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Alt 09.04.2010, 03:46   #3
Texte-Büro
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Standard AW: Das leidige Thema "Honorar"

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Zitat von Wustmann Beitrag anzeigen
Dem kann ich mich nur anschließen. Leider sind einige der "Kollegen" maßgeblich mitschuldig am Preisverfall, wenn sie, aus welch absurden Gründen auch immer, für "Honorare" arbeiten, die absolut indiskutabel sind.
Grundsätzlich bin ich der gleichen Meinung. Auch ich nehme keine Aufträge an, die mit einem Hungerlohn bezahlt werden. Doch was ist ein Hunterlohn? Ich habe zum Beispiel einen Auftraggeber, da verdiene ich pro Wort etwa 35 Cent. Bei einem anderen Kunden gerade einmal 4 Cent. Das klingt wie ein Preisunterschied, ist letztendlich jedoch der gleiche Lohn. Denn bei den gut bezahlten Aufträgen muss ich viel Recherche betreiben, Interviews führen etc. Bei den 4 Cent Texten geht es hingegen nur darum, Nachrichten umzuschreiben. Das ist fix gemacht und ich habe in einer Stunde gut und gerne 25 Euro verdient. Von daher sollte man nicht immer nach dem Wortpreis gehen. 4 Cent je Wort können manchmal mehr sein als 10 Cent je Wort.
Das es einem Journalisten mehr Spaß macht, Recherche zu betreiben und in ein Thema tief einzutauchen, sei mal dahingestellt.
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