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Alt 10.11.2014, 19:51   #3
tooobii
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Standard AW: Studium - aber welches ist das beste?

Grundsätzlich schließe ich mich christine an.

Ich bin ein Verfechter der Variante: Fachstudium + Praktika und freie Mitarbeiten nebenbei, habe diesen Weg auch selbst genommen. Auf der anderen Seite kenne ich aber auch Leute, die Journalistik - etwa in Eichstätt - studiert haben und anschließend als Volontär bei einer überregionalen Tageszeitung untergekommen sind.

Dass z.B. in Volo-Ausschreibungen zwischen allgemeiner Hochschulreife und Fachabitur unterschieden wird, wäre mir noch nie aufgefallen. Dort kommt es meist darauf an, überhaupt studiert zu haben. Manchmal heißt es dann noch "vorzugweise den Master-Abschluss" - aber wie eng das tatsächlich bei einem talentierten Bewerber gesehen wird, ist eine andere Frage. Gute Arbeitsproben können viel Konkurrenz ausstechen.

Ich weiß nichts über "Medienmarketing und Journalistik". Aber der Name alleine klingt für mich wie ein Studiengang, der nicht recht weiß, wo er hin will. Generell solltest du dir immer Inhalte und Module sehr genau anschauen, bevor du dich entscheidest. Sonst landest du ganz schnell in einem Studium, das dich eigentlich gar nicht zum Journalisten machen will.

Ich erinnere mich noch, als vor ein paar Jahren alle in "Medienwissenschaft" drängten. Später waren sie dann entsetzt über Marshall McLuhan und all die anderen Medintheoretiker.
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