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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 06.01.2011, 11:24   #1
Phil94
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Renommee-Modifikator: 0 Phil94 wird positiv eingeschätzt
Standard Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Hallo zusammen,
zurzeit besuche ich die 11. Klasse der gymnasialen Oberstufe. Bereits seit der 6. Klasse schrieb ich für die Schülerzeitung und übernahm das Amt des Chefredakteurs Anfang der 8. Klasse. Dieses musste ich vor den Sommerferien aufgrund des Schulwechsels an eine weiterführende Schule leider aufgeben. Währrend der Ferien habe ich einige Praktika in Lokalredaktionen absolviert und beginne im Sommer ein weiteres freiwilliges Praktikum bei einer regionalen Tageszeitung. Außerdem bin ich seit 2009 freier Mitarbeiter der Jugendzeitschrift "spiesser" und arbeite seit vergangenem Sommer als ehrenamtlicher Schreiberling beim Online-Medium "RuhrStadt Netzwerk".

Nach meiner kleinen Vorstellung komme ich mal zu meinem Hauptanliegen: Am Ende der 12. Klasse besteht für Schüler in NRW die Möglichkeit, die Schule zu verlassen und ein Jahrespraktikum zu absolvieren. Nach dem schulischen Teil, den man ohnehin nach der 12. Klasse erhält, und dem praktischen Teil verfügt man über das Fachabitur. Damit hat man die Berechtigung, an einer Fachhochschule zu studieren.
Als ich dies erfuhr, war ich natürlich sehr angetan. Wie schon oben zu lesen war, wechselte ich von einer Realschule aufs Gymnasium. Obendrein wurden wir an dieser Realschule nicht ausreichend an das Leistungsniveu eines Gymnasiums bzw. der Oberstufe einer Gesamtschule vorbereitet. Zwar befinde ich mich notentechnisch noch im Mittelmaß an der neuen Schule, dennoch ist es eine extreme Umstellung und am Ego kratzende Tatsache, dass die Zensuren von "1" und "2" auf "3" und "4" rutschen. Meine Idee, nach der 12. das Jahrespraktikum zu beginnen, ist jedoch keine Flucht vorm Lernen, sondern soll es einfach nur eine Vereinfachung des Weges sein. Immerhin war ich von vorne rein nicht scharf darauf, das Abitur zu machen. Es ist und bleibt und notwendiges Übel.
Meinem ehemaligen Praktikumschef stattete ich bereits einen Besuch ab, um mich bei ihm nach einer einjährigen Hospitanz zu erkundigen. Zwar betonte er, ich solle mir vollkommen im Klaren über meine Entscheidung seien, würde sich trotzdem über eine Zusammenarbeit freuen.
Auf verschiedenen Internetseiten von Fachhochschulen im Raum NRW recherchierte ich bereits nach einen Studiengang, der meine Interessen vertritt. Trotz des Überflusses naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge, die bei mir auf blanke Abneigung stoßen, entdeckte ich auch sozialwissenschaftliche Studiengänge sowie "Journalismus/PR" (Da höre ich wieder Schreie wie "Oh mein Gott, studier' das bloß nicht!")

Meint Ihr, dieser Weg wäre sinnvoll? Selbstverständlich wäre das volle Abitur nach 13 Jahren der intelligentere Schachzug, doch geht mir dieses schulische Wissen, was wir dort erhalten und wahrscheinlich nie im Leben umsetzen können, genauso auf die Nerven. Mit 16 Jahren hat man allmählich das Bedürfnis, ins Berufsleben einzusteigen bzw. mal andere Bildungseinrichtungen mit freiwilligen Besuchern von Innen zu bestaunen.

Und: Was für ein an einer Fachhochschule studierbares Fach wäre für meinen Berufswunsch angebracht?

Ich bedanke mich im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen,
Philipp
Phil94 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2011, 12:06   #2
Shalyn
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Renommee-Modifikator: 10 Shalyn wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Ich gehöre auf jeden Fall zur "Oh mein Gott, studier das bloß nicht!"-Gruppe. Aber du musst studieren, was du für richtig hältst. Uni ist ne verdammt langwierige Angelegenheit, wenns keinen Spaß macht. Schau dir die Fächer an die es gibt, und überleg dir, womit du die nächsten Jahre verbringen willst. Manchmal sind auch die Beschreibungen der Fächer aus den ersten Semestern hilfreich.
Was du machst ist egal.

Aber: Kein Schüler glaubt, all seine Schulbildung verwenden zu können. Am liebsten möchte man nur seine Lieblingsfächer besorgen - mit dem ganzen anderen Quatsch beschäftigt man sich ja sowieso nie wieder.
Das stimmt nicht.
Dein ganzes Leben lang begegnen dir kleine Dinge, die dich an dein Schulwissen erinnern. Bei einem Termin, einer Recherche, oder lass es einen Kinofilm sein.

