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Alt 10.11.2010, 17:21   #27
Journalist4
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Standard AW: Umfrage: Welches ist die richtige Ausbildung zum Journalist

@ Lexx,

ich stimme Dir absolut zu. Um heute im Journalismus Fuß fassen zu können, ist es unabdingbar, sich frühzeitig zu spezialisieren. Es gibt einfach zu viele von uns. Daher halte ich ein Fachstudium an der Uni für die beste Grundlage. Dazu viel freie Mitarbeit und Praktika. Ein Aufbau-Studium oder Weiterbildung in Richtung Journalismus halte ich für sinnvoll. Wer schon früh weiß, dass er in den Wissenschaftsjournalismus will, den könnte vielleicht der Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund interessieren. Neben den journalitsischen Grundlagenfächern hat man hier naturwissenschaftliche Disziplinen. Der Wissenschaftsjournalismus ist noch spezialisiert auf naturwissenschaftliche-und technische Fächer. Im Unterschied zum Fachjournalismus, der an sämtliche Fächer anknüpt. Von Medizin, Jura, Politik, Geschichte usw.

Der Weg, den ich auch gegangen bin und der mir heutztage als freier Journalist sehr viele Auftraggeber verschafft hat, war zunächst ein Fachstudium, während dessen freie Mitarbeit bei einer Lokalzeitung und anschließend das Fernstudium an der Freien Journalistenschule Berlin, womit wir bei christine wären:

@ christine

Mir ist aufgefallen, dass Du schon seit Jahren die Freie Journalistenschule kritsierst, ohne sie anscheinend nur ansatzweise zu kennen. Alle Absolventen der Schule, die hier gepostet waren, waren absolut zufrieden. So auch ich: Journalistisches Schreiben, Fotografieren, Presserecht, Fachjournalismus, Berufseinstieg, Selbstmarketing, PR-Schreiben: Man lernt einfach alles, was man braucht (auch wie man so schön sagt von der Pike an) und das mit guter Betreuug. In Verbindung mit einer journalistischen Tätigkeit und mit dem Hintergrund eines Fachstudiums gibt es hier die eine sehr gute Grundlage, um beruflich Fuß zu fassen und sich zu spezialisieren.

Eine gute Ausbildung kostet Geld, das ist überall so. Vergleicht man die Studiengebühren herkömmlicher Studiengänge, ist der Lehrgang an der FJS sehr günstig. Sie ist sowieso locker zu stemmen, wenn man nebenbei arbeitet, was auch Prinzip ist. Zu Deiner Kritik am Fachjournalisten Verband:

Ist die Freie Journalistenschule nicht der Fachjournalisten Verband und wird auch nicht durch diesen getragen.

Alleine der Name Fachjournalisten Verband sagt ja, dass es sich hier um einen Verband handelt. Schlag mal nach, was Verband bedeutet.

3. Was ist denn gegen eine Aktiengesellschaft einzuwenden, wenn die Betreeung und der Service stimmt? Albern! Außerdem ist die FJS eben keine Aktiengesellschaft, wenn es Dich beruhigt! Und was meinst Du mit einer soliden Ausbildung? Ist ein Volontariat etwa solide? Ich meine, wenn Du schon von Ausbeute sprichst? Der Journalismus heute geht andere Wege, das Volontariat, was im Übrigen überhaupt keine Ausbildung ist, verliert an Stellenwert! Die Betreuung durch gestresste Redaktuere ist oft weitaus "schlampiger", als durch eine fundierte Ausbildung an einer Journalistenschule!
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