaue Datum nicht mehr weißt)... man verlernt so ne Schreibe und Recherche ja nicht so schnell

Was deine Reportage angeht: Würde sagen, schick das schon als quasi-gestaltete Zeitungsseite an, dann sieht man ja anhand der Fotos, dass du "vor Ort" warst...

Bestätigung freie Mitarbeit: Personaler sind manchmal doch recht seltsame Menschen. Aus pragmatischer Sicht hätt ich gesagt, Arbeitsproben sind n weitaus besserer Beleg als ne Bestätigung (auch aus meiner Not heraus, dass ich sowas von meinen Auftraggebern nicht bekomm...), aber man weiß nie... Also wenn du eine beilegen kannst, solltest du das tun. Denn aus dem Mitschicken von 2-3 Arbeitsproben sehen penible Menschen ja nicht, wieviel und lange du für diesen Auftraggeber gearbeitet hast...

Geändert von julia (18.11.2009 um 15:04 Uhr).
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