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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 10.07.2010, 17:21   #1
Cup
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Renommee-Modifikator: 10 Cup wird positiv eingeschätzt
Standard Traumberuf Sportjournalist

Also erstmal zu mir.
Ich bin 16 Jahre alt und gehe in die 10. Klasse in Bayern.
Da ich im G8 bin, habe ich in 2 Jahren meine Schullaufbahn beendet.

Jetzt habe ich mir in den letzten Wochen und Monaten überlegt, was denn interessante Berufe für mich sein könnten und was ich denn studieren möchte.
So habe ich sehr viel recherchiert und habe mich jetzt erst einmal auf ein paar Studiengänge bzw. Berufe, die für mich einmal in Frage kämen, festgelegt:

a) Zahnmedizin
b) Politik
c) Arbeit in der Pharmaindustrie
d) Sportjournalist

Nun, letzerer Beruf ist schon seit jeher mein Traumberuf und deshalb hab ich mich auch hier im Forum registiert.
Schon seit der Grundschule schreibe ich sehr gerne Texte, egal über welches Thema, solange es mich annähernd interessiert.
Zum anderen ist die Welt des Sports auch meine persönliche Welt.
Ich verfolge alle möglichen Sportarten sehr gerne und total intessiert, v.a. Fußball.
So habe ich bereits im Alter von 10, als ich meinen ersten eigenen Computer mit Internetanschluss bekommen habe, praktisch die gesamte Fußballgeschichte recherchiert. Aus reinem Interesse.
Da ich ein gutes Gedächtnis habe, weiß ich also auch heute noch z.B. alle Welt- und Europameister mit Jahreszahl und Finalgegner, alle Bundesligameister, größtenteils auch die jeweiligen Saisonverläufe. Zumindest von denen, die ich bewusst miterlebt habe (also ab ~2000).
Jetzt werden sicherlich die meisten sagen, dass unnötiges Wissen ist. Ist es ja irgendwie auch, aber bei mir ist es so, wenn mich etwas interessiert und ich es einmal gelesen oder gesehen habe, dann vergesse ich das nicht mehr.

Ok, jetzt bin ich natürlich vom Thema abgekommen, deshalb jetzt dorthin zurück.
Mein Traumberuf ist jedenfalls Sportjournalist und alle möglichen Richtungen in diesem Gebiet. Am Liebsten wäre ich Fußballkommentator im Fernsehen. Dort käme mir zum einen schon mal zu Gute, dass ich über die beiden spielenden Mannschaften (egal, ob bei einem großen Turnier oder Profifußball in D) fast nichts recherchieren müsste, da ich sämtliche Statistiken sowieso weiß.
Leider ist die Wahrscheinlichkeit Kommentator zu werden, dann doch aber sehr sehr gering.
Aber es gibt ja auch noch genügend andere Dinge, die ich als Sportjournalist unheimlich gerne machen würde. Man könnte ja auch im Radio kommentieren und auch sonstige Dinge für Radio oder Fernsehen machen. Aber auch für eine große Zeitung im Sportbereich tätig zu sein, wäre eine große Sache.
Außerdem muss es ja nicht unbedingt Sport sein, wäre mir zwar am Liebsten, aber über Politik und sonstige aktuelle Geschehnisse zu berichten, ist durchaus auch interessant.

Aber jetzt mal zu meiner Frage.
Wie schaffe ich es, (Sport-)Journalist zu werden?
Welchen Weg würdet ihr mir empfehlen?
Vorerst ist die Sache ja klar, denn jetzt muss ich erstmal noch die beiden Schuljahre über die Bühne bringen und werde dabei hoffentlich gute Noten erhalten.
Aber wie soll es danach weitergehen? Erst einmal etwas studieren, dass mich interessiert und dann irgendwie quereinsteigen? Wie hat man sich das vorzustellen?
Ich hoffe, ihr könnt mir gute Antworten liefern.

