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Javali 15.02.2009 23:38

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Zitat:

Zitat von ae333 (Beitrag 72682)
sorry, aber deine ausführungen klingen äußerst unglaubwürdig.

Tja, ich kann natürlich niemanden zwingen, mir zu glauben. Möge jeder seine eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Wem es dabei besser ergeht: Glückwunsch!

punky 16.02.2009 10:34

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Ich kenn auch einen, der mit abgeschlossenem Studium (allerdings anderes Fach) als Briefträger arbeitet, weil er nichts gefunden hat. Und einen Chemiker, der nach seinem Studium eine Lehre als Schornsteinfeger gemacht hat...
Das kann heute in fast allen Bereichen passieren, außer vielleicht bei den gesuchten Ingenieursberufen.
Die Jobchancen sind bei Architekten, Juristen etc. auch nicht gerade rosig, wenn man keinen supertollen Abschluss hat.

Javali 16.02.2009 13:52

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Zitat:

Zitat von punky (Beitrag 72685)
Ich kenn auch einen, der mit abgeschlossenem Studium (allerdings anderes Fach) als Briefträger arbeitet, weil er nichts gefunden hat. Und einen Chemiker, der nach seinem Studium eine Lehre als Schornsteinfeger gemacht hat...
Das kann heute in fast allen Bereichen passieren, außer vielleicht bei den gesuchten Ingenieursberufen.
Die Jobchancen sind bei Architekten, Juristen etc. auch nicht gerade rosig, wenn man keinen supertollen Abschluss hat.

Genau so ist es. Aber anscheinend ist das noch nicht überall angekommen.

ae333 16.02.2009 14:31

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Die Chance einen Job in einem solch begehrten Gebiet zu bekommen, hat wohl viele Einflussfaktoren.
-eine adäquate Ausbildung
-Kontakte
-Glück
-Selbstbewusstsein
-ein starker Willen
-und natürlich auch eine ganze Portion Talent (das sollte nach Möglichkeit das wichtigste Kriterium sein)

:arrow: ansonsten ist es wohl besser der Realität ins Auge zu blicken und sich einen anderen Traumjob zu suchen.




sashunja 16.02.2009 16:56

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
ich würde mich gern Sondokus frage anschließen: wie genau sieht eine empfehlung aus und wie unterscheidet sie sich von einem ohnehin sehr guten zeugnis? was sollte da eurer meinung nach drin stehen? und wie ist die geschichte formell aufgebaut? bei zeugnissen hat das ganze ja immer eine gewisse form: wann ist der jenige geboren, was hat er genau beim praktikum/job gemacht, und dann wie er sich angestellt hat (arbeitweise unter zeitdruck, selbstständigkeit, usw.) und beim zeugnis sind ja auch immer diese zeugniscodes von relevanz: erfüllte seine aufgaben STETS zu unserer vollSTen zufriedenheit oder nur zu unserer vollen zufriedenheit oder nur zu unserer zufriedenheit usw. ist es bei der empfehlung auch so, dass es da gewisse formulierungen gibt, die unbedingt drin sein müssen, damit es eine wirklich gute empfehlung ist?

ae333 16.02.2009 17:50

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Zitat:

Zitat von sashunja (Beitrag 72694)
ich würde mich gern Sondokus frage anschließen: wie genau sieht eine empfehlung aus und wie unterscheidet sie sich von einem ohnehin sehr guten zeugnis? was sollte da eurer meinung nach drin stehen? und wie ist die geschichte formell aufgebaut? bei zeugnissen hat das ganze ja immer eine gewisse form: wann ist der jenige geboren, was hat er genau beim praktikum/job gemacht, und dann wie er sich angestellt hat (arbeitweise unter zeitdruck, selbstständigkeit, usw.) und beim zeugnis sind ja auch immer diese zeugniscodes von relevanz: erfüllte seine aufgaben STETS zu unserer vollSTen zufriedenheit oder nur zu unserer vollen zufriedenheit oder nur zu unserer zufriedenheit usw. ist es bei der empfehlung auch so, dass es da gewisse formulierungen gibt, die unbedingt drin sein müssen, damit es eine wirklich gute empfehlung ist?

Ich habe meine Empfehlung gerade nicht hier. Ich tippe sie ende der Woche mal ab und stelle sie rein. Ich habe nicht im Kopf, was da genau drinne stand. Aber es ist etwas anderes als ein sehr gutes Zeugnis.

cezbaz 16.02.2009 23:06

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Zitat:

Zitat von ae333 (Beitrag 72666)
Ich habe mir aber überlegt mich parallel auf der "anderen Seite" zu bewerben: im Bereich PR. Dort nimmt man nämlich SEHR gerne Journalisten- auch wegen der Kontakte zu anderen Journalisten. Das wäre mein persönlicher Plan B.

