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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 08.11.2011, 21:28   #16
turtle 04
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Wie oft habt ihr genau diese Diskussion mit genau denselben Argumenten jetzt schon geführt?
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Alt 08.11.2011, 23:16   #17
synapse87
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Jetzt muss ich mich auch mal äußern: Was soll dieses Schreckenszenario, das grundsätzlich aufgebaut wird, wenn hier nach Chancen im Journalismus gefragt wird?

Bei uns steht grade das letzte Semester an, und während ich mal bei den anderen nachgehorcht hab, was Zukunftsängste etc. angeht, musste ich feststellen, dass ich offensichtlich die Einzige bin, die sich gruselt! Wahrscheinlich deshalb, weil ich mich im Gegensatz zu den anderen in diesem Forum herumtreibe und ständig lesen musste, wie furchtbar schwierig es sei, Fuß zu fassen. Ich möchte hier nichts schönreden, aber ich werde langsam echt wütend, wenn ich so Beiträge wie von Iris68 lese.

Aus meinem Studiengang hat vor Studienabschluss bereits einer eine eigene Sendung auf KiKa, eine bekommt die nächste freie Redakteursstelle bei der Bild, mehrere arbeiten bisher freiberuflich für große Formate wie NDR, RTL und davon werden mit Sicherheit welche ein Volo genau dort bekommen. Der Witz ist: Mir wurde noch von meinem (Journalistik-)Studiengang abgeraten, während ich auf der Suche nach Volos ständig über die Anforderung "bestenfalls Studienabschluss in einem medien- oder kommunikationswissenschaftlichen Fach" stolpere. Oh, war ich skeptisch als ich angefangen habe! Inzwischen würde ich niemandem mehr sagen, der zwischen Journalistik und beispielsweise PoWi schwankt, er solle unbedingt PoWi studieren. Neben Redaktionspraktika sind die Praxiserfahrungen im Studium Gold wert!

Ich behaupte: Wer wirklich Journalist werden will, der wird es auch. So einfach ist die Regel. Selbstverständlich ist die Konkurrenz groß, aber es ist alles nicht so schlimm, wie es oftmals dargestellt wird. Meine Einschätzungen basieren, zugegebenermaßen, allerdings nur auf die Zeit bis zum Volo. Da sind meine Kommilitonen und ich uns nämlich einig: Frei arbeiten will keiner.
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Alt 08.11.2011, 23:25   #18
punky
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

@Iris: Wer nicht nach Tarif bezahlt wird, ist also einfach nicht gut genug? Das ist ja wohl ein Witz. Es gibt kaum noch Medien - und erst recht keine Zeitungen - die Jungredakteure nach Tarif bezahlen. Bei vielen fehlen mindestens die Urlaubs- und Weihnachtsgeldzahlungen, selbst wenn das Gehalt wie beim Tarif ist.
Und wenn noch mal eine Tarif-Stelle frei werde sollte, dann hat man bis dahin meist schon zwei, drei Jahre als Pauschalist dort gearbeitet. Ich kenne - wie Miriam - auch niemanden, der nach dem Volo sofort eine Tarif-Stelle bekommen hat. (Völlig unabhängig vom Studium.) Nach meinem Studium bin ich übrigens auch nie gefragt worden. Nicht nach Schwerpunkten, nicht nach meinem Fachwechsel, nicht nach den Ergebnissen meiner Abschlussarbeit - gar nichts.

Und "Technische Redakteure" sind keine klassischen Redakteure, sondern schreiben z.B. Bedienungsanleitungen. Siehe Stellenausschreibungen wie diese: http://www.gds.eu/de/unternehmen/kar...eur-achen.html
Dafür gibt es sogar spezielle Studiengänge: http://www.tk.rwth-aachen.de/studiengang/89.html
Sorry Iris, aber wer das mit Medien-Redakteuren in einen Topf wirft, hat schlicht keine Ahnung.
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Alt 08.11.2011, 23:29   #19
punky
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

