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cookie 08.03.2011 20:30

Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Hallo liebes Forum,

wie soviele hab' auch ich mich hier angemeldet, da ich den Wunsch hege Journalist zu werden.

Allerdings, um das im Vorfeld klar zu machen, bin ich nicht ausschließlich auf den Beruf des Journalisten festgelegt. - Ich kann mir eine andere Tätigkeit in den Medien (auch was Medienforschung angeht) sehr gut vorstellen.

Ich habe vor, dieses Wintersemester mit dem Studium anzufangen. Stellt sich nur die Frage WO und WAS! - Wobei mehr die Frage WO mein Problem ist.

Mein Ziel ist es, Kommunikationswissenschaften, Publizistik oder Medien und Kommunikation zu studieren. - Mir ist bewusst, dass das vielleicht nicht das ideale Fach ist, um Journalist zu werden, aber wie schon im Vorfeld erwähnt, bin ich ja nicht nur auf diesen einen Beruf festgelegt, weshalb wiederum die Wahl nicht die schlechteste ist. - Und es gibt ja auch noch Nebenfächer!
Bisher schreibe ich für eine lokale Onlineseite und bin Chefredakteurin unserer Schülerzeitung, daher kommt auch u.a. der Berufswunsch.

Da ich aber nicht den perfekten Abischnitt haben werde (voraussichtlich 2,0-2,1), ist die Auswahl an den Unis nicht allzu groß. - Der NC ist hoch und wird wahrscheinlich noch höher. (ich weiß, er wird im Nachhinein festgelegt)

Bisher habe ich einige Unis in Betracht gezogen, wo die Wahscheinlichkeit hoch ist, dass ich genommen werden würde:
- Bamberg (kein NC)
- Passau
- Regensburg
- München (Heimatort aber NC leider bei 1,7)
- Freiburg
- Aachen

Könnt ihr etwas über die Uniorte sagen - Wie empfehlenswert ist es da zu studieren? - Oder gibt es weitere Orte, die empfehlenswert sind? (von Eichstätt hört man öfter was)
Und letztlich, wie wichtig ist der Studienort im Beruf eigentlich?

Wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen könnet.

Liebe Grüße
cookie

tooobii 08.03.2011 21:09

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
In Regensburg ist die Medienwissenschaft noch sehr jung (besteht seit 2004, wenn ich richtig informiert bin). Und klein. Es gibt kein eignes Institut, nur einen Lehrstuhl. Dieser ist am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur angesiedelt. Dementsprechend wird das ganze Programm von einem Professor und dessen Mitarbeitern gestemmt. Hie und da kommt noch eine zusätzliche Vertretungsprofessur für ein Semester hinzu.

Den detaillierten Aufbau findest du unter: http://www-mw.uni-regensburg.de/ - und wie für alle medienwissenschaftlichen oder kommunikationswissenschaftlichen Studiengänge gilt auch hier: unbedingt vorher in die Studienordnung schauen. In Regensburg etwa hat wohl schon so manchem das Modul zur Informationswissenschaft das Genick gebrochen.

Zu anderen Standorten kann ich nichts sagen - sollten weitere Informationen gewünscht sein, antworte ich gerne auf private Nachrichten.

manl1 08.03.2011 21:28

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80558)
Und letztlich, wie wichtig ist der Studienort im Beruf eigentlich?

Neben den, von tooobii angesprochenen, Punkten solltest du auch die persönlichen Vorstellungen von einem schönen Studienort nicht ganz außer Acht lassen. Zwischen Regensburg und München liegt beispielsweise schon mal ein beträchtlicher Unterschied. (Das beste Studienfach hilft nichts, wenn du dich an deinem Studienort nicht wohlfühlst.)

Ich denke, der Ort alleine wird kaum über deine berufliche Zukunft entscheiden.


Ich persönlich studiere in München, ohne NC-Probleme. Bei meinen Fächern gibt es mittlerweile Einstellungstests (verrechnet mit Abiturdurchschnitt).

Bei KW spalten sich die Meinungen deutlich. Die einen sind höchst zufrieden, einige andere haben aber bereits nach wenigen Wochen hingeschmissen. (Aber so etwas gibt es wohl bei jedem Fach.)

Zumindest bei Nebenfach KW haben im vergangenen Wintersemester durch das Nachrückverfahren letzlich auch Studenten mit einem niedrigen 2,* Schnitt einen Platz erhalten.

cookie 08.03.2011 21:36

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von manl1 (Beitrag 80567)
Neben den, von tooobii angesprochenen, Punkten solltest du auch die persönlichen Vorstellungen von einem schönen Studienort nicht ganz außer Acht lassen.