Die Noten sind natürlich frustrierend. Aber das Abitur ist ein Türöffner in so vielen Bereichen. Hast du dich da durchgekämpft, kannst du zum Beispiel auch einen 2-Fach-B.A. machen.

Mein Rat: Streich die Praktika und Nebenaktivitäten und mach das Abi so gut es irgendwie geht. Und dann studier was Lustiges.
Shalyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2011, 16:04   #3
Phil94
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Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 0 Phil94 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Danke für deine Antwort, Shalyn! War mir auch klar, dass vom Journalismusstudium abgeraten wird. Die dort zu vermittelnden Kenntnisse erhält man ja durch praktische Arbeiten im Redaktionsalltag.
Jedoch könnte ich mich mit deinem Vorschlag, alle Nebenbeschäftigungen ruhen zu lassen, absolut nicht anfreunden. Es wäre für mich ein Unding, mich so sehr auf für mich uninteressante Sachen zu konzentrieren. Ich bin ein Mensch, der seine Energie lieber in Angelegenheiten steckt, die einem selber Vergnügen bereiten.^^

Gibt es denn jemanden, der diesen Weg (mit dem Fachabitur) gegangen ist?
Phil94 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2011, 16:40   #4
Miriam86
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Beiträge: 352
Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Ich selbst bin den Weg nicht gegangen, kenne aber welche, die es gemacht haben. Wenn du erstmal studiert hast, interessiert dein Abi keinen mehr. Was du studierst, ist echt wurst. Ich hab selbst Medien & Kommunikation studiert, hatte nach meinem ersten Bewerbungsgespräch ein richtig gutes Volo bekommen (das ich noch angefangen habe, ehe mein Studium fertig war) und bin echt zufrieden. Daher kann ich absolut nichts gegen die Studiengänge sagen (einige der Volos bei uns studierten Medienkrams und Journalismus). Einfach machen, worauf man Lust hat, wichtig ist nur, dass du irgendwas studiert hast.

Ich habe auch von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt und notentechnisch ist das in der Elf fast immer so, dass man im Schnitt ne Note abrutscht. Das hat sich bei mir in der 12 und dann vorm Abi wieder eingependelt.

Ich würde dir absolut nicht dazu raten, dass du die Nebentätigkeiten liegen lässt. Vielleicht ein wenig einschränken, dass du ein vernünftiges Abi (wegen NC) machst, aber im Journalismus zählen nunmal die praktischen Erfahrungen.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2011, 16:48   #5
EinSchwabe
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Renommee-Modifikator: 12 EinSchwabe wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Zitat:
Zitat von Phil94 Beitrag anzeigen
Mit 16 Jahren hat man allmählich das Bedürfnis, ins Berufsleben einzusteigen bzw. mal andere Bildungseinrichtungen mit freiwilligen Besuchern von Innen zu bestaunen.
Da bist du ja sehr früh dran^^ Ich glaube, ein bisschen zu früh.

Was willst du denn mit 17 machen? Ich bezweifle sehr stark, dass du dann ein Volo bekommst. Du bist dir aber sicher, dass du dann für die Studiengnge, die dich interessieren, mit deinem Fachabi zugelassen wirst?

Ich rate dir, dein Abi zu machen. Das ist nur noch ein Jahr. In vielen Studiengängen hat man auch nicht immer nur Spaß und Sonnenschein. Das zeigt auch deine Beharrlichkeit, ob du das durchziehst.
Was würdest du denn für deine Hospitanz bekommen? Und was für eine Zeitung ist das? So viel bringt ein langes Praktikum in einer Lokalredaktion auch nicht, als dass sich dadurch deine Berufsaussichten außerordentlich erhöhen würden.
Mit dem ABi bist du flexibler.
EinSchwabe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2011, 14:54   #6
isabella
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Registriert seit: 12.01.2011
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 isabella wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Mit Fachabitur in den Journalismus ?

Da ich selbst "nur" ein Fachabi habe, würde ich dir raten, dein Abitur zu machen. Das Abitur öffnet dir quasi jede Tür und du hast wirklich alle Möglichkeiten, dich danach wo auch immer auszutoben.

Die Fachhochschulen, welche diese "Journalismus" Studiengänge anbieten sind alle völlig überlaufen und ohne einen vernünftigen Durchschnitt ist es fast unmöglich dort unter zu kommen. Außerdem haben die Uni's an die du mit Fachabi nicht kommst, meiner Meinung nach interessantere Studiengänge.
isabella ist offline   Mit Zitat antworten
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