PS. Danke schon mal, dass ihr euch überhaupt meinen "Roman" hier durchgelesen habt.
Cup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2010, 11:45   #2
Miriam86
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Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Erst einmal solltest du dir klarmachen, dass du nicht in der Fußball-Bundesliga anfangen wirst, sondern in der Kreisklasse bei dem Verein aus dem Nachbarsdorf. Ist leider so und das wird auch sehr lange dauern, bis du aufsteigst, in der Regel.

Auf jeden Fall solltest du ein Praktikum in einer Sportredaktion machen, bei Lokal- und Regionalzeitungen geht das eigentlich immer, wobei die häufig Vorlauf haben (sprich: halbes Jahr bis Jahr vorher um Praktikum kümmern). Ohne Praktikum hast du keine Chance. Danach auf jeden Fall als freier Mitarbeiter dabei bleiben, vielleicht hast du Glück und sie brauchen jemand. Dir muss klar sein, dass all deine Wochenenden dabei drauf gehen. Ich habe selbst zwei Jahre frei als Sportjournalistin gearbeitet und Samstag/Sonntag arbeitet man dann eben immer.

Eine Stelle als Sportjournalist zu bekommen ist inzwischen eh ziemlich schwierig geworden. Im Radio und Fernsehen sind häufig Experten unterwegs, sprich welche, die früher diese Sportart als Leistungssportler ausgeübt haben. Außerdem wollen so viele Sportjournalismus machen, dass es einfach ein zu großes Angebot an Sportjournalisten gibt. Realistisch ist eine Lokal- oder Regionalzeitung, da hast du mit Bundesliga, Champions League, WM und Co aber nichts am Hut.

Wenn du dir auch vorstellen kannst, zehn, zwanzig Jahre bei einer Lokal- oder Regionalzeitung über Kreis-, Verbands- und Oberligafußball zu berichten, dann würde ich dir raten, Sportjournalismus zu machen. Aber wie gesagt, das geht hauptsächlich über Praxis (Praktikum, freie Mitarbeit) und ganz viel Glück (wenn genau der in Rente geht oder den Job wechselt, den du haben willst).

Wenn du dir im Journalismus nur Sport vorstellen kannst, würd ich auf jeden Fall etwas studieren, was damit nichts zu tun hat, damit du eine ordentliche Alternative hast. Zahnmedizin zum Beispiel.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2010, 21:42   #3
Cup
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Renommee-Modifikator: 10 Cup wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Bist du dir da sicher? 20 Jahre lang über Amateurfußball schreiben?
Ich habe die unterschiedlichsten bekannten Sprtjournalisten recherchiert und da steht dann Folgendes:

z.B. Tom Bartels: 1965 geboren
Nach dem Abitur 1985 am Gymnasium Melle und einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Bartels an der Deutschen Sporthochschule (Schwerpunkt: Publizistik). Von Kindesbeinen an war Tom Bartels Anhänger des Sports.Seine Karriere beim Fernsehen begann er als Mitarbeiter in der Sportredaktion des Westdeutschen Rundfunks.

z.B. Reinhold Beckmann: 56 geboren
Nach seinem Abitur in Syke, Amerikaaufenthalt und Zivildienst machte Beckmann eine Lehre als Radio-, Fernseh- und Videotechniker. Anschließend studierte er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften.
Er begann seine Fernsehkarriere 1980 als freier Mitarbeiter beim WDR, für den er Beiträge für die Sendung Aktuelle Stunde lieferte. Ab 1985 kommentierte er auch Sportübertragungen des WDR. Außerdem moderierte er mehrere Unterhaltungssendungen beim NDR und zusammen mit Helge Schneider die Sendung Off-Show im WDR-Fernsehen.