Ich persönlich studiere in München, ohne NC-Probleme. Bei meinen Fächern gibt es mittlerweile Einstellungstests (verrechnet mit Abiturdurchschnitt).

Zumindest bei Nebenfach KW haben im vergangenen Wintersemester durch das Nachrückverfahren letzlich auch Studenten mit einem niedrigen 2,* Schnitt einen Platz erhalten.

Darf ich fragen, was du studierst?

Klar, der Ort muss mir auch gefallen, aber ein bisschen Ruf wäre mir schon wichtig ;)

Z.B. habe ich das von Tooobiii angesprochene "Problem" gar nicht gekannt. Klingt da etwas Vernachlässigung bei den Vorlesungen mit?

tooobii 08.03.2011 22:23

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80569)
Z.B. habe ich das von Tooobiii angesprochene "Problem" gar nicht gekannt. Klingt da etwas Vernachlässigung bei den Vorlesungen mit?

Mich betrifft das nicht.

Dich sollte es aber angesichts deiner obigen Faktoren interessieren. Schließlich resultiert daraus grundlegend eine kleine Zahl an angebotenen Lehrveranstaltungen. Außerdem kann man sich bei einem so kleinen Lehrstuhl auch die Reputation leicht ausrechnen.

EinSchwabe 08.03.2011 22:37

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Die Studiengänge vergleichst du am besten mit dem CHE Ranking - bald kommt das neue raus. Über die Städte dich zu informieren sollte ja kein Problem sein - ebenso darüber, welche Medien es dort gibt. Klar, je größer die Stadt, desto interessanter in der Regel.
Von deinen Städten fände ich nach München ja Freiburg am reizvollsten. Aber den Studiengang dort kenne ich nicht und ich bin auch nicht aus Bayern, was meine Wahl vielleicht auch beeinflusst^^

manl1 09.03.2011 02:00

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80569)
Darf ich fragen, was du studierst?

Politikwissenschaft an der LMU.

Kenne aber auch einen Medienwissenschaftler in Regensburg und einige Kommilitonen studieren KW im Nebenfach.

Zitat:

Zitat von tooobii (Beitrag 80572)
Schließlich resultiert daraus grundlegend eine kleine Zahl an angebotenen Lehrveranstaltungen. Außerdem kann man sich bei einem so kleinen Lehrstuhl auch die Reputation leicht ausrechnen.

Dafür sitzt man dort auch nicht bei jeder Vorlesung mit 800 Mitstudenten im Audimax. ;-)

tooobii 09.03.2011 08:58

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von manl1 (Beitrag 80574)
Dafür sitzt man dort auch nicht bei jeder Vorlesung mit 800 Mitstudenten im Audimax. ;-)

Da hast du sicherlich Recht. Allerdings leidet meiner Meinung nach doch die Vielfalt wissenschaftlicher Perspektiven ein wenig, wenn nahezu jede Vorlesung (nicht Seminare) von einer Person abgehalten wird.

Außerdem fehlt es dir schlicht an Möglichkeiten: Es werden eine, maximal zwei VL angeboten. Eine Wahl will ich das nicht wirklich nennen. Man ist also von vorneherein auf einen verschult vorgegebenen Weg festgelegt. Freilich ist die Auswahl im Schwerpunkt oder bei den Seminaren ein wenig größer - berauschend aber nicht. Gerade deshalb gilt wirklich, sich vorher sehr genau über den jeweiligen Studiengang zu informieren.

Zudem schreibt die Threaderstellerin, dass sie sich vorstellen könne, in der Medienforschung tätig zu sein. Das schließt für mich auch universitäres Arbeiten mit ein. Und gerade für diese beiden Bereiche erachte ich den Ruf der Uni dann doch als nicht unwichtig.

christine 09.03.2011 10:51

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
@ cookie: Da Du in München wohnst, nutzt Du hoffentlich auch die Chance, Dich vorher mal in die Vorlesungen Deiner Wunschfächer hineinzusetzen und zuzuhören, um einen ersten Eindruck von den Fächern zu bekommen. Viele schmeißen ihr Studienfach nach kurzer Zeit wieder hin, weil sie davon ganz falsche Vorstellungen hatten. Zu Semesterbeginn gibt es auch immer Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester, da kannst Du Dich auch ruhig einmal hineinschmuggeln, das fällt bei den Massen nicht auf.

EinSchwabe 09.03.2011 16:56

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Also ich würde auch stark davon abraten, an einen Fachbereich zu gehen, wo es nur einen oder zwei Professuren gibt.

@Miriiam:
Und ich dachte, die Adeligen studieren alle in Bayreuth^^
Dort bekommt man angeblich Doktortitel geschenkt.

