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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 05.07.2012, 21:46   #1
Bazzzingah
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Renommee-Modifikator: 0 Bazzzingah wird positiv eingeschätzt
Standard Chemie - Journalismus

Hallo!

Ich habe gerade mein Bachelor Studium der Chemie in Österreich abgeschlossen und mir überlegt meine Zukunft eher nicht im Labor verbringen zu wollen. Da erscheint mir der Wissenschaftsjournalismus als gute Alternative.

Wie sollte ich am besten vorgehen um in diesen Bereich zu kommen? Bin derzeit im Masterstudium Allgemeine Chemie inskribiert.

Danke im Voraus für Informationen!
Bazzzingah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 00:31   #2
Michael Ibach
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Renommee-Modifikator: 12 Michael Ibach wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Chemie - Journalismus

Ein (Fern-)Studium an der Freien Journalistenschule (ehedem Deutsche Fachjournalistenschule) bereitet professionell, unter Begleitung und Betreuung hervorragender, weil auch praxisgeschulter Tutoren gezielt auf den Beruf des Fachjournalisten vor. Gerade wenn man vorab gut aufgestellt ist mit spezifischer Expertise (u.a. in Naturwissenschaften) und dann die Kurve in den professionellen Journalismus bekommen will, macht das modular aufgebaute Studium definitiv Sinn.

Somit eine mögliche Vorgehensweise, um ans gewünschte Ziel zu kommen.
Alles Gute und viel Erfolg!
Michael Ibach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2012, 12:35   #3
Bazzzingah
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Renommee-Modifikator: 0 Bazzzingah wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Chemie - Journalismus

Vielen Dank für die Antwort!
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Alt 08.07.2012, 15:48   #4
christine
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Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Chemie - Journalismus

Sinnvoller wäre es, es zunächst bei einer der renommierten Journalistenschulen zu versuchen oder sich für ein Volo bei einer Rundfunkanstalt zu bewerben (allerdings solltest Du dann besser vorher schon einige Praktika absolviert haben und Dich generell gut und rechtzeitig auf die Eignungstests vorbereiten).

Sollte das nicht klappen, kannst Du es immer noch bei der Freien Journalistenschule probieren, die scheinen nämlich sowieso jeden zu nehmen. Denn anders als von anderen Journalistenschulen oder -studiengängen liest man hier im Forum nie von Leuten, die es nicht geschafft haben, dort genommen zu werden. Obwohl es etliche Threads zur Freien Journalistenschule gibt. Auffällig ist auch, dass deren Absolventen hier im Forum massiv Werbung für diese Schule machen.

Zu Deiner Info: "Die Freie Journalistenschule - ehemals Deutsche Fachjournalisten-Schule (DFJS) – ist eine Initiative des DFJV". Die Abkürzung steht für Deutscher Fachjournalisten-Verband AG - wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei also nicht um einen Verein, sondern um eine Aktiengesellschaft.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2012, 00:29   #5
Michael Ibach
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Renommee-Modifikator: 12 Michael Ibach wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Chemie - Journalismus

Es trifft zu, daß es sich beim "Deutschen Fachjournalistenverband" um eine AG handelt; bei der "Freien Journalistenschule" selbst allerdings um eine GmbH. Soviel zu den wirtschaftlichen Rahmendaten. Davon unbenommen jedoch ist das verifizierbar hohe Ausbildungsniveau, das durchweg von professionellen, an renommierten journalistischen und wissenschaftlichen Einrichtungen tätigen Dozenten und Tutoren garantiert wird. Insofern darf auch bei der FJS von einer renommierten Journalistenschule gesprochen werden, gleichwohl bekanntere wie die DJS, die Henri-Nannen-Schule oder von mir aus auch die Axel-Springer-Akademie naturgemäß einen profunderen Klang haben. Renommee leitet sich aber eben auch von den Fähigkeiten, dem zweifelsfreien Können jener ab, die in der betreffenden Verantwortung stehen. Und was das angeht, muss sich keiner derjenigen an der FJS verstecken vor anderen, die gleiches oder ähnliches tun. Es wäre somit ungerecht, den Begriff Renommee allein am Klang des Namens festzumachen, wenn doch Musiker in weniger bekannten Kapellen qualitativ mindestens ebensoviel drauf haben. Und das haben sie, definitiv.