z.b. Katrin Müller-Hohenstein: 65 geboren
Müller-Hohenstein begann nach dem Abitur am Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf ein Studium der Theaterwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, das sie nicht abschloss. Nach ihrem Karrierestart beim Lokalsender Radio Gong 97,1 in Nürnberg war sie von 1992 bis 2007 für den privaten Münchner Radiosender Antenne Bayern als Moderatorin tätig. 2007 wechselte sie zum Bayerischen Rundfunk und moderierte bis September 2008 im Radioprogramm Bayern 1 die Sendung „Bayern 1 am Vormittag“.[1]


Quelle: Wikipedia


DIe waren alle Mitte zwanzig, als sie ihre Karriere im Radio begonnen haben.
Hätten sie 20 Jahre schon zuvor gearbeitet, wären die alle Mitte 40..
Cup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2010, 21:51   #4
Miriam86
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Renommee-Modifikator: 13 Miriam86 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von Cup Beitrag anzeigen
Bist du dir da sicher? 20 Jahre lang über Amateurfußball schreiben?

DIe waren alle Mitte zwanzig, als sie ihre Karriere im Radio begonnen haben.
Hätten sie 20 Jahre schon zuvor gearbeitet, wären die alle Mitte 40..

Das meinte ich mit Glück. Das ist Zufall, außergewöhnliches Talent, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist nichts, womit man planen kann. Das sind drei unter mehreren tausend (!) Sportjournalisten, die es in Deutschland gibt. Und Fernsehkommentatoren sind darunter vielleicht zwanzig, bei Moderatoren sieht es ähnlich aus. KMH, Beckmann, Bartels etc. sind die ganz großen, an denen darf man sich nicht messen. Das kann gern ein Traum sein, aber mit deiner Realität hat das absolut nichts zu tun.

Zumal die (journalistischen) Zeiten damals auch anders waren. Damals ging das noch ohne Probleme, auch ohne Studium Journalist zu werden. Ohne vorher ein Praktikum und jahrelange freie Mitarbeit zu haben, um ein Volo zu bekommen etc. Das ist ja heute nicht mehr so.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2010, 19:20   #5
theres@
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Renommee-Modifikator: 13 theres@ wird positiv eingeschätzt
Idee AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von Miriam86 Beitrag anzeigen
Das kann gern ein Traum sein, aber mit deiner Realität hat das absolut nichts zu tun.
Ohne jetzt eine neue Diskussion über die schlechten Berufsaussichten für Journalisten lostreten zu wollen:

Euer aller Desillusion in allen Ehren, aber es gibt tatsächlich auch heute noch Träume, die sich erfüllen! Da sprech ich aus eigener Erfahrung. Und wenn man nicht wenigstens am Anfang ein bisschen daran glaubt, dass sie wahr werden können, dann hat man von vorneherein keine Chance.

Wollte ich nur mal angemerkt haben.
theres@ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2010, 22:11   #6
punky
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Renommee-Modifikator: 22 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Man kann ja Träume haben, aber man sollte sie auch als solche ansehen und dann nicht von der Realität enttäuscht sein.
Wie viele Fußballer träumen davon, Weltmeister zu werden? Die meisten können froh sein, wenn sie irgendwo einen Profi-Vertrag haben und Weltmeister werden dann noch nichtmal die Kicker in der Nationalmannschaft.
Dass sie wissen, dass das Ziel unrealistisch ist, heißt ja nicht, dass sie gleich ganz mit dem Training aufhören...
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2010, 15:22   #7
LarsB
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Renommee-Modifikator: 12 LarsB wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Ich würde dir das Buch "Traumberuf Sportjournalismus" empfehlen. Darin erzählen Sportjournalisten, wie sie den Schritt in das Berufsleben geschafft haben. Und du wirst sehen, dass das immer anders sein kann. Benno Neumüller (früherer Chefredakteur von Premiere) sagt zum Beispiel darin, dass ein Hochschulstudium für ihr unverzichtbar ist. Harald PISTORIUS, Sportchef der Osnabrücker Zeitung, behauptet wiederum, dass ein Hochschulstudium nicht wichtig so ist. Also das zeigt, dass die Meinungen auseinander gehen. Wichtig ist aber, darin waren sich alle einig, dass man praktische Erfahrungen sammelt. Sicherlich berichtet man nicht gleich über die Bundesliga, aber auch über den Amateurfußball zu berichten, kann viel Spaß machen. Ich schreibe z.B. für eine Hamburger Fußballzeitschrift und berichte über die Oberliga, durfte aber z.B. auch schon persönliche Interviews mit Leuten vom HSV machen (wie z.B. Bernd Hoffmann). Dann schreibe ich für eine Football Zeitschrift in Deutschland, durfte aber auch schon telefonische Interviews mit Spielern aus der NFL machen. Wichtig ist eben nur, dass man den Einstieg schafft.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2010, 23:29   #8
Kruljaso
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Renommee-Modifikator: 0 Kruljaso wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Tach Leute,

