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Alt 25.08.2011, 15:34   #1
quotenduett
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Standard Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Ich habe recht wenig Erfahrung in dem Bereich, da ich mich noch nicht allzu lange in dem Berufsfeld tummele und vorher eher mit Studieren beschäftigt war. Durch eine Beziehung bin ich an einen Job als Freier gekommen und habe in dem Rahmen die Möglichkeit gehabt, eine zumindest prominente und eine doch recht große Persönlichkeiten interviewen zu dürfen.

Ich würde die transkripierten Interviews gerne einer überregionalen Zeitung oder einem Magazin anbieten und mich interessiert mal, was man da so als Honorar verlangen kann.
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Alt 01.09.2011, 23:45   #2
EinSchwabe
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Normalerweise haben die Zeitungen festgelegte Zeilenhonorare. Die unterscheiden sich bei den Zeitungen aber.
Falls eine Zeitung dir das Interview abkauft, kannst du wahrscheinlich mit rund einem Euro pro Zeile rechnen. Natürlich kann man auch besondere Honorare aushandeln, aber wenn du ganz neu bist, wird das eher schwierig sein.
Um welche Person geht es denn (kannst du ja auch per pm schreiben)?
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Alt 02.09.2011, 00:05   #3
Il(l)u
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Das kommt auf die Persönlichkeit und den Inhalt an!
Ist die Person prominent und der Inhalt eine Schlagzeile dann ist es schon was Wert. Ich erinnere mal an den Drecksack der dem Hesters den Hitler kommentar aus den Rippen geleiert hat. OKay, das Ding war so Link das der bei jeder seriösen Zeitung unten durch ist, aber prinzipiel funzt das so!

Kurz: Die Prominenz der Person mal Nachrichtenwert ergibt den Preis!
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Geändert von Il(l)u (02.09.2011 um 00:07 Uhr).
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Alt 02.09.2011, 19:37   #4
quotenduett
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Danke erstmal für die Antworten!

Aber prinzipiell dürfte es schwierig sein, ohne Referenzen und Kontakte einfach so Artikel an eine x-beliebige Zeitung loszuwerden, oder? Ich frage das, weil ich mir selbst noch relativ unsicher bin. Verkaufen kann ich die Sachen zwar auf jeden Fall, aber letztlich ist eine Absicht von mir auch, mir Kontakte in diesem Bereich aufzubauen und entsprechende Referenzen, Textproben u.ä. zu sammeln,- und das stelle ich mir (noch) ziemlich aussichtslos Mag einerseits sein,dass ich noch viel zu viel Respekt davor habe und viel zu unsicher an da rangehe. Es kann aber auch so sein, dass ich das ganz realistisch einschätze und schrecklich naiv bin.

Nun ja, der Einstieg ist durch Zufall jedenfalls getan, erste kurze Artikel wurden verfasst und werden veröffentlicht und auch die Interviews sind im Sack. Fragt sich nur, ob man von da an gleich richtig durchstarten kann.

Ein Euro Zeilenhonorar klingt jedenfalls nicht so, als ob man davon auf Dauer leben könnte.
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Alt 02.09.2011, 19:46   #5
Il(l)u
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Es gibt keine Fausformeln. Jede Redaktion hat so ihren eigenen Umgang mit seinen Autoren.

Wenn bei mir einer mit ner schlagzeile anklopft wo mir die Überschrift zusagt, wäre ich auf jeden fall ganz Ohr!

Im übriegen siehst Du die Dinge vermutlich realistisch. Angst vor den Verlägern brauchst aber keine zu haben. Sind alles Menschen die mal genau so blöde vor dem Berg standen und hoch schauten wie Du!
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Geändert von Il(l)u (02.09.2011 um 19:53 Uhr).
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Alt 02.09.2011, 20:51   #6
quotenduett
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Oha, vor dem Abschicken sollte man aber nochmal drüber schauen, zumal in einem Journalistenforum. An den Auslassungen und Rechtschreibfehler ist meine Flüchtigkeit schuld, hoffe ich.