Miriam86 09.03.2011 18:55

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Ich hab in Passau studiert, allerdings vor der Studiengang-Reform.

Mein Studium war unglaublich breit gestreut, wer also irgendwelche Inhalte vertiefen will, ist m.E. in Passau nicht richtig. Wir hatten von allem etwas: Politik, politische Kommunikation, Bildungswissenschaften, (Medien-)Psychologie, (Medien-)Pädagogik, Medien- und Filmanalyse, Werbeanalyse, Kultur & Werbung, Soziologie, Medientheorien, Kommunikationswissenschaften, Politik & Medien und dazu noch zwei, drei (je nach Kombi) Wahlfächer, damals standen Fremdsprachen, Journalismus, BWL, Drehbuchschreiben, Medienrecht, Medienethik, Medienproduktion, Informatik usw. zur Wahl.

Wir hatten Seminare, beispielsweise in Medienlinguistik mit nur 20 Leuten, die echt klasse waren. Aber auch Vorlesungen mit 700 Leuten (Politik) oder PROSEMINARE (!) mit 220 Leuten in Medienpsychologie, wo auch von jedem eine Referatsnote erforderlich war (somit hatten wir häufiger Referatsgruppen mit 8-12 Leuten) - also qualitativ sehr unterschiedlich (und auch seeehr professorenabhängig - wir hatten ein paar echt gute, aber auch welche, die gar nichts vermitteln konnten)

Inzwischen ist das Studium neu strukturiert und deutlich besser, wie ich hörte. Für mich war das so auch okay, weil ich einen allgemeinen Überblick wollte und nichts spezifisches, aber viele meiner Kommilitonen haben geschimpft.

Allerdings mochte ich Passau als Studentenstadt nicht so gern (sehr elitär, weil viele Adelssprößlinge dort Jura studieren, Einwohner mögen Studenten nicht, tiefstes Niederbayern, liegt sehr abgelegen).

Falls du weitere Fragen zu Passau hast, kannst mich auch gern anschreiben.

manl1 09.03.2011 19:35

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von tooobii (Beitrag 80575)
Da hast du sicherlich Recht. Allerdings leidet meiner Meinung nach doch die Vielfalt wissenschaftlicher Perspektiven ein wenig, wenn nahezu jede Vorlesung (nicht Seminare) von einer Person abgehalten wird.

Außerdem fehlt es dir schlicht an Möglichkeiten: Es werden eine, maximal zwei VL angeboten. Eine Wahl will ich das nicht wirklich nennen. Man ist also von vorneherein auf einen verschult vorgegebenen Weg festgelegt. Freilich ist die Auswahl im Schwerpunkt oder bei den Seminaren ein wenig größer - berauschend aber nicht. Gerade deshalb gilt wirklich, sich vorher sehr genau über den jeweiligen Studiengang zu informieren.

Zudem schreibt die Threaderstellerin, dass sie sich vorstellen könne, in der Medienforschung tätig zu sein. Das schließt für mich auch universitäres Arbeiten mit ein. Und gerade für diese beiden Bereiche erachte ich den Ruf der Uni dann doch als nicht unwichtig.

Klar. Ich wollte das Gespräch nur um eine Perspektive erweitern. Die Massen der Studierenden sind in München (va. im Nebenfach) definitiv ein Problem. Da wünscht man sich manchmal schon eine etwas individuellere Betreuung.

Zitat:

Zitat von christine (Beitrag 80577)
@ cookie: Da Du in München wohnst, nutzt Du hoffentlich auch die Chance, Dich vorher mal in die Vorlesungen Deiner Wunschfächer hineinzusetzen und zuzuhören, um einen ersten Eindruck von den Fächern zu bekommen.

...Wobei die Vorlesungen alleine nur bedingt über die Vielfalt des Studiums informieren können. Ich persönlich bin hochzufrieden mit dem Studium, auch wenn ein beträchtlicher Anteil der Vorlesungen (zumal für Gasthörer!) höchst abschreckend sein dürfte. Spaß machen die Kurse, wo Gäste nicht zugelassen sind - also Seminare/Grundkurse.


Zitat:

Zitat von christine (Beitrag 80577)
Zu Semesterbeginn gibt es auch immer Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester, da kannst Du Dich auch ruhig einmal hineinschmuggeln, das fällt bei den Massen nicht auf.

