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Alt 30.08.2011, 13:57   #3
SchreibenderJung
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Standard AW: Ich blicke nicht ganz durch

Hey miki101,

Man kann nicht wirklich sagen, welcher Weg der beste in den Journalismus ist. Manche sagen, es sei am besten, etwas zu studieren und währenddessen schon als Freier Mitarbeiter in Redaktionen zu arbeiten. Und im Anschluss dann ein Volontariat zu absolvieren oder eine Journalistenschule zu besuchen.
Wolf Schneider (Autor mehrere Bücher und ehemaliger Leiter der Henri-Nannen-Schule) sagt aber z.B., dass einer Redaktion ein Reporter, der vielleicht nicht studiert, aber dafür in Afrika an Hilfsprojekten gearbeitet hat, eigentlich eher gefallen müsste, da er wesentlich mehr Lebenserfahrung und Weitblick hat.

Die meisten empfehlen angehenden Journalisten aber schon, das Abitur zu machen, da dieses die Grundlage für den weiteren Werdegang bildet. Natürlich kann man auch schon während der Schule Praktika absolvieren und als Freier bei Zeitungen tätig sein. So hat man für spätere Bewerbungen schon etwas vorzuweisen und zeigt , dass man schon länger für diesen Beruf brennt und keiner von den "Irgendwas mit Medien"-Leuten ist.

Aber ab dann gibt es wie gesagt viele Möglichkeiten:
(Die Reihenfolge ist auch auswechselbar)
Praktika
Freie Mitarbeit
Journalistenschule
Volontariat
Studium
- beim Studium empfehlen die meisten Redakteure oder Journalistenschulen, nicht Journalistik oder Kommunikationswissenschaften zu studieren. Viele sehen ihnen dann nämlich lediglich Absolventen eines Studienganges, die keine Ahnung vom journalistischen Handwerk hätten, aber dafür jeden Menschen soziologisch einstufen und so einen angeblich besseren Artikel verfassen könnten.
Wolf Schneider sagt dazu ergänzend auch noch: "Wenige schaffen den Sprung in den Journalismus über das Studium des Journalismus".
Jura, Medizin und andere Naturwissenschaften sind dafür sehr gefragt und können einem Journalisten viel helfen, da er so zum gefragten Experten einer Redaktion werden kann.

Aber nocheinmal: Es gibt keinen genauen Weg in den Journalismus, jeder muss sich diesen selber suchen.
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