Ob ich die Sache realistisch sehe, oder doch naiv rangehe? Nun ja, mich würden mal Gegenmeinungen interessieren, immerhin ist das schon ein sehr umkämpftes Feld. Zweitens geht man ja zunächst mit einem gewissen Berufsethos-und auch Idealismus in diesen Beruf hinein, um dann irgendwann zweitklassige Werbetexte für einen Online-Dienst zu verfassen.
Auch wieder so eine Übertreibung, oder eine realistische Gefahr?
Und um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Wie hoch ist denn so ein durchschnittliches Zeilenhonorar?
quotenduett ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 21:19   #7
Il(l)u
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Zitat:
Zitat von quotenduett Beitrag anzeigen
Zweitens geht man ja zunächst mit einem gewissen Berufsethos-und auch Idealismus in diesen Beruf hinein, um dann irgendwann zweitklassige Werbetexte für einen Online-Dienst zu verfassen.
Da muss man nicht zum Online-Dienst greifen. Ich sage nur Sparkassenjournal! Kurz: die wenigsten kommen hoch. Das ist aber überall so! Ich komme vom Bau, habe dann nen abstecher in die Architektur und Bauplanung gemacht, dann ins Managment und überall findest maximal 5% richtig gute. Ob Maurer, Architekt oder Manager, ganz Egal! 60% ist Schnitt, und jeweils 20% sind über oder unterdurchschnittlich. Und richtig gut oder eben richtig scheiße jeweils nur etwa 5%!

Kurz: das Problem hast Du doch in jedem Beruf!

Zitat:
Zitat von quotenduett Beitrag anzeigen
Auch wieder so eine Übertreibung, oder eine realistische Gefahr?
Nicht nur realistisch sondern auch wahrscheinlich! Aber das ist in allen Berufen so! Wer würde sonst Sparkassenjournal und Co. schreiben? Aber auch die richtig guten, landen aus Mangel an qualifizierten und seriösem Bedarf oft bei Blättern wie Bild und Co. Die guten werden da dann noch mehr ausgequetscht wie die weniger guten. So ist nun mal die Welt!

Zitat:
Zitat von quotenduett Beitrag anzeigen
Und um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Wie hoch ist denn so ein durchschnittliches Zeilenhonorar?
Das kann man unmöglich pauschal sagen!
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Geändert von Il(l)u (02.09.2011 um 21:39 Uhr).
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Alt 03.09.2011, 15:35   #8
EinSchwabe
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Zitat:
Zitat von Il(l)u Beitrag anzeigen
Da muss man nicht zum Online-Dienst greifen. Ich sage nur Sparkassenjournal! Kurz: die wenigsten kommen hoch. Das ist aber überall so! Ich komme vom Bau, habe dann nen abstecher in die Architektur und Bauplanung gemacht, dann ins Managment und überall findest maximal 5% richtig gute. Ob Maurer, Architekt oder Manager, ganz Egal! 60% ist Schnitt, und jeweils 20% sind über oder unterdurchschnittlich. Und richtig gut oder eben richtig scheiße jeweils nur etwa 5%!

Kurz: das Problem hast Du doch in jedem Beruf!
Das ist doch Unsinn. Es drängen extrem viele akademisch gut ausgebildete Leute in den Markt, von denen sehr viele natürlich auch gut schreiben können - vielleicht auch deshalb, weil es so extrem schwer nun einmal auch nicht ist. Die Unterschiede sind da meistens doch eher gering im Vergleich zu anderen Berufen. Und weil es so viele gute Leute gibt, sind die Löhne eben sehr niedrig im Vergleich zu ähnlichen Berufen.
Mit so einer primitiven Weltsicht, wie du sie ausbreitest, sollte man eigentlich nicht als Journalist arbeiten, da graust es mir.
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Alt 03.09.2011, 19:00   #9
Il(l)u
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Zitat:
Zitat von EinSchwabe Beitrag anzeigen
Es drängen extrem viele akademisch gut ausgebildete Leute in den Markt, ...

vielleicht auch deshalb, weil es so extrem schwer nun einmal auch nicht ist.
Ich kann es nicht! Und ich habe schon die eine oder andere Magisterarbeit für die ach so gut ausgebildeten Akademiker geschrieben!

Kurz, das hat rein gar nichts zu sagen!

Ich weis auch nicht warum Du dich auf den Schlips getreten fühlst? Das ist die ganz normale Gauß-Verteilung (Glockenkurve), die Du überall in der Geselschaft wieder finden wirst.

