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Alt 07.02.2014, 18:06   #151
mathias_bln
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Frisch von der Schulseite: Die Freie Journalistenschule zu Besuch beim "Europäischen Hochschulinstitut (EUI)"

Das Europäische Hochschulinstitut (EUI) in Florenz und die Freie Journalistenschule in Berlin laden Sie herzlich dazu ein, für einen Tag das Historische Archiv der EU, das EUI sowie das Zentrum für Medienpluralismus und -freiheit“ (CMPF) in Florenz (Italien) zu besuchen.

Dieser Redaktionsbesuch findet am Dienstag, den 01. April 2014, ab 10:00 Uhr in Florenz statt. Bitte beachten Sie, dass alle Programmpunkte auf Englisch gehalten werden.

Das Europäische Hochschulinstitut (engl.: European University Institute, EUI) ist eine Forschungseinrichtung in Florenz und Fiesole. Es widmet sich der Ausbildung von Doktoranden, Mastern und der Forschung in den Wirtschafts-, Geschichts-, Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaften. Das EUI wurde anstelle einer Volluniversität in den 1970er-Jahren auf Beschluss der EU-Bildungsminister gegründet. Für die etwa vierjährigen Doktoratsstudiengänge mit Abschluss Ph.D. werden ausschließlich Postgraduierte (aus den EU-Staaten) zugelassen. Diese haben Zugang zu einer Vielzahl von Stipendien. Die Lehrenden werden vorwiegend aus (ganz) Europa rekrutiert. Das EUI besteht aus Fakultäten für die oben genannten Disziplinen, dem interdisziplinären Robert-Schuman-Zentrum sowie einer Bibliothek.

Das Historische Archiv der Europäischen Union wurde 1984 als Teil des Europäischen Hochschulinstituts gegründet. Die EU-Behörden hinterlegen nach Ablauf einer 30-jährigen Sperrfrist ihre Archive beim Historischen Archiv der EU, welches die Dokumente inventarisiert und der Wissenschaft im Lesesaal und über das Internet zugänglich macht. Seit Bestehen des Archivs ist ein Aktenbestand von mehr als 5.000 laufenden Archivmetern entstanden. Neben den Akten der EU verfügt das Historische Archiv auch über eine eindrucksvolle Sammlung von rund 150 privaten Nachlässen bedeutender Europapolitiker und über die Archive europäischer Nicht-EU Institutionen wie der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA.

Seit Ende 2011 ist am Europäischen Hochschulinstitut – im Robert-Schuman-Zentrum – auch das „Zentrum für Medienpluralismus und -freiheit" (engl.: Centre for Media Pluralism and Media Freedom, CMPF) angesiedelt, das durch die EU bezuschusst wird. Es dient u. a. als Beobachtungsstelle, erarbeitet politische Studien und führt wissenschaftliche Seminare durch. Ziel der Arbeit des CMPF ist, das Bewusstsein für Fragen zum Thema Medienfreiheit und Medienvielfalt zu verbessern, Medienfreiheit und -vielfalt zu schützen bzw. sicherzustellen und neue Ideen und Denkansätze von und unter Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern bzw. Multiplikatoren, Regulierungsbehörden, Marktteilnehmern, Journalisten und anderen Stakeholdern, die an der öffentlichen Debatte beteiligt sind, zu verbreiten.

Auf dem Programm stehen unter anderem ...

Rundgang im Historischen Archiv der EU, danach im EUI, der Besuch des CMPF, dort die Vorstellung der aktuellen CMPF-Studie bzw. des Pilotprojekts „Medienpluralismus-Monitor“ in einem Workshop und im Anschluss ein Gespräch mit einem deutschen Korrespondenten über seine Arbeit als Journalist in Italien.

Zum CMPF-Workshop am Dienstag Nachmittag
2013 hat die Europäische Kommission für den Piloteinsatz des „Medienpluralismus Monitor“ (MPM) einen Zuschuss gewährt. Ziel des Pilotprojekts wie auch des weiteren Monitoreinsatzes ist, ein generelles, besseres Verständnis der Risiken für die Medienvielfalt zu erhalten (in der Ausgangsstichprobe sind es neun EU-Mitgliedsstaaten). Gleichzeitig wird durch den Monitor eine zuverlässige und detaillierte Analyse und Bewertung des gegenwärtigen Zustands der Medienvielfalt möglich. Im Workshop wird der MPM als Instrument und dessen Testanwendung präsentiert sowie die Studie und deren Herausforderungen: dem Vergleich verschiedener Mediensysteme, Messungen der Medienmärkte zu Konvergenz- und Globalisierungstendenzen, Beurteilung der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene plus neuen technologischen Trends. Anschließend diskutieren Sie die Einflussfaktoren des bzw. auf den Journalismus.

http://www.freie-journalistenschule....workshops.html
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