für mich ist es nun auch schon seit mehreren Jahren ein Wunsch, später mal als Sportjournalist zu arbeiten. Ich habe mich schon immer für den Sport, insbesondere Fußball, interessiert und auch schon früher (für Privatgebrauch) eigene "Zeitungsartikel" geschrieben. Ich habe nun meinen Realschulabschluss gemacht (Bayern) und gehe ab September auf eine Fachoberschule, für die mal in der 11. Klasse zwei Praktika braucht (fürs erste Schulhalbjahr hab ich eines, aber für das zweite Schulhalbjahr hätte ich gerne ein Praktikum, welches so in die Richtung des Sportjournalismus geht). Auf dieser Schule absolviere ich dann auch mein Abitur und anschließend habe ich vor, Sportjournalismus zu studieren.

Daher wollte ich euch fragen: Was könnt ihr mir so empfehlen? Ich wäre sehr interessiert an einem Praktikum beim kicker Sportmagazin, habe auch schon von Elftklässlern gelesen, die beim Kicker ein Praktikum gemacht haben. Da ich aber (obwohl ich Bayer bin) nicht in der Nähe der kicker-Zentrale in Nürnberg, sondern im südlichen Umkreis von München wohne, wollte ich euch fragen, ob ihr vielleicht eine Kicker-Redaktion in München und Umgebung kennt, welche Schülerpraktikaplätze anbieten und bei denen ich mich für das 2. Schulhalbjahr bewerben könnte.

(Gleich beim kicker ein Praktikum zu absolvieren ist zwar ziemlich hochgesteckt Aber wie gesagt, es haben schon einige Elftklässler geschafft, und außerdem suchen unsere Lokalzeitungen keine Praktikanten, da habe ich vor einigen Monaten schon nachgefragt ).

Für mich wäre es nicht schlimm, wenn ich nicht sofort über die Bundesliga berichten würde sondern über die Regionalligen oder Amateurligen, jeder fängt mal klein an. Am Liebsten würde ich später mal als Kommentator arbeiten, aber bis dahin ist es ja noch ein langer, weiter Weg und ein Praktikum in die sportjournalistische Richtung würde mir da schon sehr weiterhelfen.

Wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn ihr mir da helfen könntet.

Danke


p.s.: Ich bin über Google auf diesen Thread gestoßen, nur leider funktioniert der dort gepostete Link zur Auflistung aller kicker-Redaktionen in Deutschland nicht mehr und über Google habe ich keine kicker-Redaktion in München ausmachen können

EDIT: Gerade auf wikipedia gesehen, dass es in meiner näheren Umgebung wirklich keine kicker-Redaktion gibt, somit kann ich mir so ein Praktikum abschminken Wäre trotzdem für weitere Tipps dankbar

