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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 12.12.2008, 00:38   #16
Peter I.
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Renommee-Modifikator: 11 Peter I. wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
Ich würde sagen, nimm die Stelle. Was bringt es, ein Studium abzuschließen und sich dann dumm und dämlich zu bewerben, um ganz vielleicht soweit zu kommen, wie du eh schon hättest sein können?
Vorausgesetzt natürlich, daß man die Stelle längere Zeit behält ...

Zitat:
Und letztendlich denke ich auch, dass die Berufserfahrung mehr zählt als das Studium. Darüber gibt es natürlich verschiedene Meinungen. Sicher auch bei den Arbeitgebern. Von daher werden viele auch mehr auf die Berufserfahrung achten.
Ein zweischneidiges Schwert. Das Studium verhilft einem mitunter lediglich dazu, überhaupt erst einmal in die engere Auswahl genommen zu werden. Wenn man das nicht schafft, hat man vorweg schon mal keine Chance, seine Fähigkeiten zu beweisen. Andererseits bildet sich heutzutage sicherlich kaum ein Student mehr ein, nur mit den in den Vorlesungen erworbenen Kenntnissen über die Probezeit zu kommen. Viele Arbeitgeber beschränken ihre "Einarbeitung" in das Zeigen des Arbeitsplatzes und das Vorstellen der Kollegen.
Andererseits verhalten sich Pragmatismus der Entscheider und Größe des Unternehmens umgekehrt proportional zueinander. Je größer der Laden, desto mehr gewinnen Formalien an Bedeutung. Man muß sich dann nur noch vergegenwärtigen, wie weit Redaktionen heutzutage schon zusammengewachsen sind: drei "konkurrierende" Lokalblätter haben oftmals nicht nur dieselbe Redaktionsadresse, sondern auch dieselbe Telefonnummer und dieselbe Verlagszentrale ...

Zitat:
Und sollte alles nicht so gut klappen, dass arbeitest du eben kurz- oder langfristig als Freier. Ich persönlich verstehe eh nicht, warum alle eine Festanstellung als den großen Traum ansehen. Ist es wirklich so der Traum, an feste Arbeitszeiten gebunden zu sein, ständig der Kontrolle des Chefs zu unterliegen und bei einem kurzfristigen Wunsch nach einem freien Tag betteln zu müssen???
Gute Frage, die sich oftmals beim Blick auf die Kontoauszüge ganz von selbst beantwortet. Während Du Deinen Chef auf ausstehenden Lohn beim Arbeitsgericht verklagen kannst, erfährst Du als Freier oft nicht einmal, ob Deine Materialien publiziert wurden und Du überhaupt einen Honoraranspruch erworben hast.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:48   #17
LarsB
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Renommee-Modifikator: 12 LarsB wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Dafür hat man als Freier aber steuerliche Vorteile, da man erheblich mehr absetzen kann und dazu kommt auch noch der Vorteil durch den Vorsteuerabzug.

Aber zugegeben: Ich kenne nicht die Gehälter von Journalisten. Dafür aber die der Werbetexter. Und auch das mich ich auf freiberuflicher Basis. Und im direkten Netto-Gehaltsvergleich würde ich in einer Festanstellung weniger verdienen.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:48   #18
Peter I.
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
Und außerdem finde ich, gerade in den sogenannten Traumberufen (ob nun Journalist, Schauspieler oder Film-Regisseur) wird immer wieder gesagt, wie unheimlich wichtig die Ausbildung bzw. das Studium ist. Guckt man aber mal bein den Erfolgreichen in den Lebenslauf, so entdeckt man häufig, dass es gerade dabei einen Defizit gibt und die Leute durch Glück oder Fleiß einfach ins Geschäft gerutscht sind, während unzählige Leute mit Ausbildung bzw. Studium arbeitslos sind.
Du meinst also, ein erfolgreicher Studienabschluß sei einer steilen Karriere abträglich? Dann geh´ in die Politik, aber laß Dir noch gesagt sein: nicht jeder, der abbricht, wird Außenminister.