Es ist richtig, daß von Absagen in Hinblick auf Bewerbungen seitens der FJS hier eher nicht zu lesen ist, auch mir ist von einer solchen auf dieser Seite bis dato nichts bekannt. Ich weiß aber aus Informationen anderer Beteilligter aus dem Bewerbungskontext, daß es sehr wohl Absagen gibt. Hilfreich wären hierzu entsprechende statistische Angaben, die das Verhältnis der Anzahl von Bewerbern, Schulplätzen und Absagen konkret darlegen würden. Sollten solche Angaben irgendwo im Netz ausfindig zu machen sein, nix wie rein in den FJS-Thread innerhalb dieses Forums... muss ja nicht gleich in "massive Werbung für diese Schule" ausarten, sondern ganz im Gegenteil dafür sorgen, daß eine seriöse und sachliche Faktenlage das Bild der FJS bestimmt, um im Reigen der Journalistenschulen hierzulande wahrgenommen werden kann und darf als eine neben anderen, die eben nicht heiße Luft produzieren, sondern beachtliche Konzerte auf einem soliden rhythmischen und harmonischen Fundament.
Michael Ibach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2012, 13:11   #6
christine
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Beiträge: 1.815
Renommee-Modifikator: 34 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Chemie - Journalismus

Zitat:
Zitat von Michael Ibach Beitrag anzeigen
(...) die eben nicht heiße Luft produzieren, sondern beachtliche Konzerte auf einem soliden rhythmischen und harmonischen Fundament.
Wow, jetzt wird die Werbung für diese Schule ja richtig lyrisch.
Ehrlicher wäre es, wenn Du hier gleich dazu schriebest, dass Du selbst auch Absolvent der "Freien Journalistenschule/Deutsche Fachjournalistenschule Berlin" bist.

Wer sich für die Hintergründe zur DFJV AG und zur "Freien Journalistenschule" interessiert, dem sei dieser längere Artikel von Ulf Froitzheim aus dem BJVreport 4/2009
ans Herz gelegt.

Was die heiße Luft angeht, hat er übrigens auch einiges zu sagen: Bullshit Bingo mit dem DFJV.

Ach ja, für diesen Fernlehrgang an der "Freien Journalistenschule" zahlt man übrigens 1.800 Euro (zwölf monatliche Raten à 150 Euro) plus 200 Euro für die Abschlussprüfung.

Geändert von christine (09.07.2012 um 14:13 Uhr).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2012, 18:41   #7
Michael Ibach
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Beiträge: 28
Renommee-Modifikator: 12 Michael Ibach wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Chemie - Journalismus

Natürlich bin ich selbst auch (in Kürze) Absolvent der FJS, und ohne meine gelegentlichen Vorlieben für den gepflegten lyrischen Ausdruck hier gleich zu entschuldigen: Die Ausbildung selbst ist fundiert und anspruchsvoll, allein die jeweils abzulegenden Prüfungen (in Theorie und Praxis) erfolgen auf hohem fachlichen Niveau. Die Kritik am DFJV, wie sie insbesondere Ulf Froitzheim sehr detailliert und nachvollziehbar darlegt, ist offensichtlich begründet, auch in ihrer Vehemenz und Tragweite. Die Aufdeckung dubioser Hintergründe und Vorgänge, wie sie hierbei geschildert werden, ist eben nicht zuletzt ein zentrales journalistisches Anliegen, insofern bin ich dankbar für Links und anderweitige hilfreiche Eindeutigkeiten.

Belassen wir den Focus - zumindest vorübergehend - auf Anspruch und Wirklichkeit der FJS, so gilt nach wie vor, was ich im Posting vorher bereits festgestellt habe. Berufspraxis und damit einhergehendes Renommee der sich für die FJS hergebenden Dozenten und Autoren schlagen sich eben auch in der Qualität der Ausbildung nieder, und hiervon durfte (und darf ich noch für ganz kurze Zeit) profitieren. Dieser Aspekt zumindest sollte angemessen gewürdigt werden, und wäre dem objektiv nicht so, ich würde mich fortan nur noch in einer Elfenbeinturmruine verkriechen und verkappte lyrische Hymnen verfassen.
Studiengebühren sind lästig, absolut, aber u.a. verlangen auch die angesehene Kölner Journalistenschule oder die einzigartige Reportageschule Zeitenspiegel einen bescheidenen finanziellen Tribut. Dieser Umstand an sich ist nicht gleich verfolgungswürdig, auch wenn er letzten Zweifeln ein wenig eine Begründung liefert. Noch jedesmal völlig zu Recht zu beanstanden wäre, das ausgerechnet an einer Journalistenschule qualitative Abstriche an der Ausbildung insgesamt gemacht würden - doch gerade was das angeht, bilden theoretisches Konzept und professionelle Ausführung eine funktionierende Einheit. Die immerhin hat beigetragen zu einem erfolgreichen Gelingen einer journalistischen Ausbildung, die ich wahrlich nicht missen möchte. Gleichzeitig nicht weniger vermissen möchte ich jedweden faktischen Ansatz zu berechtigter Kritik, auch wenn Sie einen selbst kontextuell abwatscht. Journalist zu sein, bedarf es viel - ebendrum hätte ich mich mit nicht weniger begnügt, als berufstypischen Ansprüchen gerecht zu werden, die sogar an der FJS gang und gäbe sind. Diesen Umstand zumindest bitte ich fair und sachlich nicht aus dem Auge zu verlieren, vielleicht lesen und erschließen sich etwaige lyrische Ergüsse dann doch aus einem anderen Blickwinkel...
Michael Ibach ist offline   Mit Zitat antworten
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