Geändert von Kruljaso (14.07.2010 um 23:54 Uhr).
Kruljaso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2010, 16:52   #9
Miriam86
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von Kruljaso Beitrag anzeigen
Daher wollte ich euch fragen: Was könnt ihr mir so empfehlen? Ich wäre sehr interessiert an einem Praktikum beim kicker Sportmagazin, habe auch schon von Elftklässlern gelesen, die beim Kicker ein Praktikum gemacht haben. Da ich aber (obwohl ich Bayer bin) nicht in der Nähe der kicker-Zentrale in Nürnberg, sondern im südlichen Umkreis von München wohne, wollte ich euch fragen, ob ihr vielleicht eine Kicker-Redaktion in München und Umgebung kennt, welche Schülerpraktikaplätze anbieten und bei denen ich mich für das 2. Schulhalbjahr bewerben könnte.
Frag doch mal in den Sportredaktionen der Münchner Zeitungen. Dort werden i.d.R. doch auch Praktis durchgeschleust... Da hast du bestimmt gute Chancen als Schülerprakti.

Ansonsten kenne ich nur Sportzeitschriften, die nicht in Bayern produziert werden. 11Freunde, Der Sport-Tag, Sport Bild sitzen in Berlin. Das schließt aber nicht aus, dass es nicht auch welche in München gibt.
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2010, 18:51   #10
Kruljaso
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von Miriam86 Beitrag anzeigen
Frag doch mal in den Sportredaktionen der Münchner Zeitungen. Dort werden i.d.R. doch auch Praktis durchgeschleust... Da hast du bestimmt gute Chancen als Schülerprakti.

Ansonsten kenne ich nur Sportzeitschriften, die nicht in Bayern produziert werden. 11Freunde, Der Sport-Tag, Sport Bild sitzen in Berlin. Das schließt aber nicht aus, dass es nicht auch welche in München gibt.
Erstmal Danke für die Antwort!

Ich will jetzt nicht unselbstständig klingen mit fast 17, aber da ich einfach auf nummer Sicher gehen möchte und nicht in einer 0815-Redaktion arbeiten möchte: Könntest du mir irgendeine Münchner Zeitung speziell empfehlen? Ich tendiere so ein wenig zur Münchner Abendzeitung, dort geht es in der Sportabteilung vorwiegend um Fußball wie ich gelesen habe.

Allerdings haben mich die Praktikaanzeigen dieser Zeitung etwas pessimistischer gestimmt, dort ist die Rede von Studenten statt Schülern und von einer Vollarbeitszeit von 1-3 Monaten (an meiner neuen Schule ists so, dass wir 3 Wochen Schule haben, dann 3 Wochen Praktikum, dann wieder 3 Wochen Schule, dann wieder 3 Wochen Praktikum etc. ).

Geändert von Kruljaso (15.07.2010 um 19:05 Uhr).
Kruljaso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2010, 01:22   #11
christine
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von Cup Beitrag anzeigen
Studiengänge bzw. Berufe, die für mich einmal in Frage kämen:

a) Zahnmedizin
b) Politik
c) Arbeit in der Pharmaindustrie
d) Sportjournalist
Wenn Du das Zeugs hast, ein guter Zahnarzt zu werden, dann studiere lieber Zahnmedizin. Die Chancen, dass Du damit glücklich und zufrieden wirst, sind höher als im Journalismus. Und mehr verdienen wirst Du auch.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2010, 12:01   #12
LarsB
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Wenn Du das Zeugs hast, ein guter Zahnarzt zu werden, dann studiere lieber Zahnmedizin. Die Chancen, dass Du damit glücklich und zufrieden wirst, sind höher als im Journalismus. Und mehr verdienen wirst Du auch.
Vielleicht, aber sicher ist das nicht. Eine Katrin Müller-Hohenstein oder ein Beckmann verdient sicher mehr als der Zahnarzt an der nächsten Ecke.....Und ob der Beruf des Zahnarztes unbedingt glücklich macht, ist auch so eine Frage....Also mich würde es nicht glücklich machen, ständig in teilweise ungepflegte Münder zu schauen.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2010, 10:48   #13
christine
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Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Dein Vergleich hinkt. Ein Chefarzt an der Uni-Zahnklinik verdient schließlich auch sehr gut.