Man muß ganz einfach mal zur Kenntnis nehmen, daß sich Zeiten ändern und daß nicht jeder der sogenannten Topmanager mit seinen formellen Voraussetzungen von dem Unternehmen, dem er vorsteht, noch als Berufsanfänger eingestellt würde. Manche sind sogar ehrlich genug, das öffentlich zuzugeben.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:55   #19
LarsB
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Die Lebensläufer der Politiker kenne ich nicht alle so gut. Auch nicht die der Topmanager. Dafür aber (aus beruflichen Gründen) sehr viele Lebensläufe von erfolgreichen Schauspielern, Regisseuren und Schriftstellern. Guck einfach mal, was für eine Ausbildung zum Beispiel der Schriftsteller John Grisham, der Regisseur Quentin Tarantino oder Schauspieler Leonardo DiCaprio gemacht hat. Kurz gesagt: GAR KEINE....Bzw. John Grisham war vorher Anwalt..Und gerade bei bekannten Künstlern kann man die Liste ewig lang fortsetzen.

Wegen eines Artikels habe ich auch mal das Casting-System im Fernsehen analysieren müssen. Ergebnis war unter anderem, dass eine gute Ausbildung zwar gerne gesehen ist, letztendlich aber weit weniger zählt als Erfahrung, Medienpräsenz und Beziehungen...Vielleicht entfernen wir uns hier etwas vom eigentlichen Thema, aber Tatsache ist, dass in sehr vielen Berufen der Wert der Ausbildung überschätzt wird.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:55   #20
Peter I.
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Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
Dafür hat man als Freier aber steuerliche Vorteile, da man erheblich mehr absetzen kann und dazu kommt auch noch der Vorteil durch den Vorsteuerabzug.
Nett. Absetzen kann nur, wer genug verdient und mit der Umsatzsteuer haben nicht alle etwas am Hut. Es wäre übrigens ganz gut, wenn sich Journalisten entweder die grundlegendsten Kenntnisse im Steuerrecht aneignen oder von dem Thema ganz einfach die Finger lassen würden.

Zitat:
Und im direkten Netto-Gehaltsvergleich würde ich in einer Festanstellung weniger verdienen.
Mußt ja keine Festanstellung haben, wenn Du nicht willst. Aber das sollte bitte jedem selbst überlassen bleiben.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 01:02   #21
Peter I.
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
...
Vielleicht entfernen wir uns hier etwas vom eigentlichen Thema,
Das sehe ich auch so.

Zitat:
aber Tatsache ist, dass in sehr vielen Berufen der Wert der Ausbildung überschätzt wird.
Den Eindruck hat man bestenfalls, wenn man bei solchen Vergleichen von Äpfeln mit Postautos geflissentlich vergißt, daß schon die westeuropäischen Länder sehr unterschiedliche Bildungssysteme (und damit auch unterschiedliche Anforderungen an neu einzustellende Mitarbeiter) haben und zudem übersieht, daß es wenig zielführend ist, von wenigen Prominenten auf den Rest der Bevölkerung zu schließen.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 01:06   #22
LarsB
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Okay, ich habe jetzt gerade nur Amerikaner genannt, aber in Deutschland ist die Situation nicht anders. Zumindest nicht in den genannten Berufen.

Unbestrittene Tatsache ist ja nun einmal, dass sehr viele mit Hochschulabschluss letztendlich keine Anstellung finden und dann in anderen Berufen arbeite. Ich kenne sehr viele, die zum Beispiel in anderen Bereichen studiert haben und später als Hilfsarbeiter arbeiten mussten, weil im gewünschten Bereich einfach keine Anstellung gefunden wurde. Nehmen wir doch mal an, der Eröffner dieses Themas wird von diesem Schicksal betroffen sein. Der wird sich doch täglich 10x in den Ar... beißen, dass er damals seine Chance ausgeschlagen hat.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 01:24   #23
Peter I.
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

@LarsB:

Du solltest bitte so freundlich sein und anderer Leute Beiträge, auf die Du antwortest, wenigstens gelesen zu haben und aufhören, auf eine ganz konkret gestellte Frage hier mit Pauschalierungen und unbelegbaren Allgemeinplätzen um Dich zu werfen. Ich bezweifle stark, daß Du auch nur annähernd die nötige Lebenserfahrung hast, um Dich in des Fredstarters Situation hineinversetzen zu können.

