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Journalismus-Daniela-Dt 09.08.2011 01:45

Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Hey liebes Forum,

Ich habe mich zu diesem Wintersemester an den Universitäten beworben.
Ich möchte gerne Wissenschaftsjournalistin werden. Ich habe irgendwie nicht damit gerechnet und bin gerade sehr reizüberflutet und vermutlich endorphinüberströmt, aber ich wurde für meine Favouriten-Fächer

1) Psychologie
2) Medizin
3) Wissenschaftsjournalismus und
4) Journalistik (FH)

angenommen.
Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte oder Meinungen freuen.

Danke!

tooobii 09.08.2011 11:28

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Ich weiß nicht, wie Wissenschaftjournalismus oder ähnliche Studiengänge aufgebaut sind. Aber ich bezweifle, dass du dort ein ähnlich tiefes Fachwissen wie in Medizin oder Psychologie erhältst. Und insbesondere das Fachwissen ist es ja, das den Wissenschaftsjournalisten qualifiziert.

Also wenn alle Studiengänge für dich gleich viel Priorität haben, würde ich mich für Medizin oder Psychologie entscheiden. Was ich nicht weiß und was vielleicht schwierig werden könnte: Wie viel Zeit bleibt bei Medizin/Psychologie neben dem Studium für Praktika?

Nicht zu vergessen ist bei den Überlegungen aber auch: Wenn es mit dem Journalismus nicht klappt oder du irgendwann keine Arbeit finden solltest - dann stehst du mit Psychologie/Medizin nicht mit leeren Händen da.
Ein potentielles zweites Standbein ist sicherlich eine gute Rückversicherung bei den Arbeitsbedingungen im Journalismus

turtle 04 09.08.2011 19:43

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Im Prinzip sehe ich das wie Tobi, aber trotzdem wäre gut, wenn du jeweils noch deine Wunschuni dazu schreiben würdest. Die qualitativen Unterschiede sind gerade bei den Journalistik-Studiengängen ja doch sehr groß.

EinSchwabe 10.08.2011 01:21

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Studier am besten Medizin.

Journalismus-Daniela-Dt 11.08.2011 12:29

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Danke für eure Antworten.

Wissenschaftsjournalismus - gibt es nur an zwei Unis in ganz Deutschland. In Darmstadt und die Zusagen für Dortmund sind noch nicht raus.

Journalistik FH Hannover

Medizin Hamburg

Für Psychologie habe ich Zusagen von mehreren Universitäten (unter den Favouriten Trier, Hildesheim und Wuppertal)

Miriam86 11.08.2011 12:39

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber hier.
Journalistik würde ich dir auch abraten, wenn du Wissenschaftsjournalistin werden willst. Wissenschaftsjournalismus klingt spannend, aber ich denke, ich würde auch wie die anderen es schon sagten, eher auf Medizin oder Psychologie gehen. Es gibt sooo wenige Jobs, vor allem, wenn man dann wie du so spezialisiert ist, dass es nicht schadet, ein zweites Standbein zu haben. Du kannst in den Semesterferien ja immer noch Praktika machen und am Wochenende frei arbeiten.

christine 11.08.2011 14:03

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Hamburg ist Medienstadt, weißt Du ja. Allerdings muss man im Medizinstudium in der vorlesungsfreien Zeit auch diverse Pflichtpraktika absolvieren.

Journalismus-Daniela-Dt 24.08.2011 13:12

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Danke!

