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Alt 12.06.2011, 19:53   #8
christine
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Standard AW: Volo oder frei?

Nee, das wirkt sich nicht auf Deine Steuerklasse aus (nur Heirat oder Nachwuchs sowie Scheidung vermögen das), sondern nur auf die Menge des zu erledigenden Papierkrams. Du müsstest halt in Deiner Einkommenssteuererklärung Deinen Verdienst aus nichtselbstständiger Arbeit (Volo) sowie Deine Einnahmen/Gewinne aus der freien Mitarbeit angeben. Wenn Du weniger als 15 Stunden die Woche nebenher frei arbeitest, musst Du Dich dafür auch nicht eigens sozialversichern.

Ja, das Netzwerk Recherche schwingt da ganz gerne große Reden, aber der gute Thomas Leif hat sich auch schon für Moderationen bezahlen lassen (siehe auch Finblog sowie Indiskretion Ehrensache und SPON, beides bezieht sich allerdings auf einen - pr-mäßigen - TV-Beitrag im SWR) - obwohl er das mit seinem SWR-Gehalt weiß Gott nicht nötig hat. Abgesehen davon erstellen viele Zeitungsverlage über - meist ausgelagerte - Tochter- oder Leiharbeitsunternehmen ebenfalls Beilagen, für die sie sich von den Auftraggebern bezahlen lassen.

Klar, wer für einen CP-Auftraggeber über ein bestimmtes Thema schreibt, kann darüber nicht für andere Medien berichten. Ich hatte gerade so einen Fall, war ein gutes, interessantes Thema, darum habe ich Kollegen einen Hinweis darauf gegeben und gleich gesagt, dass ich es aus ethischen Gründen nicht übernehmen kann.

Kunden und Mitgliederzeitschriften finden sich übrigens sehr häufig online, sind also für "normale" Leser nicht so unauffindbar, wie Du meinst.

Man darf sich vier Seminare an der Uni aussuchen? Klingt ungewöhnlich. Kommt halt darauf an, was da alles zur Auswahl steht.

Geändert von christine (12.06.2011 um 23:52 Uhr).
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