Mir sind in meiner bisherigen Berufspraxis genügend Leute über den Weg gelaufen, deren Lebensläufe zeigen, daß ein Studienabbruch heutzutage einer der größtmöglichen Minuspunkte in der Vita ist und immer als Beweis angesehen wurde, daß derjenige den Anforderungen einfach nicht gewachsen war. Für diese Leute gab es keine Stufe in der Karriereleiter - und das bis zum Renteneintritt.
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 02:39   #24
LarsB
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Angesichts deiner Lebenserfahrung müssten dir aber auch genügend Fälle bekannt sein, wo Leute nach erfolgreich abgeschlossenem Studium keine Stelle fanden und letztendlich in einem ganz anderen Beruf arbeiten mussten
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 10:34   #25
j.held
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Also ich persönlich habe beides erlebt: Journalisten, die mit abgeschlossenem und abgebrochenem Studium super glücklich und todunglücklich waren. Es lässt sich nicht so sehr verallgemeinern, was denn nun die bessere Wahl ist.
Das ist eine sehr persönliche Entscheidung, die dem Threadstarter niemand abnehmen kann. Ich selbst habe mein Studium erst abgeschlossen und eine Redakteursstelle abgelehnt. Ich bin aber auch nicht der "Typ" für eine feste Stelle und arbeite derzeit lieber frei - auch wenn das teilweise alles andere als Zuckerschlecken ist.

Es kommt auch auf die Zeitung/ Zeitschrift an, bei der man/ frau sich um einen Posten bewirbt. Für den einen Chef steht die Berufsrfahrung vor einem Studienabschluss, bei einem anderen nicht.

Ich muss aber sagen, dass ein abgeschlossenes Studium einem aber auch die Möglichkeit bringt (oder zumindest bessere Chancen), sich zu einem späteren Zeitpunkt beruflich anders zu orientieren. Wenn Du die nächsten 50 Jahre nichts anderes als diesen Redakteursjob machen willst - dann nimm die Stelle. Wenn Du aber so ein kleiner Unruhegeist wie ich bist und Dich Neuorientierungen nicht schrecken, sondern anspornen, dann solltest Du mit Blick auf die Zukunft zuerst Dein Studium abschließen.
j.held ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 20:37   #26
Sondoku
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Zitat:
Zitat von Peter I. Beitrag anzeigen
Wenn ich jemanden einstellen wollte, von dem ich weiß, daß er noch im Studium steckt, dann nur, wenn sich beides miteinander verbinden läßt. Niemand weiß, was morgen ist, ob es den eigenen Laden noch gibt und wenn ja, ob unter der eigenen Leitung. Wird der Laden geschluckt, werden oftmals auch über kurz oder lang die Karten neu gemischt. Man hat eine Verantwortung gegenüber den Leuten, die für einen arbeiten - mindestens sehen das hier in der Gegend noch viele gestandene Firmeninhaber so. Insofern wirft allein die Tatsache, daß es diese Diskussion überhaupt gibt, schon Fragen auf.
Du machst dem Arbeitgeber wirklich den Vorwurf, dass er dem Threadstarter ein Jobangebot gemacht hat, was angesichts dessen aktuellen Lebenslage unverantwortlich sei? Also ich weiß ja nicht. Ich finde nicht, dass das ein unmoralisches Angebot ist. Die Entscheidung bleibt ja letzten Endes trotzdem beim Arbeitnehmer - und wer möchte schon bevormundet werden à la "tut mir leid, ich kann dir kein Angebot machen, deine Ausbildung ist mir wichtiger". Ich meine das ist sein Chefredakteur, nicht sein Vater.