Sollte man als Journalist eigentlich kennen! Oder haust Du hier gerade Themen durcheinander? Stichwort allg. Lohnniveau! Nur am Rand: da hatt eure Zunft in den 90ern selber für gesorgt! Ihr wart nur, nachdem ihr den Steigbügelhalter für das Grobzeug abgegeben habt, die letzten die dran gekommen sind. Also auch das Problem ist in allen Branchen das gleiche!

Und jetzt wieder zurück zum Thema:

Ich wüßte keinen Grund warum das bei Journalisten anders sein soll. Oder wie viele reisen in Kriegsgebiete ohne sich in die Hose zu kacken? Wie viele haben genug Backround für Wirtschaftsjournalismus? Wie viele haben es drauf sich auf Augenhöhe mit Angela Merkel zu unterhalten? Wie viele haben auch nur für 5 Cent Ahnung von Investigativen Journalismus? Oder wie viele sind bereit sich für die Pressefreiheit und eine Story, wie Rudolf Augstein es getan hat, in den Knast zu setzen? Die Liste könnte ich Meterlang machen!

Nicht schwer, schreibst Du! Ich bin zwar kein Journalist, sondern ich bezahle Journalisten. Ich denke ich werde dich bei den nächsten Preisverhandlungen mal zitieren! Aber besser nicht, sonst sagen mir die Leute das ich meinen Mist dan doch lieber selber schreiben soll. Und das kann ich leider nicht!

Kurz: es gibt keinen Beruf der nicht so schwer ist. Selbst eine gute Putzfrau ist nur schwer zu finden!
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Geändert von Il(l)u (03.09.2011 um 21:31 Uhr).
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Alt 03.09.2011, 22:05   #10
EinSchwabe
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Tja, man verdient teilweise ja bei bestimmten Hotlines mehr Stundenlohn als mit journalistischer Arbeit. Sprache ist eine zunächst alltägliche Sache, früher hat man den Ausbildungsaspekt im Journalismus auch nicht so sehr gesehen und teilweise eher von notwendiger Begabung gesprochen. Für andere Berufe benötigt man eine längere Ausbildung, weil sie eben nicht so alltäglich sind. Als Pilot oder Mediziner zum Beispiel. Natürlich gibt es auf der anderen Seite auch unzählige simplere Berufe.

Gut, wenn du kein Journalist bist, dann müssen mich deine Ausagen auch nicht stören... Du darfst ruhig weiterhin glauben, dass alles und jedes eine Gauss-Verteilung hat. Vielleicht solltest du das aber mal belegen oder recherchieren, bevor du solche wilden Behauptungen in die Welt setzt.
Es sind eben nicht die Durchschnittsbürger, die sich im Journalismus durchsetzen.

Natürlich gibt es dann Dinge wie investigativen Journalismus. Das betrifft aber zahlreiche Journalisten weniger, es kann und will ja gar nicht jeder investigativ arbeiten.

Es würden deutlich mehr gute Leute in Kriegsgebiete reisen als die Zeitungen zu bezahlen in der Lage sind.

Das Problem ist, dass sehr viele gut ausbeildete Leute in die Branche wollen, es ohne jahrelange Ausbildung können und die Stellen rar sind und weniger werden. Dadurch entstehen unangemessene Löhne.

Geändert von EinSchwabe (03.09.2011 um 22:13 Uhr).
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Alt 03.09.2011, 22:28   #11
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Standard AW: Honorar für ein Interview in einer überregionalen Zeitung

Zitat:
Zitat von EinSchwabe Beitrag anzeigen
Für andere Berufe benötigt man eine längere Ausbildung, weil sie eben nicht so alltäglich sind.
Jetzt wird mir einiges Klar!

Zitat:
Zitat von EinSchwabe Beitrag anzeigen
Du darfst ruhig weiterhin glauben, dass alles und jedes eine Gauss-Verteilung hat. Vielleicht solltest du das aber mal belegen oder recherchieren, bevor du solche wilden Behauptungen in die Welt setzt.
Tja, das ist so als ob ich belegen muss das morgen die Sonne aufgeht. Gauss-Glocke = Normalverteilung.
Für Stadtteilbegabungen die sich ohne Ausbildung als Journalist verdingen müssen und für die Hauptschule zu schlau waren gibt es übrigends Wikipedia!