@Synapse: Natürlich gibt es Stellen. Es gibt auch Volo-Stellen, die auch zu bekommen sind. (Hatte selbst eine relativ gute Einladungsquote.) Aber die Arbeitsbedinungen nach dem Volo werden immer schlechter. Sowohl was Gehalt als auch was Arbeitszeiten und z.T. sogar Betriebsklima angeht.
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Alt 08.11.2011, 23:53   #20
Iris68
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Moment mal, ich habe nicht von den Hunderten von Journalisten geschrieben, die auf die Straße gehen. Ich habe auch nicht die Geschichten im SPIEGEL und in der aktuellen Ausgabe 45/11 im FOCUS geschrieben, die über die angeblich miese Situation von Journalisten berichten.

Hier der FOCUS: „Journalisten zählen zu den größten Gehaltsverlierern dieses Jahrzehnts: minus 31 Prozent. So schreibt der freie Journalist Benno Stieber, 39, zwar für renommierte Zeitungen. Nach Abzug der Kosten bleiben ihm aber keine 25000 Euro pro Jahr.”

Nochmals: Ich habe diese Geschichte nicht geschrieben. Diese Geschichte ist nicht von mir. Ich habe lediglich mal nachgerechnet, wie viel 25000 Euro pro Monat sind.

Ich gehöre ganz bestimmt nicht zu den Schwarzmalern der Branche. Im Gegenteil. Bei mir läuft es beruflich sehr gut. Und ich finde es einfach anständig, die Erfahrungen an Rat suchende Berufsanfänger ehrlich weiterzugeben.

Nochmals: Die Ergebnisliste mit Angeboten "Technischer Redakteur" bekam ich, als ich in Google die Suchworte "Stellenangebote Journalist" eingab.

Was ein Technischer Redakteur ist, beschreibt die Axel Springer Akademie unter http://www.axel-springer-akademie.de...teur-jobs.html
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Alt 08.11.2011, 23:59   #21
punky
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

P.S. Nicht zu vergessen, dass die Verträge erstmal nur befristet sind. Der Job ist immernoch ein toller Job, aber eben anders als vor 30 Jahren, wo man sich vielleicht noch einigermaßen sicher sein konnte von Studiumsende bis zur Rente zu Tarifkonditionen in der gleichen Redaktion zu hocken. (Und einige hocken da eben noch und glauben, das sei normal.)
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Alt 09.11.2011, 00:05   #22
punky
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

"Da technische Redakteure überwiegend technische Prozesse in Handbüchern beschreiben, mangelt es ihnen oft an journalistischer Erfahrung."
Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn technische Redakteure auch schreiben können. Das macht die Bedienungsanleitungen dann vielleicht verständlicher
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Alt 09.11.2011, 00:17   #23
synapse87
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Klar, ich bin ja auch nicht völlig naiv und sage: Wer reich werden will, sollte Journalist werden. Und ich prangere das auch an und finde, dass sich daran - nach so viel Ausbildung (Praktika, Studium, Volo) - etwas ändern sollte (eventuell sogar gesetzlich). Aber das ist für mich kein Grund, so zu tun als sei es fast unmöglich, im Journalismus durchzukommen. Es kommt in den allermeisten Fällen sowieso anders als geplant und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich überzeugt bin, mit dem Motto "Hat immer irgendwie geklappt" recht gut zu fahren. Ich hab für meinen Teil gelernt, dass man niemals damit anfangen sollte, sich mit anderen zu vergleichen bzw. tiefzustapeln, voller Skepsis und Pessimismus zu sein, weil es grundsätzlich kontraproduktiv ist! Wenn ich später einen Job finden sollte, bei dem das Betriebsklima (das mir wichtiger ist als die Bezahlung) scheiße ist, gehe ich. Trotz Angst, keine Arbeit mehr zu finden. Wenn mir das Gehalt zu gering ist (nicht sehr wahrscheinlich, weil ich keine hohen Ansprüche hab), dann sag ich: mehr oder ich verzichte. Wieso sind immer die anderen Schuld? Jaja, dann nehmen die eben den, der den Mund nicht aufmacht. Immer wird gejammert, aber selbst nichts geändert.