Das durchschnittliche Einkommen eines selbstständigen Zahnarztes ist sicherlich höher als das durchschnittliche Einkommen eines freien Journalisten.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2010, 17:19   #14
LarsB
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
Dein Vergleich hinkt. Ein Chefarzt an der Uni-Zahnklinik verdient schließlich auch sehr gut.

Das durchschnittliche Einkommen eines selbstständigen Zahnarztes ist sicherlich höher als das durchschnittliche Einkommen eines freien Journalisten.
Mag sein...Aber jede Karriere entwickelt sich anders und keiner weiß, ob er als Journalist oder Zahnarzt erfolgreich wäre oder eben nicht.

Mal am Rande Christine: Hast du dir mal überlegt, dir einen anderen Beruf zu suchen. In deinen Augen ist das Leben der Journalisten ja offenbar von vorne bis hintern für den Ar.... Jedenfalls kommt der Eindruck auf, wenn man deine Beiträge anschaut.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2010, 12:31   #15
Miriam86
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Standard AW: Traumberuf Sportjournalist

Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
Mag sein...Aber jede Karriere entwickelt sich anders und keiner weiß, ob er als Journalist oder Zahnarzt erfolgreich wäre oder eben nicht.

Mal am Rande Christine: Hast du dir mal überlegt, dir einen anderen Beruf zu suchen. In deinen Augen ist das Leben der Journalisten ja offenbar von vorne bis hintern für den Ar.... Jedenfalls kommt der Eindruck auf, wenn man deine Beiträge anschaut.

Kommt drauf an, wie man Erfolg definiert. Man sollte ja auch davon leben können... Und wenn ich sehe, was für Verträge die Journalisten in meinem Umfeld so angeboten bekommen, dann haben sie eine 60-Stunden-Woche, um überhaupt davon leben zu können. Und dem sollte man sich vorher bewusst werden: Wer Journalismus machen will, macht es aus Idealismus. Und vor allem freie Journalisten (nein, ich rede nicht von Beckmann, weil er einer unter mehreren tausend Journalisten in Deutschland und zu den 2% Ausnahmen gehört) haben häufig noch einen anderen Job nebenher, den sie machen. Newsletter schreiben, PR für Unternehmen, irgendwelche Anzeigenblätter konzipieren (übrigens so gelernt auf der Journalistenschule, also von richtig guten freien Journalisten, die alle solche Nebenjobs haben...), "weil man mit Journalismus nichts verdient"

Außerdem muss ich Christine zustimmen. Ich hätte, wenn ich mich nahezu gleich für zwei Berufe interessiert hätte, nicht für den Journalismus entschieden. Bei mir gabs keinen anderen, also probier ich es jetzt. Ansonsten wird es PR oder Umschulung, auch wenn ich bisher journalistisch auf nem guten Weg bin. Ich kenne kaum nen Journalisten, gerade von den Jungen, der keine Alternative im Kopf hat.
Außerdem hat die Aussage von Christine nichts damit zu tun, dass "Journalismus fürn Arsch" ist, wie du das so schön sagtest. Klar ist Journalismus wichtig für Demokratie und Gesellschaft und es ist ein Job, der unheimlich viel Spaß macht. Aber es ist auch einer der härtesten Jobs, wenns um Geld, Arbeitszeiten etc. geht. Und dem muss man sich auch bewusst sein. Und ich habe gerade hier das Gefühl, dass viele irgendwelche "Star-Journalisten" sehen, das wollen sie auch machen und das ist alles super und wunderbar und sie verdienen später bestimmt mehrere tausend Euro, weil sie die Fußball-Millionäre im Ersten interviewen. So gehts einfach nicht (ja ja, ich weiß, bis auf die 0,5% Ausnahmen...)
Miriam86 ist offline   Mit Zitat antworten
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