Sicher Köln und Hamburg sind Medienhauptstädte. Ich habe mir die Medienlandschaft in den in Frage kommenden Städten nochmal genau angeguckt. Auch in einigen anderen Städten gibt es einige Möglichkeiten in den Medien.
Würdet ihr eure Stellungnahme zum Fachstudium auch vertreten, wenn man das Totschlagargument "in den Medien findet man keinen Job und so hat man Alternativen offen" rausnimmt?
Vielleicht muss man zusätzlich wissen, dass ich seit insgesamt 5 Jahren als Freie Mitarbeiterin ( in unterschiedlichem Umfnag) in den Medien arbeite (ich habe sehr früh angefangen) und ich somit schon ein wenig Praxiserfahrung mitbringe.
ich würde die Argumente von euch gerne dazu hören, was ihr meint wie sinnvoll, das im Studium erworbene Wissen in den Alltag als Journalist eingebracht werden kann und wissen, wie ihr die Chancen seht in diesem Berufsfeld gut fußzufassen mit den unterschiedlichen Abschlüssen.

christine 26.08.2011 00:36

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Klar, gibt es auch in anderen Städten Medien, Daniela, aber ich bin einfach einmal davon ausgegangen, dass Du nicht immer nur für den "Trierer Volksfreund" arbeiten willst.

EinSchwabe 26.08.2011 11:21

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Wer sagt denn, dass man in Nicht-Medienstädten nicht auch für Medien aus "Medienstädten" arbeiten kann?
Das ist eine ziemlich eigenartige und undurchdachte Behauptung. Schwieriger ist es freilich bei Praktika, weil man dafür vor Ort sein kann.

Klarinessse 26.08.2011 13:10

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Hallo,

aber ich persönlich muss dazu sagen, dass Hamburg an sich zwar eine der Medienhaupstädte (meine Freundin wurde dort z.B als Model u.a. für Diesel etc. entdeckt und macht das neben der Uni und neben ihren teilzeitjob in einer redaktion) ist und zum leben wohl auch eine der geeignesten ist.
Aber die Hamburger Uni hat keinen sonderlich guten Ruf.
Ich habe mir von Freunden, die dort studieren, schon oft sagen lassen, dass sogar die Professoren unzufrieden mit der Uni sind.

Auch liest oder hört man kaum etwas von der hamburger Uni, was ich wirklich schade finde, da die stadt auf jeden Fall potential hat!

Würde dir also von Hamburg abraten!


christine 26.08.2011 14:15

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
@ EinSchwabe: Wer sagt denn, dass ich das behauptet habe? Es geht darum, dass man als Studi bei den größeren Medienunternehmen meistens nur über Praktika an eine dauerhafte freie Mitarbeit herankommt. Und in der Regel wollen die dann aber die Studis, die sie als freie Mitarbeiter regelmäßig beauftragen oder beschäftigen, dann auch vor Ort wissen - und nicht in Hinterposemuckel. Auf die dauerhaften freien Mitarbeiterjobs kommt es aber nachher an, wenn nach dem Abschluss die Job- oder Volosuche ansteht.

Hamburg kam für Daniela-DT ja nur für Medizin in Frage, dort liegt die Uni deutschlandweit aktuell auf Rang 10 und international unter den Top 100 (Quelle), wer die einzelnen medizinischen Fakultäten in Deutschland vergleichen will, kann das auf dieser DAAD-Seite tun.

punky 26.08.2011 14:41

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man im Medizin-Studium sonderlich viel Zeit hat, nebenher zu arbeiten oder Praktika zu machen. Die Studenten, die ich kenne, (bzw. jetzt Ärzte) waren von morgens bis abends an der Uni bzw. in der Bib.
Da solltest du dich drauf einstellen, dass du dir ein, zwei Urlaubssemester für Praktika nehmen musst.
Mit nem Medizin-Studium muss man ja nicht im "klassischen" Journalismus landen. Ich bin in Job-Foren schon über einige Stellen für Mediziner bei Fachmedien gestoßen. Da scheint es durchaus einen Arbeitsmarkt zu geben.

christine 26.08.2011 20:16

AW: Psycho, Medizin oder (Wissenschafts)Journalistik
 
Sehe ich auch so, deshalb auch neulich schon mein Hinweis auf die Pflichtpraktika. Daniela müsste bei einem Medizinstudium schon ganz schön zusehen, wo sie die Zeit für die journalistische Arbeit abknappst.


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