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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 10.12.2008, 12:38   #1
Maik Richter
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Renommee-Modifikator: 0 Maik Richter wird positiv eingeschätzt
Standard Studium für Redakteursposten aufgeben?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stehe aktuell vor einer schwierigen Entscheidung. Ich bin 22 Jahre alt und seit März 2007 volontiere ich bei einer ostdeutschen Tageszeitung. Dafür unterbrach ich mein Germanistikstudium, nachdem ich das Grundstudium mit allen Zwischenprüfungen erfolgreich abgeschlossen habe. Nun erhielt ich von meinem Chefredakteur das Angebot, einen Redakteursposten zu übernehmen, in Form einer Festanstellung. Ich bin ziemlich hin- und hergerissen. Sollte ich ablehnen und erst mein Studium beenden, damit ich einen Hochschulabschluss in der Tasche habe? Oder kommt so eine Gelegenheit nicht so schnell wieder und man sollte zugreifen, so lange es noch geht? Was sind Ihre Erfahrungen? Zählen die Berufserfahrungen, die man als Redakteur und Volontär sammelt, bei späteren Bewerbungen mehr, als die eher praxisfremden Inhalte eines Germanistikstudiums? Oder könnte es mir in zehn Jahren auf die Füße fallen, wenn ich ohne Hochschulabschluss dastehe?

Viele Grüße
Maik
Maik Richter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2008, 14:00   #2
superloony
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Renommee-Modifikator: 13 superloony wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Lieber Maik,

keine der beiden Optionen scheint mir die optimale. Sicher, ein Redakteursposten ist fantastisch, besonders mit Volontariat in der Tasche. Du aber sagst es: Was ist, wenn Du in zehn Jahre ohne Job da stehst. Da wir in Deutschland sind, würde ich fast befürchten, dass Dir dann jemand das fehlende Studium ankreiden könnte. Du solltest Dich auch fragen, wie angesehen Deine Zeitung im Vergleich zu anderen Blättern ist. Betrachtet man Dich nachher als so einen Redakteur von einem Käseblatt aus der Provinz oder kannst Du dann ohne weiteres mit Deinen journalistischen Erfahrungen auftrumpfen? Allerdings: Redakteursstellen in Festanstellung werden rarer, das Angebot ist also verlockend. Aber warum wollen sie dich jetzt, warum nicht erst mit Studium? Was passiert, wenn der Verlag plötzlich seine Redaktion verkleinern muss, weil wieder die Werbeeinnahmen einbrechen? Gibt es nicht eine Möglichkeit, bei der Du als Redakteur arbeiten kannst, vielleicht auch erst in Teilzeit, und Dein Studium nebenher fertig machen kannst. Ließe sich das Studium auch mit Blockseminaren bestreiten, den allernötigsten Kursten, auch mit der Möglichkeit, dass beim Abschluss keine 1 vor dem Komma steht?
superloony ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2008, 14:03   #3
dettie
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Renommee-Modifikator: 0 dettie wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Ganz ehrlich? Ich würde auf jeden Fall die Stelle nehmen. In der Medienbranche ist es generell schwierig, ein Volo zu finden und vor allem danach auch eine Festanstellung zu bekommen (viele müssen erstmal "nur" als Freie arbeiten). Ich glaube in ein paar Jahren wird keiner mehr danach fragen, ob du ein Studium hast oder nicht. Der Berufseinstieg und Berufserfahrungen sind relevant. Ich kenne viele Redakteure die ihr Studium abgebrochen haben und nun einen super Posten haben. Und wenn du erstmal eine Festanstellung als Redakteur hast, wird das später, wenn du dich woanders bewirbst, gut ankommen. Wenn du erstmal den Einstieg geschafft hast, kann dir eigentlich nix passieren.
Ich bin zwar auch kein Fan von "Studium abbrechen", aber kannst du nicht irgendwie versuchen berufsbegleitend zu studieren? Fern-Uni oder sowas? Das ist doch bestimmt eine gute Alternative! Ist zwar stressig und du musst dir den A aufreißen, aber was tut man nicht alles für die Karriere
dettie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2008, 14:10   #4
Peter I.
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Renommee-Modifikator: 11 Peter I. wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Hallo Maik,

eine schwierige Entscheidung. Ich habe damals mein Maschinenbaustudium abgeschlossen, obwohl ich wußte, daß mir der Abschluß nicht viel bringen würde - ganz einfach aus Prinzip. So zu handeln, sollte einem in seiner Vita zumindest keine Minuspunkte bringen, ein Studienabbruch mit großer Sicherheit aber schon. Du mußt noch fast fünfzig Jahre arbeiten, weißt nicht, was auf Dich zukommen und wie oft man Dich ob dieser Entscheidung in Zukunft unzutreffenderweise als Versager einstufen wird, ohne daß Du das unbedingt erfahren wirst und klarstellen kannst. Möglicherwweise gehen Dir dann Jobs verloren, gegenüber denen sich dieser Redakteursposten als Krümelei ausnehmen wird.