Kann gut sein, dass ich mit dieser ehrlichen Einstellung nicht so weit komme, aber ich bleib trotzdem optimistisch, dass ich irgendwie schon unterkomme und glücklich damit werde
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Alt 09.11.2011, 00:19   #24
punky
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Standard AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Zitat:
Zitat von Iris68 Beitrag anzeigen
Moment mal, ich habe nicht von den Hunderten von Journalisten geschrieben, die auf die Straße gehen. Ich habe auch nicht die Geschichten im SPIEGEL und in der aktuellen Ausgabe 45/11 im FOCUS geschrieben, die über die angeblich miese Situation von Journalisten berichten.

Hier der FOCUS: „Journalisten zählen zu den größten Gehaltsverlierern dieses Jahrzehnts: minus 31 Prozent. So schreibt der freie Journalist Benno Stieber, 39, zwar für renommierte Zeitungen. Nach Abzug der Kosten bleiben ihm aber keine 25000 Euro pro Jahr.”

Nochmals: Ich habe diese Geschichte nicht geschrieben. Diese Geschichte ist nicht von mir. Ich habe lediglich mal nachgerechnet, wie viel 25000 Euro pro Monat sind.
Sorry, aber ich verstehe deine Aussage gerade nicht. Er verdient KEINE 25 000 Euro im Jahr - und das ja scheinbar als renomierter Journalist. D.h. er verdient vielleicht 2000 Euro im Monat und hat dafür als Freier ein enormes Risko. Selbst wenn er sich um regelmäßige Aufträge keine Sorgen machen müsste, muss er von den 2000 Euro ein enormes finanzielles Risiko auffangen. Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, kein Gehalt im Urlaub - von Frauen, die ein Kind bekommen wollen mal ganz zu schweigen. 2000 Euro sind - erst recht mit Familie - nicht viel Geld, um Rücklagen zu bilden. Der brauch sich nur mal ein Bein brechen und zwei, drei Monate nicht zu Terminen gehen können...dann wirds vielleicht schon richtig eng.

Jetzt kann man davon ausgehen, dass junge, weniger renomierte Freie auch weniger verdienen - und da sind wir schnell beim Gehalt eines x-beliebigen Lehrberufs, der nicht ganz so viele Risiken birgt.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Wer einen gut bezahlten, sicheren Job sucht ist im Journalismus - allen Schönfärbereien zum Trotz - einfach falsch. Wer einen spannenden, abwechslungsreichen Job sucht und das wirklich WILL, der wird es auch hinbekommen. Schließlich haben sich ja hier einige dafür entschieden. Und ich denke, dass weder Miriam noch ich die Entscheidung bereuen. Was wir in zehn Jahren sagen werden, wird sich zeigen.
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Alt 09.11.2011, 00:23   #25
punky
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@synapse: Hast ne PN.
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Alt 09.11.2011, 00:36   #26
synapse87
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Zitat:
Zitat von punky Beitrag anzeigen
@synapse: Hast ne PN.
Mh, da ist nix angekommen. Du lügst!
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Alt 09.11.2011, 00:40   #27
punky
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Zitat:
Zitat von synapse87 Beitrag anzeigen
Mh, da ist nix angekommen. Du lügst!
Der hat mich zwischendurch wieder ausgeloggt Jetzt müsste sie da sein.
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Alt 09.11.2011, 01:06   #28
punky
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P.S. Mal ganz unabhängig von dieser ganzen Studien- und Chancen-Diskussion: Ich habe besonders bei den Praktikanten gemerkt, dass man einfach auch eine gewisse Persönlicheit mitbringen muss. Das Auftreten der Schülerpraktikanten war sehr unterschiedlich. Sie haben sich alle irgendwie für "irgendwas mit Medien" interessiert, sonst wären sie ja nicht in die Redaktion gekommen. Aber wer sich dann in der 11. Klasse noch nicht traut mit fremden Leuten zu telefonieren und ihnen ein paar Fragen zu stellen, der sollte den Berufswunsch doch gründlich überdenken.
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Alt 09.11.2011, 13:24   #29
Bundesadler
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Zitat:
Zitat von punky Beitrag anzeigen
P.S. Mal ganz unabhängig von dieser ganzen Studien- und Chancen-Diskussion: Ich habe besonders bei den Praktikanten gemerkt, dass man einfach auch eine gewisse Persönlicheit mitbringen muss. Das Auftreten der Schülerpraktikanten war sehr unterschiedlich. Sie haben sich alle irgendwie für "irgendwas mit Medien" interessiert, sonst wären sie ja nicht in die Redaktion gekommen. Aber wer sich dann in der 11. Klasse noch nicht traut mit fremden Leuten zu telefonieren und ihnen ein paar Fragen zu stellen, der sollte den Berufswunsch doch gründlich überdenken.
Kenne ich! Hab eher selten Schülerpraktikanten erlebt, die schon sowas wie Leidenschaft für den Beruf entwickelt und sich wirklich für den Journalismus interessiert hatten und es kam auch vor, dass sie sich nicht trauten zu telefonieren, was ich allerdings sehr komisch finde. Ich zB war früher zwar auch eher ein sehr ruhiger Mensch, aber vor anderen Leuten habe ich mich nicht gescheut.