Die ersten zwei Wochen waren wir damit beschäftigt, uns erklären zu lassen, wie man seinen Stundenplan via Internet zusammenstellt. Das nannte man dann "Einführungswoche". :lol:


Meines Erachtens hilft es mehr, sich mit Studenten aus höheren Semesters auszutauschen. Die können einen besseren Einblick in den Alltag des Studiums geben. Einzelne Vorlesungen werden das alleine nicht bewerkstelligen können.

christine 10.03.2011 12:02

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
manl1: Ich sprach bewusst nur von einem ersten Eindruck - natürlich bekommt eine Schülerin vor ihrem Abitur dadurch keinen kompletten Überblick über ein Studium. Und was die Abschreckung angeht, so kann so ein kleiner Realitätsschock mitunter auch ganz heilsam sein und vor der falschen Studienwahl bewahren.

Mag sein, dass die Unis ihre Einführungsveranstaltungen unterschiedlich handhaben, vielleicht hat es sich auch inzwischen geändert. Mein Studium liegt ja nun schon etliche Jahre zurück. Damals stellten jedenfalls die Institute sich und das Studium jeweils in einer eigenen Einführungsveranstaltung vor (die ganze Veranstaltung dauerte höchstens anderthalb Stunden, die Ersties konnten da auch Fragen stellen), und es gab zudem noch Angebote von den Fachschaften. Da saßen dann ältere Studis, die man fragen konnte.

cookie 10.03.2011 19:31

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Hallo zusammen,

super, so viele hilfreiche Antworten in so kurzer Zeit hier zu erhalten *lob* :) !

Im Juli werde ich mich noch auf in die Vorlesungen von KW in München machen. Ich hab am TOF in München mit dem Professor gesprochen, der hatte mir am besten Juli hierfür empfohlen (Vorlesungsprogramm etc. ist vorhanden, da bin ich bestens gewappnet!)
Klar hab ich mir auch vorher die Studieninhalte/programme angsehen, von daher bin ich mir schon sehr sehr sicher, dass ich das möchte. Ich finde, dass wenn mir 95% der Inhalte zusagen, wo ich mir denke "toll, das interssiert mich!" meine Wahl nicht allzufalsch sein kann.

Sind hier denn auch (ehemalige) Studenten aus Erfurt, Münster oder Bamberg?
Gerade Erfurt und Münster sind im CHE Ranking ganz weit oben für mein Fach, da wäre es interessant noch ein paar mehr Infos zu bekommen...


Habt ihr ansonsten noch Tipps, was ich bei der Wahl des Uniorts beachten sollte?

Wie kann ich vor dem Studium (also in der Zwischenzeit) und während des Studiums mich schon als freier Redakteur betätigen? Ruft man bei den jeweiligen Zeitungen einfach an und fragt nach, ob sie Bedarf an "Freien" haben (wobei die doch niemanden nehmen, der keine Erfahrung hat?!), oder wie läuft das für gewöhnlich?

lg cookie

Miriam86 11.03.2011 12:58

AW: Ort der Universität - Wie wichtig und was am besten?
 
Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80606)
Sind hier denn auch (ehemalige) Studenten aus Erfurt, Münster oder Bamberg?

Viele Freunde von mir haben in Bamberg ihren Bachelor gemacht. Wenn du magst, kann ich Kontakt herstellen.


Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80606)
Habt ihr ansonsten noch Tipps, was ich bei der Wahl des Uniorts beachten sollte?

Für mich war wichtig, dass es dort eine eingermaßen gute Infrastrktur für Studenten gibt, sprich: Wie viele Studenten wohnen dort? Wo kann man wohnen? Wie ist das Nachtleben aufgebaut? Wird es schnell langweilig oder gibt es gute Freizeitangebote?

Zitat:

Zitat von cookie (Beitrag 80606)
Wie kann ich vor dem Studium (also in der Zwischenzeit) und während des Studiums mich schon als freier Redakteur betätigen? Ruft man bei den jeweiligen Zeitungen einfach an und fragt nach, ob sie Bedarf an "Freien" haben (wobei die doch niemanden nehmen, der keine Erfahrung hat?!), oder wie läuft das für gewöhnlich?

Ich bin einfach zur Lokalredaktion der PNP gegangen, hatte meine Mappe dabei (die aber keiner sehen wollte) und hab gefragt. Sie haben mir einen "Probetermin" gegeben und das war kein Problem. Irgendwann hab ich einen Radioredakteur auf nem Termin kennengelernt und der hat mich dann beim Radio "eingeschleust", war auch kein Ding. Passau ist ja eher klein ;-)
Wenn du noch keine Erfahrung hast, würde ich bei einem Onlinemagazin anfangen. Die arbeiten meist ehrenamtlich, aber du kannst Texte recherchieren, schreiben und veröffentlichen und kriegst im besten Fall Feedback - außerdem kannst du dir Redaktionen je nach deinen Themenvorlieben aussuchen. Ich war zuletzt bei back view (www.backview.eu), das hatte ich vor vier Jahren mitgegründet und daher passte das sehr gut zu mir ;-)


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