Das mag sein, aber ich denke, dass die PR-Branche v.a. Journalisten mit abgeschlossenem Volontariat und einigen Jahren Beruferfahrung sucht und keine Berufsanfänger. Denn nur die alten Hasen bringen die nötigen Kontakte und Erfahrungen mit, was ja der Sinn der Übung ist. Für Berufseinsteiger gibt es im PR-Bereich genauso Volontariate wie bei der Presse.

punky 17.02.2009 15:55

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Joa, die Fälle kenne ich auch. Studium, Praktika, Auslandssemester, Abschluss. 1,5 Jahre Suche nach nem PR-Volo. Nix gefunden. Lehramtstudium drangehängt...
Das wäre auch mein Plan B, wenn auch mehr als ungerne.

ae333 19.02.2009 14:56

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Zum Empfehlungsschreiben:

Also erstmal sollte man sich vorher überlegen wo man sich bewerben will, dann wird man direkt vorgeschlagen. In meinem Schreiben steht, dass ich in der Redaktion XY hospitiert habe und dabei "stehts mit überdurchschnittlichem Engagement hervorragende Arbeit geleistet" habe. Deshalb erlaubt sich der Redaktionsleiter mich für die Stelle XY vorzuschlagen.
Mehr steht da nicht drinne.

some79 03.03.2009 15:50

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Hallo, also meine Erfahrung ist, dass man zumindest bei der Volo-Bewerbung nicht zwangsläufig mit guten Referenzen punkten kann. Das kommt natürlich ganz darauf an, wo man sich bewirbt und wie da die gängige Praxis ist. Es kann nie schaden, gute Referenzen mitzubringen und vielleicht auch ein paar Leute zu kennen. Aber bei mir lief es zum Beispiel ziemlich bescheuert:
Hab mich an der Journalistenschule Ruhr um ein Volo beworben, bin da auch als interne Bewerberin von der WAZ (wo ich 8 Jahre frei gearbeitet hab) vorgeschlagen worden und kam direkt in die zweite Runde. Hab da den obligatorischen Volo-Text mitgeschrieben (Wissensfragen, Redigier-Übungen etc.) und war Zweitbeste. Mein persönliches Gespräch lief ganz gut, wenn auch nicht berauschend. Ende vom Lied: Ich hab den Platz nicht bekommen. Dafür aber Leute, die den Text total verhauen haben und im Gespräch geglänzt haben. Im Jahrgang davor war es andersrum - da sind nur die mit den guten Texts genommen worden. - Ich selbst bin dann also Volo bei der WR untergekommen, bei der Journalistenschule Ruhr läuft die Bewerbung ja für alle WAZ-Titel zentral...da hatte ich also noch Glück.

punky 04.03.2009 11:30

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Das war bei mir bei der JSR auch so. Beim Test hatte ich ca. 15 bis 20 Punkte mehr als einige von denen, die dann genommen worden sind. Ich glaube, der Test hat nur den Sinn, totale Null-Nummern auszusortieren. Was zählt ist das Gespräch. Außerdem haben die einige Leute genommen, die "kurz vor Toresschluss" waren. Z.B. 28 Jahre alt, Studium schon seit nem Jahr abgeschlossen...
Leute, die sich da nicht nochmal bewerben würden/könnten. Bei den jüngern Bewerbern erwarten sie vielleicht, dass sie es nochmal versuchen?!

some79 04.03.2009 12:43

AW: Chancenlage auf dem Volomarkt
 
Ja, möglicherweise. Nun war ich bei Bewerbung aber auch schon fast 28 und hatte mein Studium abgeschlossen und acht Jahre als Freie Erfahrung gesammelt...mir hat sich nicht wirklich erschlossen, nach welchen Kriterien die da Leute eingestellt haben. Jedenfalls sind in meinem Jahrgang jetzt auch 22-Jährige ohne Studium, die hatten vorher vielleicht mal ein Praktikum gemacht, und ansonsten irgendeine andere Ausbildung, die sich spannend anhörte, oder ein paar Auslandssemester in Neuseeland - solche Leute fand zumindest der Waz-Personalchef wohl spannend er als solche, die immer auf das Volo hingearbeitet haben...

Jedenfalls sind Referenzen immer eine Sache - denn die hat in der Regel jeder, der sich bewirbt. Es kommt dann wohl eher drauf an, was den jeweiligen Personalchef an einer Person mehr interessiert - das Journalistikstudium mit drei Praktika, oder doch ein Jahr Entwicklungshilfe in Afrika (da gab es tatsächlich eine Bewerberin!)...man weiß es nicht.


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