Gibt aber auch positive Beispiele: Letztens hab ich nämlich zufällig einen ehemaligen Schülerpraktikanten getroffen, der im damaligen zweiwöchigen Praktikum einen guten Eindruck gemacht hat. Klar, waren seine Formulierungen noch nicht ganz geschliffen und man musste einiges verbessern (aber welcher Schüler ist schon ein richtig guter Journalist? In der Schule wird das einem ja nicht beigebracht), ABER er hatte eine gewisse Ausstrahlung und eine Persönlichkeit, er wusste ganz genau, wie er seinen Weg in der Zukunft gehen wird. Man merkte ihm auch mit seinen 18 Jahren schon die Begeisterung am Beruf an und dass er nur diesen Beruf in seinem Leben machen will.

Mittlerweile ist er Volontär bei einem großen privaten Fernsehsender.


PS. Wo ist eigentlich christine? Sonst ist sie doch immer die Erste, die den jungen Leuten den Beruf Journalist madig macht.
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Alt 09.11.2011, 15:51   #30
theres@
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Idee AW: Berufswunsch Journalist weiter verfolgen - ja oder nein?

Mein Beitrag gegen die Schwarzmalerei:

Von den Leuten, die gemeinsam mit mir Journalistik studiert haben, haben alle ein ordentliches Volo bekommen. Und die meisten hatten danach einen reibungslosen Start in ein Leben als Freie (TV und Radio) oder haben einen (z.T. befristeten, z.T. unbefristeten) Vertrag bekommen (Print). Mit Einsteigsgehältern bzw. Honoraren, von denen man zwar nicht unbedingt steinreich wird - aber sehr gut leben kann.

Im übrigen muss auch mal gesagt werden: Unbefristeter Vertrag mit Tarifgehalt mag zwar ganz nett sein, ist aber auch nicht jedermanns Sache. Zumindest beim Fernsehen kann man als Freier auch gut (oder sogar besser) verdienen - und kann sich aber im Gegensatz zu den Festangestellten, die immer schön von Montag bis Freitag nine-to-five ins Büro tapern (ja, ich weiß, das ist überspitzt), seine Zeit freier einteilen. Sprich: Mal zehn Tage durcharbeiten und dafür danach genauso lange frei machen. Oder mal längere Zeit viel arbeiten und dann drei Monate um die Welt fahren. Das würde ich persönlich für keinen Vertrag der Welt aufgeben!

Klar: Schwieriger wird es, wenn man eine Hypothek abzahlen und Kinder erziehen muss. Aber das ist mit Vertrag auch nicht unbedingt einfacher. Und ich habe Kollegen, die bekommen auch das als Freie sehr gut geregelt!

So. Meine Meinung.
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