@Maik Richter
Es wäre nett, wenn du uns zum Abschluss der Diskussion noch deine Entscheidung mitteilen würdest - optimalerweise mit den entsprechenden Beweggründen.
Sondoku ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2008, 19:07   #27
any
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Es gehört keineswegs zur der hier besprochenen Thematik, dennoch muss ich mir Luft verschaffen und schreiben, dass mit jedem einzelnen Wort, welches der User Peter I. von sich gibt, nur so aus voller Arroganz strotzt.

Ach, tat das gut..

Geändert von any (13.12.2008 um 23:53 Uhr).
any ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2008, 20:33   #28
christine
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

any, vielleicht hast Du da aber auch manches gründlich missverstanden. So unrecht hat Peter I. nämlich nicht, wenn er darauf hinweist, dass sich die Zeiten geändert haben und so mancher erfolgreicher Journalist heute aufgrund formaler Voraussetzungen keine Chance mehr bekäme. Und die Hinweise auf die Anforderungen in Stellenausschreibungen, das AGG und die Kriterien bei der Sozialauswahl für Kündigungen sind auch berechtigt. Erinnert sei auch an sein erstes Posting, in dem er viel Verständnis für Maik zeigte und ihm riet, eine Lösung zu finden, die ihm beides ermöglicht: Stelle und Studienabschluss.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2008, 23:58   #29
any
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Beiträge: 12
Renommee-Modifikator: 0 any wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Werte Christine,

missverstanden habe ich hier nichts, denn ich hatte nie behauptet, dass
Peter I. sich zu der hier besprochenen Thematik falsch äußert.

Auffällig ist hier nur, wie es mir bzw. den anderen 'Kollegen' rüberkommt; das hatte ich in meinem letzen Post schon geschrieben.

Danke für den Hinweis Christine, ich entziehe mich jetzt jeglichen Kommentares und wünsch euch noch einen schönen Abend.

any
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Alt 14.12.2008, 01:28   #30
Peter I.
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Zitat:
Zitat von Sondoku Beitrag anzeigen
Du machst dem Arbeitgeber wirklich den Vorwurf, dass er dem Threadstarter ein Jobangebot gemacht hat, was angesichts dessen aktuellen Lebenslage unverantwortlich sei? Also ich weiß ja nicht. Ich finde nicht, dass das ein unmoralisches Angebot ist. Die Entscheidung bleibt ja letzten Endes trotzdem beim Arbeitnehmer - und wer möchte schon bevormundet werden à la "tut mir leid, ich kann dir kein Angebot machen, deine Ausbildung ist mir wichtiger". Ich meine das ist sein Chefredakteur, nicht sein Vater.
Es ist mir nicht ganz klar, ob und wie Du den von mir zitierten Textabschnitt verstanden hast.
Generell gehe ich davon aus, daß man nur mit einem bißchen guten Willen jedem Angestellten eine Weiterbildung ermöglichen kann. Im Umkehrschluß heißt das ja nichts anderes, als auch in diesem Fall ggf. gemeinsam mit der Hochschule nach einer Lösung zu suchen, die den erfolgreichen Abschluß des bekanntermaßen begonnenen Studiums ermöglicht.

Der Ausgangsbeitrag wäre dann aber in der Form "Entweder Arbeitsvertrag oder Studienabschluß" obsolet, jedenfalls habe ich bisher nicht den Eindruck, daß dergleichen versucht wurde. Das und nichts anderes empfinde ich persönlich in Anbetracht der nicht gerade unwahrscheinlichen Folgen als unfair.

@ any:

Mag sein, daß Du mich als arrogant empfindest. Das Diskussionsthema ist aber an sich (und andere in derselben Situation werden hier mit- bzw. nachlesen) zu ernst, als daß man ruhig bleiben sollte. Die Empfehlung zum Studienabbruch ohne genaue Kenntnis der konkreten Umstände halte ich für leichtfertig.

Peter
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