Beenden wir das hier lieber!
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Geändert von Il(l)u (03.09.2011 um 22:54 Uhr).
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Alt 04.09.2011, 00:47   #12
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Zitat:
Zitat von Il(l)u Beitrag anzeigen
Tja, das ist so als ob ich belegen muss das morgen die Sonne aufgeht. Gauss-Glocke = Normalverteilung.
Für Stadtteilbegabungen die sich ohne Ausbildung als Journalist verdingen müssen und für die Hauptschule zu schlau waren gibt es übrigends Wikipedia!
Am besten argumentierst du noch, die IQ Verteilung sei ein Beleg für die Gauss-Verteilung. Wenn du sowieso keine Ahnung hast und dein Wissen aus Wikipedia beziehst, tu mir doch den Gefallen und behalt deinen Unsinn einfach bei dir.
Aber schön, dass du deine Unfähigkeit zu argumentieren so offen eingestehst. Wenn man halt nicht recht hat, polemisiert man.
Und sei froh, dass das Internet einen so schönen Schutz für Beleidigungen bietet. Ansonsten könntest du jetzt nicht so dumm grinsen.

Geändert von EinSchwabe (04.09.2011 um 00:53 Uhr).
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Alt 04.09.2011, 01:21   #13
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Hallo Leute,
bitte bleibt sachlich und verfahrt im Sinne der Netiquette: Seid hilfsbereit und freundlich. Das geht jetzt an alle Diskussionsteilnehmer hier!
Gruss
Peter
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Alt 04.09.2011, 12:32   #14
Il(l)u
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Ja, sorry!
Mir geht da nur die Hutschnur hoch wenn Leute mit 3 bis 5 Jahre Studium, ein Jahr Journalistenschule und zwei Jahre Volontariat als ungelernt hingestellt werden. Logo, gibt es Leute die sich Journalisten nennen und in Wahrheit nichts gelernt haben. Die dürfen auch hier oder dort im Print mal was schreiben, es gibt darunter und im Ausnamefall sogar Begabungen die hoch kommen aber im Wesentlichen ist das so, als wenn ich jetzt sage ich bin Journalist nur weil ich mal 10 Meinungsartikel geschrieben habe, wo dann auch noch ein Co. Autor die Rechtschreibung und den Satzbau korrigieren musste!


Was ist ein Volontariat (im allg. nach dem Studium) für rund 1000,- € im Monat, anderes als eine Berufsausbildung?


Wo unterscheidet sich das zum Architekten nach dem Studium der auch erst einmal zwei Jahre auf Bauzeichnerniveau arbeiten muss oder vom Assistenzarzt im Krankenhaus?


Hier redet Jemand einen verdammt interessanten und anspruchsvollen Beruf kaputt. Als ob der Verfall der letzten 20 Jahre in der Journalie nicht genug wäre, siehe nur SZ und Spiegel, was mal tolle Blätter waren, noch mit Gewalt („so schwer ist es nicht“) einen drauf setzen! Wie schwer es ist, erkennt man sofort wenn man mal nen Spiegel von vor 20 Jahren gegen einen der Jetztzeit gegenliest oder einfach mal „den Freitag“ in die Hand nimmt! Und wenn es nur ums schreiben und nicht um den Inhalt geht, darf man auch gerne mal die Bild in die Hand nehmen. Ganz gewiss nicht das Werk, selbsternannter (ich möchte hier nicht Journalist sagen) Schreiberlinge die in der Schule mal ne eins in Deutsch hatten. Da stecken ganz aufwendige Stil-, Propaganda- und Manipulatins-Methoden dahinter derren Dialektik erstmals von der so genannten "Frankfurter Schule" wissenschaftlich zerflückt wurde und ein ganzes Studium wert sind! Was die heute rethorisch leisten, da würde selbst Altmeister Göbbels persönlich gegen abstinken wie ein alter Sack! Und hier geht es noch nicht um Journalismus (das spreche ich der Bild ab), sondern nur um die Schreibe! Auch kann man sich nur mal mit dem Thema Überschriften beschäftigen. Da kann man ein ganzes Wochenseminar und mehr draus machen! Wer meint das aus der Lameng machen zu können, nur weil er in Deutsch mal ne eins hatte, der kommt natürlich zu solchen Ansichten, die aber falsch und vor allem schädlich sind!
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