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Alt 15.04.2010, 19:37   #16
Wustmann
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Zitat:
Zitat von Anna205 Beitrag anzeigen
Aber so lange wir nicht alle an einem Strang ziehen und wirklich jeder auf höhere Löhne besteht, kommen wir nicht weiter.
Und solange jeder denkt: Da nicht alle mitmachen bringt's nichts wenn ich selbst gegen den Strom schwimme, bewegt sich auch nichts. Es gibt doch bereits viele, die es so machen, wie ich beschrieben habe, und je mehr es werden, desto besser.

Tipp per PM
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Alt 23.04.2010, 19:01   #17
Texte-Büro
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

@anna
Du solltest nicht darauf achten, ob alle an einem Strang ziehen, sondern zuerst an dich denken und für dich einen guten Preis heraushandeln. Denn glaube mir: Wenn du dein Studium abgeschlossen hast, bekommst du von deinen Auftraggebern keinen Cent mehr. Keiner sagt: "Oh, du bist fertig mit dem Studium? Dann wird das Honorar sofort verdoppelt." Studium abgeschlossen oder nicht interessiert die recht wenig. Die interessiert nur das Ergebnis deiner Arbeit. Und das hat recht wenig mit dem Studiumsabschluss zu tun.
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Alt 06.06.2010, 21:19   #18
CarolaS.
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Was nutzt der Wunsch, dass man sich nicht abspeisen lassen möchte, wenn man alternativ verhungert? ... oder dem Hartz-Gedöns zum Opfer fällt und alles verliert.

Dann mögen die die Lanze brechen, die sich das finanziell erlauben können.
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Alt 06.06.2010, 21:38   #19
Texte-Büro
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Wenn "Dumping-Preise" oder "Verhungern" die einzigen Optionen sind, macht man etwas falsch.
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Alt 06.06.2010, 21:56   #20
CarolaS.
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

das ist eine Illusion!
Ich bin im Ruhrgebiet und hier arbeiten die Leute für 4,50 im Lager. Und die haben noch Glück.
Da hab ich doch deutlich mehr.
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Alt 06.06.2010, 21:59   #21
Texte-Büro
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Auch im Ruhrgebiet gibt es Leute, die ordentlich verdienen. Die gibt es überall. Und wenn du als Journalist tätig bist, ist es nicht immer entscheidend, wo du wohnst. Ich lebe zum Beispiel in Hamburg, schreibe aber auch für Auftraggeber aus Berlin oder Köln
Texte-Büro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2010, 22:08   #22
CarolaS.
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Du willst mich nicht verstehen oder?

Natürlich gibt es hier Leute, die ordentlich verdienen.

Ich sagte ja, mir geht es noch gut. Ich arbeite zwar (nicht immer) zu den sog. dumpinpreisen, da es sich aber um Themen handelt, in denen ich mich gut auskenne, geh ich mit guten Geld aus den Aufträgen.

Sobald ich recherchieren muss, lass ich mich auf Niedrigpreise nicht ein. Das tu ich aber nur deshalb, weil ich mir das erlauben kann.

Ich habe bei einem Auftraggeber drei Kollegen, die das nicht können.
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Alt 06.06.2010, 22:13   #23
Wustmann
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Zitat:
Zitat von Texte-Büro Beitrag anzeigen
Auch im Ruhrgebiet gibt es Leute, die ordentlich verdienen. Die gibt es überall. Und wenn du als Journalist tätig bist, ist es nicht immer entscheidend, wo du wohnst. Ich lebe zum Beispiel in Hamburg, schreibe aber auch für Auftraggeber aus Berlin oder Köln
Dem schließe ich mich an. Vernetzung ist wichtig, sehr wichtig sogar. Natürlich gibt es in der heutigen desolaten Arbeitswelt trotz aller Mühen und Kompetenzen Menschen, die dennoch auf keinen grünen Zweig kommen - das kann man nicht beschönigen.

Meine Erfahrung ist die, dass man standhaft bleiben muss, und eben auch ackern muss. Ich habe mal zwei Jahre lang sieben Tage die Woche geackert, oft zu mäßigen Honoraren, aber inzwischen zahlt sich die Mühe aus. Für 4,50 habe ich mich dennoch nie breitschlagen lassen. Das funktioniert einzig und allein deshalb, weil die Menschen es mit sich machen lassen.

Mittlerweile habe ich feste Stundensätze und Pauschalen, und wer die nicht akzeptiert, wird mit mir nicht zusammenarbeiten. Die allermeisten lenken recht schnell ein, weil ihre Honorardrückerei nicht aus Not entsteht, sondern aus dem Versuch, Geld zu sparen.

