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Alt 20.09.2009, 22:29   #1
Jo01ey
Neuer Benutzer
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Registriert seit: 20.09.2009
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 Jo01ey wird positiv eingeschätzt
Standard Auftraggeber will Rechnung runterkorrigieren, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin - Was tun?

Hallo, ich habe vor kurzem eine Rechnung als freie Journalistin gestellt.

Ich bin im Internet dem Aufruf eines Onlinemagazins gefolgt, das für den Sommer Autoren suchte. Beiträge mit einem Foto werden mit bis zu 80 Euro vergütet, hieß es in dem Aufruf per E-Mail an einen Verteiler. Bei einer Zeilenlänge bis 4500 und einem Bild sollte es 50 Euro geben (für Beitrage von 7000 bis 8000 Zeichen 80 Euro). Trotz dieser zugegeben miserablen Bezahlungsaussichten habe ich drei Beiträge in einer Länge von etwas mehr als 4500 Zeichen geschrieben und habe aus Kulanz 50 Euro je Beitrag abrechnet (trotz der ein paar hundert Zeilen längeren Texte und der Verwendung von gleich mehreren Fotos statt nur einem - ich hatte eine Auswahl an Fotos geschickt).

Nun scheint die Stiftung (aus dem Umkreis des Goethe-Instituts), über die die Bezahlung läuft, trotzdem Schwierigkeiten machen zu wollen. Ich soll eine neue Rechnung stellen, weil ich die 50 Euro als Nettobetrag ausgewiesen habe und zusätzlich 7 Prozent Umsatzsteuer erhoben habe. Ich soll die Nettosumme so runterrechnen, dass insgesamt 50 Euro brutto pro Beitrag rauskommen.

"Die Honorare, die wir zahlen, enthalten eine ggf. anfallende Mehrwertsteuer", heißt es. Davon bin ich vorab aber nicht ausgegangen und wurde auch nicht darüber informiert. Der Kontakt erfolgte per Mail, einen schriftlichen Vertrag gibt es nicht. Zudem erscheint es mir als ungerecht, dass Autoren des Magazin, die keine Umsatzsteuer zahlen müssen, dann ein höheres Nettohonorar haben (eben 50 Euro), während ich mein Nettohonorar einfach runterrechnen soll und damit weniger bekomme als diese. Dass ich freie Journalistin bin, war vor Veröffentlichung des ersten Beitrags klar.

Welche Möglichkeiten habe ich, dagegen vorzugehen? Gibt es irgendwelche Paragrafen, die ich zitieren kann? Soll ich mich an die Pressestelle des Goethe-Instituts wenden - solcher Druck wirkt ja manchmal.

Ich habe auch überlegt, ob ich jetzt, wo die sich so blöd anstellen, jede von mir erbrachte Leistung, die über die vereinbarten 50 Euro für 4500 Zeichen plus ein Bild hinausgehen (Veröffentlichung meherer Fotos statt eines, Veröffentlichnug von mehr als 4500 Zeichen) noch extra abrechne, worauf ich bisher aus Kulanz verzichten wollte. Schließung habe ich damit auch die Nutzungsrechte an den Bildern übertragen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.


Geändert von Jo01ey (20.09.2009 um 22:32 Uhr).
Jo01ey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2009, 11:28   #2
MicaHache
Benutzer
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Registriert seit: 21.05.2009
Beiträge: 43
Renommee-Modifikator: 11 MicaHache wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Auftraggeber will Rechnung runterkorrigieren, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin - Was tun?

Hallo, Jo01ey,

1. Frage: Warum rechnest Du aus Kulanz weniger Honorar ab, als Dir zusteht?
2. Frage: Warum klärst Du nicht im Vorfeld, ob die Bezahlung netto oder brutto erfolgt?

Du hast Anfängerfehler gemacht, also betrachte es als Lehrgeld und sei beim nächsten Mal schlauer bei den Vertragsverhandlungen.
MicaHache ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2009, 22:02   #3
Schweinswal
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 12.11.2007
Beiträge: 52
Renommee-Modifikator: 13 Schweinswal wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Auftraggeber will Rechnung runterkorrigieren, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin - Was tun?

Hallo Jo01ey,

ich bin mir nicht ganz sicher, wie das ohne Vertrag aussieht. So einfach würde ich mir das jedenfalls nicht bieten lassen. Normalerweise verstehen sich angegebene Honorare immer als netto. Meine Auftraggeber haben sich noch nie angestellt, wenn sie 7 % USt. draufschlagen mussten. Warum auch? Für die ist das schließlich ein durchlaufender Posten. D.h., die 7 % bekommen sie vom Finanzamt eh zurück. Ziehen sie dagegen 7 % ab, haben sie eben diese gespart. Im Grunde also eine bodenlose Unverschämtheit.
Bist Du Mitglied im DJV oder DJU? Falls ja, frag doch mal die Rechtsberatung.
Ach ja, Honorare freiwillig reduzieren würde ich auch nicht. Schon gar nicht, wenn sie eh schon so mickrig ausfällen - auch wenn das leider "normal" ist.
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2009, 13:16   #4
Maxtron
Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 17.09.2008
Beiträge: 219
Renommee-Modifikator: 14 Maxtron wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Auftraggeber will Rechnung runterkorrigieren, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin - Was tun?

Also ich verstehe momentan die ganze Aufregung nicht.

Du hast 2 Möglichkeiten :
a) Du stellst Deine Rechnung nach dem geleisteten und rechnest 7 % drauf und weist dadurch die USt aus. Wollen die nicht und ist das nicht klar in den Schreiben definiert, dann Klage diese ein.

b) Du stellst Deine Rechnung mit den von denen genannte Beträge inklusive 7 % und führst diese dann ab.

c) Du schreibst eine Rechnung ohne MwSt und musst dann diese Einnahmen nur in Deiner Steuererklärung angeben (so als 400 Euro Job).

Bei a) wirst Du nie wieder was für die Schreiben, da die das ganze hin und her meist als AUS betrachten.
Warum Du ab und zu weniger berchnen willst als was Du getan hast, kann ich nicht nachvollziehen....

Deine Annahme, dass ja dann andere Autoren "mehr" haben sollen verstehe ich nicht. Diese müssen zum einen diese "7%" mehr dann auch versteuern bzw. haben nicht den Vorteil, dass sie wenn Sie eine neue Maus oder sonstwas für den Computer kaufen, Telefon, Internet etc. die 19% nicht zurück bekommen.


Auch verwunderlich finde ich, dass Du 7 % für Deine Tätigkeiten angibst und nicht 19 % ????
Maxtron ist offline   Mit Zitat antworten
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