Andererseits verstehe ich Dich schon, die erste Anstellung, da kommt es einem verdammt hart an, Nein zu sagen. Das würde ich so auch nicht tun, sondern versuchen, eine Lösung zu finden, die Dir erlaubt, das Eine zu tun und dabei das Andere nicht zu lassen. Geht eine Teilzeitbeschäftigung, kann man das Präsenzstudium vielleicht im Fernstudium fortführen? Sprich mal mit den Leuten in Deiner Hochschule, bevor Du Dir eventuell viel Porzellan zerschlägst, was sich nicht mehr kitten läßt.

Stutzig würde mich machen, wenn der potentielle Arbeitgeber überhaupt keine Bereitschaft zeigt, auf Deine Ausbildung Rücksicht zu nehmen: Du bist dann eine ungelernte Kraft und kannst jederzeit verabschiedet werden. Und was dann?

Peter
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Alt 11.12.2008, 02:39   #5
Sondoku
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Renommee-Modifikator: 12 Sondoku wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Wie du schon anhand der Meinungen siehst, es gibt kein richtig oder falsch. Meine Meinung: Es haben schon Leute für weitaus geringere Sachen ihre Studium abgebrochen (z.B. für ein auf zwei Jahre befristetes Volontariat).

Meine bescheidene Meinung (eine unter vielen): Ich würde die Stelle nehmen. Sicher sind die Argumente, dass du noch 50 Jahre arbeiten musst usw. richtig, auf der anderen Seite: Je älter du wirst und je mehr Erfahrung du sammelst, desto "unwichtiger" wird dein Studium auch. Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Wenn du ausreichend Berufserfahrung gesammelt hast, kräht nach dem Studium kein Hahn mehr.
Sondoku ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 10:46   #6
Peter I.
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Renommee-Modifikator: 11 Peter I. wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von Sondoku Beitrag anzeigen
Wie du schon anhand der Meinungen siehst, es gibt kein richtig oder falsch. Meine Meinung: Es haben schon Leute für weitaus geringere Sachen ihre Studium abgebrochen (z.B. für ein auf zwei Jahre befristetes Volontariat).
Mag sein, damit müssen aber auch die dann später selbst klarkommen und nicht der Fredstarter. Es gibt ja auch im Forum jemanden, die / der das für einen Job in einer großen westdeutschen Redaktion gemacht hat und inzwischen bitterlich bereut.

Zitat:
Meine bescheidene Meinung (eine unter vielen): Ich würde die Stelle nehmen. Sicher sind die Argumente, dass du noch 50 Jahre arbeiten musst usw. richtig, auf der anderen Seite: Je älter du wirst und je mehr Erfahrung du sammelst, desto "unwichtiger" wird dein Studium auch. Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Wenn du ausreichend Berufserfahrung gesammelt hast, kräht nach dem Studium kein Hahn mehr.
Das mag für eine verkorksten Schulabschluß und eine mäßig abgeschlossene Berufsausbildung gelten, nicht aber für ein Studium. Ich empfehle hierzu, nur einmal ein paar Stellenausschreibungen zu lesen. Kein halbwegs interessanter Arbeitgeber ist sich selbst unwichtig genug, daß er auf Leitungsposten Leute setzt, die kein abgeschlossenes Studium vorzuweisen haben. Es gab sogar Unternehmen, die für die Stelle eines Debitorenbuchhalters (wofür man zur Not auch fähige angelernte Kräfte einsetzen kann) einen BWL-Abschluß forderten.

Ich werde mich zwar zurückhalten, hier eine Empfehlung auszusprechen, aber die Meinung, die hier gepostet wurde, bedeutet ja nichts anderes, als willentlich die Karriere zu beenden, bevor sie beginnen konnte.

Der Fredstarter ist in dieser ostdeutschen Redaktion in Anbetracht seines Alters und seiner nachgewiesenen Qualifikation der allererste, der gefeuert wird, bei Vornahme einer Sozialauswahl gefeuert werden muß, wenn es in dem Laden mal finanziell eng zu werden droht.
Und dann ist er sofort Hartz IV-Empfänger und kann sehen, ob er vom Arbeitsamt vielleicht irgendwann mal eine "Umschulung" zum Staplerfahrer gesponsort bekommt. Ein Arbeitgeber, der bei der Einstellung schon keine Rücksicht auf die Ausbildung seiner Angestellten nimmt, wird auch auf deren Zukunft pfeifen, wenn es darum geht, wer am leichtesten gekündigt werden kann.