Auf der anderen Seite betreue ich einige Projekte auch ehrenamtlich, weil sie mir am Herzen liegen, und arbeite auch gerne mal für weniger, wenn jemand zwar ein gutes Projekt aber tatsächlich kaum Geld hat. Das kann ich mir aber nur deshalb leisten, weil ich bei allen anderen auf dem bestehe, was meine Arbeit mindestens wert ist.

Genau dieses Bewusstsein vermisse ich bei vielen Kolleginnen und Kollegen, deren Handeln einzig und allein die Preisdrückerei befördert.

In diesem Sinne: Wenn Ihr gut seid, verlangt ein entsprechendes Honorar. Es ist besser, mal harte Zeiten zu überstehen, weil man einen Auftrag abgelehnt hat, als lebenslang durch harte Zeiten zu gehen, weil man für Dumpinglöhne arbeitet.
Wustmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2010, 22:26   #24
CarolaS.
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Nur vorsichtshalber: mein Honorar liegt ziemlich deutlich über den erwähnten 4,50.

Aber die Zeiten, in denen ich mit 300 Euro pro Seite arbeiten konnte, sind (in meinen Augen) vorbei. Ich hab durch eine gigantische Übernahmeaktion im Printbereich einen großen Auftraggeber verloren.

Ich kenne einige Leute (keine Freiberufler), die für Dumpinglöhne arbeiten, denn das ist im Ergebnis mehr als hartz4.
Hier im Pott gehts den Menschen schlecht (ja, nicht alle)
Aber so richtig. Allein hier im Dorf haben letzte Woche durch einen weiteren Konkurs 40 Leute über 50 ihren Job verloren. Die würden sofort für weniger Geld woanders anfangen.
CarolaS. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2010, 22:28   #25
CarolaS.
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Registriert seit: 13.05.2009
Beiträge: 55
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

ich entschuldige mich für den Telegrammstil!
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Alt 17.06.2010, 20:09   #26
MicaHache
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Zitat:
Zitat von SISCH Beitrag anzeigen
Bereits vor längerer Zeit habe ich mich auf ein Jobangebot aus diesem Forum beworben. Gesucht wurde jemand, der Textbeiträge, aber auch Interviews und Reportagen für ein Weblog erstellt. Zitat: "Wichtig für uns ist: Exklusive Verwendung."
Heute bekam ich eine Antwortmail mit u.a. folgendem Satz: "Das durch die zahlreichen Bewerbungen ermittelte Maximalhonorar beläuft
sich dann allerdings auf 3-5 Cent je Wort."

Unter der Voraussetzung, dass dieser Satz stimmt, möchte ich hiermit meinen großen Unmut darüber äußern, dass es offenbar eine Menge Mitglieder dieses Forums gibt, die sich für Dumping-Löhne anbieten. Ich kann und will Auftraggebern auf keinen Fall die alleinige Schuld an miesen Honoraren geben, wenn es denn tatsächlich so sein sollte, dass sich der Bewerber-Durchschnitt freiwillig für maximal 5 Cent pro Wort für Interviews und Reportagen anbietet, und das auch noch ohne Chance auf Zweitverwertungen.

Eine der neuen Forumsregeln, die besagt, dass "Dumpingangebote" hier nicht veröffentlicht werden, wird ad absurdum geführt, wenn sich Bewerber sogar selbst für Dumping-Löhne anbieten.
Und wieder ein aktuelles Beispiel aus diesem Forum:
Da bietet sich heute eine "Kreative Texterin" namens pfeffernelke an für 3 Cent pro Wort.
Mit Recherche dürfte man da auf einen Stundenlohn von ca. 3 bis 4 Euro kommen.
Ich kann da nur den Kopf schütteln.
MicaHache ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2010, 20:54   #27
CarolaS.
Benutzer
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Beiträge: 55
Renommee-Modifikator: 11 CarolaS. wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

meist sind das aber Texte zu denen gar keine Recherche notwendig ist.

Ich kriege solche Aufträge auch und hab die in 20 Minuten fertig. Thema ist mit Allgmeinwissen zu bearbeiten.

Solche Aufträge gibt es z.B von Blogs über Tourismus.
CarolaS. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2010, 21:02   #28
CarolaS.
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

Eine Sache noch. Ich bekomm solche Aufträge auch. Aber alles was sich nicht in 30 Minuten schreiben lässt, ohne Müll zu produzieren, wird abgelehnt.
Allerdings tipp ich mit 10 Fingern blind auf ultraflacher Tastatur in einem wirklich hohen Tempo. Das ist kreative Arbeit im Akkord.

ich kann auch nicht behaupten, dass ich das nicht mag.

Ich mag aber auch die komplizierteren Aufträge für die Printmedien mit viel Zeit für ordentliche Arbeit.
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