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Alt 23.03.2009, 11:15   #4
Maxtron
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Standard AW: Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden Ein offener Brief für den Frie

Sehr geehrter Andreas Klamm,
es tut mir leid zu hören, dass Ihre Großmutter unter dem 3. Reich zu leiden hatte, sowie auch Ihre Mutter in der Nachkriegszeit allein aufwachsen musste.

Warum Sie allein aufwachsen mußte und Ihre Großmutter noch 1950 von Nazis verfolgt wurde und fliehen musste lass ich jetzt außer acht.

Aber was bitte hat dies mit der Petition zu tun?

Doch springen wir kurz zum Beginn Ihrer Antwort und gehen diese von oben nach unten durch, damit Sie vielleicht verstehen was ich meine.


Punkt 1: Ist mir bekannt und mir ist auch die Problematik in dieser Zeit bewußt. Ich hatte auch keinerlei Kritik an der Petition an sich und dem Bemühen wachsam gegen die Problematik zu sein.

Punkt 2: Trittbrettfahrer und unreife Jugendliche gibt und gab es zu jeder Zeit. Dies hat aber mehr mit der Psyche oder Unreife dieser Jugendlichen zu tun und wird sich durch nichts ändern lassen.

Punkt 3: Ein kleiner Link anstatt die Lebensgeschichte und die Buchreklame wäre meines erachtens angemessener.

Punkt 4: Diese nicht ganz unberechtigt ist. Ich habe schon Kollegen erlebt, welche versucht haben Leichentücher von Toten wegzuziehen wären die weinenden Verwandten neben drann standen nur um ein spektakuläres Foto zu erhalten oder mit provozierenden Äußerungen zu den Trauernden gingen nur um noch mehr Emotion für das Bild zu provozieren.
Es gibt eine Grenze.....

Doch das aufzählen der Pressefreiheit in Paragraphenform finde ich auch als nicht gerade gelungen. Ein Satz des Verständnisses für beide Seiten mit einem Hinweis auf die Pressefreiheit der UN und des GG wäre auch hier kürzer und sinnvoller gewesen.

Punkt 5: Warum ? Und wieso an dieser Stelle?

und im weiteren des Punkt 5:
- Die verunsicherung der "Brüder und Schwestern" in Israel sehe ich etwas zwiepältig, da ich schon in Israel erlebt habe, wie dort Menschenrechte schwer verletzt wurden und einem Kollegen nicht nur die Kamera zerschlagen, sondern dieser auch mit Schlägen und Androhungen eingeschüchtert wurde um ihn von der Berichterstattung oder Erwähnung des Vorfalls abstand zu nehmen.


Punkt 6: Sie aber diese Texte hier verfassen und immer dann mit den Worten "Redaktionelle Anmerkung" dieses selbs reinschreiben.
Wenn Sie unbedingt auf sich und Ihr Leben aufmerksam machen möchten, dann würde ein "Über mich" etwas besser klingen, statt dies so aufzubauen als wenn Sie, als bescheidener Mensch, dass gar nicht wollten, aber die Redaktion dies als wichtig empfunden hat diese Informationen mit zu teilen.

- Natürlich versuchen die Organe, welche gegen die Menschenrechte verstoßen immer Druck und Gewalt gegen Journalisten, welche dies versuchen aufzudecken einsetzen.


Abschließend und da mir die Zeit auch fehlt längerfristig mich mit eventuellen Antworten auseinander zu setzen kann ich Ihre Interpretation von der Vermischung der Amokläufe und Nazis und Menschenrechten nicht nachvollziehen.
Nach Ihrer Meinung müsste man dann auch jeden Mörder neben den Verbrechen auch noch als wegen Verstoß gegen die Menschenrechte anklagen, so lese ich dies zumindest heraus.

Ich wünsche Ihnen dennoch einen schönen Tag und hoffe dass Sie vielleicht dennoch darüber nachdenken, wann und wann nicht eine Eigendarstellung angebracht ist.

MfG
Maxtron
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