Ich habe auch nach der Wende lange genug im Osten gearbeitet, um die Mentalität der dortigen Neuunternehmer und Vorgesetzten zu kennen, so daß ich dieses Risiko auf keinen Fall eingehen würde.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 19:53   #7
Sondoku
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Renommee-Modifikator: 12 Sondoku wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von Peter I. Beitrag anzeigen
Mag sein, damit müssen aber auch die dann später selbst klarkommen und nicht der Fredstarter. Es gibt ja auch im Forum jemanden, die / der das für einen Job in einer großen westdeutschen Redaktion gemacht hat und inzwischen bitterlich bereut.
Hast du zufällig einen Link hierzu? Nicht dass ich dir nicht glaube, ganz im Gegnteil, mich würde nur interessieren was derjenige schreibt.

Ich kann deinen aufgezählten Punkten im übrigen nicht widersprechen, da ich es auch nicht besser weiß. Kann so kommen, kann natürlich auch anders kommen. Aber eine Sache:

Zitat:
Ein Arbeitgeber, der bei der Einstellung schon keine Rücksicht auf die Ausbildung seiner Angestellten nimmt, wird auch auf deren Zukunft pfeifen, wenn es darum geht, wer am leichtesten gekündigt werden kann.
Ich würde den Arbeitgeber insofern nicht verurteilen, als dass er "keine Rücksicht auf die Ausbildung" nehmen würde. Ich nehme einfach mal an, der Threadstarter hat sich in der Redaktion bewiesen, Talent und Engagement gezeigt und nun sagt der Arbeitgeber eben: "Junge, das hat uns gut gefallen, möchtest du fest anfangen" und nicht "Du da, wir nehmen jeden dahergelaufenen, willst du nicht auch bei uns anfangen?".

Zitat:
Ich empfehle hierzu, nur einmal ein paar Stellenausschreibungen zu lesen.
Verlangt wird es bei vielen, das stimmt. Aber wenn sich auf die Redakteursstelle zum einen ein junger Germanistik-Absolvent bewirbt und zum anderen ein gestandener Redakteur ohne Studienabschluss, der aber seit über 10 Jahren diesen Beruf ausübt und viel Erfahrung im schreiben vom Nachrichten, Reportagen, Kolumnen, dem führen von Interviews, dem redigieren und fotografieren hat und der Kontakte pflegt - sind die Chancen da wirklich so ungleich?

Geändert von Sondoku (11.12.2008 um 20:25 Uhr).
Sondoku ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 20:16   #8
LarsB
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Ich würde sagen, nehm die Stelle. Was bringt es, ein Studium abzuschließen und sich dann dumm und dämmlich zu bewerben, um ganz vielleicht soweit zu kommen, wie du eh schon hättest sein können?
Und letztendlich denke ich auch, dass die Berufserfahrung mehr zählt als das Studium. Darüber gibt es natürlich verschiedene Meinungen. Sicher auch bei den Arbeitgebern. Von daher werden viele auch mehr auf die Berufserfahrung achten.

Und sollte alles nicht so gut klappen, dass arbeitest du eben kurz- oder langfristig als Freier. Ich persönlich verstehe eh nicht, warum alle eine Festanstellung als den großen Traum ansehen. Ist es wirklich so der Traum, an feste Arbeitszeiten gebunden zu sein, ständig der Kontrolle des Chefs zu unterliegen und bei einem kurzfristigen Wunsch nach einem freien Tag betteln zu müssen???
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 20:45   #9
punky
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Mal ne andere Frage: Ich kenne mich mit den neuen Studiengängen nicht aus, aber "Zwischenprüfung" klingt danach als würdest du noch auf Magister oder Diplom studieren. Kannst du dir das irgendwie auf ein Bachlor-Studium anrechnen lassen? Vielleicht kannst du damit irgendwie "nur noch" die Abschlussarbeit schreiben oder so. Dann hättest du schneller einen Abschluss und kannst den in Absprache mit dem Arbeitgeber vielleicht noch ein halbes Jahr oder so "nebenher" machen.
Ich weiß nicht, ob oder wie das geht, aber darüber würde ich mich mal informieren.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 23:07   #10
Peter I.
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Standard AW: Studium für Redakteursposten aufgeben?

Zitat:
Zitat von Sondoku Beitrag anzeigen
Hast du zufällig einen Link hierzu? Nicht dass ich dir nicht glaube, ganz im Gegnteil, mich würde nur interessieren was derjenige schreibt.
Nicht viel, nur das Kürzel der Zeitung und daß es eine Fehlentscheidung war.

Zitat:
Ich würde den Arbeitgeber insofern nicht verurteilen, als dass er "keine Rücksicht auf die Ausbildung" nehmen würde. Ich nehme einfach mal an, der Threadstarter hat sich in der Redaktion bewiesen, Talent und Engagement gezeigt und nun sagt der Arbeitgeber eben: "Junge, das hat uns gut gefallen, möchtest du fest anfangen" und nicht "Du da, wir nehmen jeden dahergelaufenen, willst du nicht auch bei uns anfangen?".
Darum geht es nicht. Wenn ich jemanden einstellen wollte, von dem ich weiß, daß er noch im Studium steckt, dann nur, wenn sich beides miteinander verbinden läßt. Niemand weiß, was morgen ist, ob es den eigenen Laden noch gibt und wenn ja, ob unter der eigenen Leitung. Wird der Laden geschluckt, werden oftmals auch über kurz oder lang die Karten neu gemischt. Man hat eine Verantwortung gegenüber den Leuten, die für einen arbeiten - mindestens sehen das hier in der Gegend noch viele gestandene Firmeninhaber so. Insofern wirft allein die Tatsache, daß es diese Diskussion überhaupt gibt, schon Fragen auf.

Zitat:
Verlangt wird es bei vielen, das stimmt. Aber wenn sich auf die Redakteursstelle zum einen ein junger Germanistik-Absolvent bewirbt und zum anderen ein gestandener Redakteur ohne Studienabschluss, der aber seit über 10 Jahren diesen Beruf ausübt und viel Erfahrung im schreiben vom Nachrichten, Reportagen, Kolumnen, dem führen von Interviews, dem redigieren und fotografieren hat und der Kontakte pflegt - sind die Chancen da wirklich so ungleich?
Zum einen muß man die 10 Jahre erstmal erreichen. Zum anderen gibt es über die geschilderten Punkte hinaus noch eine ganze Reihe Kriterien, die man außerdem noch mit in Betracht ziehen wird.
Sollte mit der Personalsuche eine Beratungsfirma beauftragt worden sein (und davon kann man bei größeren Verlagen ausgehen), so wird der Kollege ohne Abschluß möglicherweise schon deshalb durchs Raster fallen, weil er nicht den Kriterien entspricht, die der Auftraggeber vorgegeben hat.

Und wer sagt Dir, daß der Fredstarter sein Lebtag in dieser Redaktion verbringen will und nicht irgendwann mal eine Veränderung sucht?

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2008, 23:50   #11
LarsB
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In vielen Anzeigen steht aber bei den Anforderungen: Abgeschlossenes Studium ODER mehrjährige Berufserfahrung.....Ich unterstreiche noch einmal das ODER
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:15   #12
christine
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@ Maik: Was wären denn Deine Beweggründe, die Redakteursstelle anzunehmen? Reizt Dich diese Aufgabe oder ist es eher die Angst, später kein Angebot dieser Art mehr zu bekommen?
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:17   #13
Peter I.
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Zitat:
Zitat von LarsB Beitrag anzeigen
... Ich unterstreiche noch einmal das ODER
Und ich weise gerne noch einmal darauf hin, daß es heutzutage immer schwieriger wird, diese zu erwerben und nachzuweisen.

Zu Zeiten eines AGG ist zudem ein Arbeitgeber eher geneigt, einen Bewerber abzulehnen, der formell den Anforderungen nicht genügt (wer sich auf einen Arbeitsplatz bewirbt, für den ein Studienabschluß vorausgesetzt wird, aber diesen nicht nachweisen kann, ist nachweislich ungeeignet und nicht diskriminiert), als sich mit anderen auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang einzulassen.

Peter
Peter I. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:26   #14
LarsB
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Wenn du in deinem Lebenslauf Berufserfahrung angeben kannst, erfüllst du ja formell erst einmal die Anforderung.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2008, 00:30   #15
LarsB
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Und außerdem finde ich, gerade in den sogenannten Traumberufen (ob nun Journalist, Schauspieler oder Film-Regisseur) wird immer wieder gesagt, wie unheimlich wichtig die Ausbildung bzw. das Studium ist. Guckt man aber mal bein den Erfolgreichen in den Lebenslauf, so entdeckt man häufig, dass es gerade dabei einen Defizit gibt und die Leute durch Glück oder Fleiß einfach ins Geschäft gerutscht sind, während unzählige Leute mit Ausbildung bzw. Studium arbeitslos sind.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
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